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Cover  
Necrophobic - Mark Of The Necrogram (CD)
Label: Century Media
VÖ: 23.02.2018
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Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
8.5
Viel erspart geblieben ist den Stockholmern in den letzten Jahren nicht. Doch was uns Necrophobic nach jener zähen Phase (der Suizid von Mitgründer/Gitarrist David Parland und die zwangsläufige Rekrutierung des Fast-Original-Sängers Anders Strokirk ("The Nocturnal Silence") bilden nur die Spitze des Eisbergs) auf ihrem achten Longplayer präsentieren, ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. "Womb Of Lilithu" war würdig genug, gewiss, aber dieses Comeback stellt den Vorgänger von 2013 locker in den Schatten.

Selbst wenn die halbe Mannschaft ersetzt werden musste, ist es ein felsenfester Fakt, dass die Mischung aus den altbewährten Attributen im Spannungsfeld Black-Death-Thrash auch im Jahre 2018 stimmt. Um nicht zu sagen: wie aus dem Bilderbuch gepflückt. Selbstverständlich schließt das den tight klingenden Sound gleich mit ein, für den man Fredrik Foklare (Unleashed, Firespawn) gewinnen konnte. Manch einer muss sich vielleicht daran gewöhnen, nicht mehr das extra-herbe Shouting von Langzeit-Vokalist Tobias Sidegård zu hören. Doch was soll's? Dieses rasend-unbarmherzig-giftige Schwarzwurzel-Gebräu ist trotzdem viel zu brillant, um es leichtfertig ins Massengrab an Neuveröffentlichungen zu kippen. Ob der betörend geile Opener & Titeltrack, ob das bitterböse "Odium Caecum", ob der Hit-affine "Tsar Bomber", ob das wunderbar thrashige "Sacrosanct", ob der Midtempo-Brecher "From The Great Above To The Great Below": man wird nur schwer irgendwelche Schwachstellen finden. Das zu Beginn recht stimmungsvolle "Pesta" war schon von der gleichnamigen E.P. bekannt, bzw. das schleppende "Requiem For A Dying Sun" ist ein weiteres Highlight.

Ein buchstäblich derbes und rundum gelungenes Ding, was das Quintett via "Mark Of The Pentagram" aus dem Höllenschlund spuckt. Zwar kommt das knapp fünfzig minütige Nagelbrett nicht ganz an den 2006er Hammer "Hrimthursum" heran, aber das hat wohl kaum jemand ernsthaft erwartet. Neben dem Download bietet das Label eine Vinyl- sowie zwei CD Versionen an, eine davon als limitierte Box inklusive Patch, Amulett und Musiker-Portait-Sleevecards.

Trackliste
  1. Mark of the Necrogram
  2. Odium Caecum
  3. Tsar Bomba
  4. Lamashtu
  5. Sacrosanct
  1. Pesta
  2. Requiem for a Dying Sun
  3. Crown of Horns 03:59
  4. From the Great Above to the Great Below
  5. Undergången
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