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Cover  
Sunstorm - The Road To Hell (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 08.06.2018
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2824 Reviews)
7.5
Sunstorm sind quasi sowas wie die 2018er WM-Kroaten des AOR. Eine abgezockte Profitruppe. Souverän, cool und unaufgeregt. Abgebrühte Profis, die einfach wissen was sie tun und was sie können. Einmal mehr angeführt von einem makellosen Joe Lynn Turner (Rainbow, Deep Purple, Malmsteen, Brazen Abott) , der einfach ganz genau weiß, wie man AOR singen muss, knallt die Frontier-Supergroup bereits ihr fünftes Album auf den Markt. Vielleicht klingt "The Road To Hell" eine Spur rockiger, als manche seiner Vorgänger. Vielleicht ist es aber auch einfach nur die nächste "nette" Frontiers-Platte, die nebst Höhepunkten auch ein wenig Mittelmaß präsentiert und den "Masse statt Klasse" Spruch der Kritiker anfeuert.

Mich persönlich überzeugt die Scheibe jedoch vor Allem zu Beginn an fast restlos. "Only The Good Will Survive" ist der perfekte 80er Jahre Smasher gleich zum Start. Hitpotential deluxe und auch der atmosphärische Titeltrack mit seiner geschmeidigen Melodie und seinem unaufdringlichen, sensationellen Refrain und das superbe "Blind The Sky" sind absolute Leckerbissen. Dass in Folge ein Licht und Schatten gleichermaßen zutage treten, kann man verschmerzen. Das Niveau bleibt durchwegs hoch und nach einer raschen Führung kann man sich ja auch ruhig mal zurücklehnen, sofern man die Sache dennoch im Griff behält. Abgezockt wie die Kroaten eben.
Wie die meisten Frontiers Produkte hat somit auch "The Road To Hell" sein Füllmaterial an Bord. Damit's dennoch nicht langweilig wird, nimmt die Scheibe vor Allem zum Ende hin nochmals überraschend Fahrt auf. "State Of Heart" und "Still Fighting" sind zwei absolute Albumhighlights und ein mehr als versöhnlicher Abschluss und sozusagen der knappe, jedoch ungefährdete und verdiente Sieg in der Verlängerung. Gewonnen ist gewonnen.

Auch, wenn "The Road To Hell" somit sicherlich makellos oder gar so stark wie das 2006er-Sunstorm-Debüt ist. Ein klasse AOR/Melodic Rock Album hat die Vollprofitruppe einmal mehr am Start und Genrefreaks können dabei rein gar nichts falsch machen.

Trackliste
  1. Only The Good Will Survive
  2. The Road To Hell
  3. On The Edge
  4. Blind The Sky
  5. My Eyes On You
  6. Future To Come
  1. Everywhere
  2. Resurrection
  3. Calling
  4. State Of The Heart
  5. Still Fighting
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