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Cover  
Treat - Ghost Of Graceland (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 15.04.2016
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Maggo
Maggo
(322 Reviews)
8.0
Wie heißt es doch so schön in Paulchen Panthers Titelmelodie "Wer hat an der Uhr gedreht..." - mir kommt es jedenfalls so vor, als wäre es erst gestern gewesen und doch sind schon wieder gezählte sechs Lenze ins Land gezogen, seitdem die unbestrittene Nummer 2 der schwedischen Hardrock-Landschaft, gemeint sind sie Jungs von Treat, mit der damaligen Sensationsscheibe "Coup De Grace" (zum Review...) ein geniales Comeback gefeiert haben. Ob's am nun erschienen Nachfolgealbum "Ghost Of Graceland" wiederum dermaßen viele Stadionrockperlen wie vor einem halben Dutzend Jährchen zu genießen gibt, das soll Thema der nächsten Zeilen werden.

Bei anfänglicher Durchsicht des Promo-Textes wird einem doch gleich mal ein bekanntes Gesicht als Neuzugang im Treat-Camp vorgestellt, grinst doch niemand Geringerer als Ex-The Poodles und aktueller King Diamond-Tieftöner Pontus Egberg vom Bandfoto. Ansonsten scheint bei den Schweden auf ersten Blick alles beim Alten geblieben zu sein. Diese Tatsache trifft nach erstmaligen Hören der 12 Melodic-Wonneproppen Gott sei Dank auch auf die Musik zu. Druckvoll, knackig und doch äußerst cremig produziert, schmeicheln sich die Songs von "Ghost Of Graceland" wohltuend durch die Gehörgänge. Feine Melodien, gepflegtes Riffing und die gewohnt hymnenhaften Refrains bieten absolut null Anlass zur Kritik. Treat schippern auf diesem Album konstant ohne einen einzigen Ausfall auf 8 Punkte-Niveau und liefern wiederum ein absolut starkes Hardrock-Album ab, dem zwar grenzgeniale Superhits der Marke "Roar" oder "Skies Of Mongolia" wie am Vorgänger unbestritten fehlen, das aber trotzdem uneingeschränkt zum Kauf empfohlen werden kann.

Treat - "Ghost Of Graceland"
Trackliste
  1. Ghost Of Graceland
  2. I Don't Miss The Misery
  3. Better The Devil You Know
  4. Do Your Own Stunts
  5. Endangered
  6. Inferno
  1. Alien Earthlings
  2. Nonstop Madness
  3. Too Late To Die Young
  4. House On Fire
  5. Together Alone
  6. Everything To Everyone
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