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Cover  
Die Krupps - V-Metal Machine Music (CD)
Label: SPV
VÖ: 28.08.2015
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2899 Reviews)
7.0
Als "die große Rückkehr" einer der innovativsten deutschen Bands der 80er und 90er Jahre zu deren mitunter überragenden Electro-Metal-Industrial-Crossover Großtaten wurde "V-Metal Machine Music" angekündigt. Die Freude war bei all jenen, die in den 90er Jahren "Paradise Now" (zum Classic Review), "III - Odyssey of the Mind" oder " II - The Final Option" so liebten groß. "V-Metal Machine Music" wurde als legitimer Nachfolger der genannten Referenzwerke gepriesen und ist es vielleicht auch, ausfüllen kann es diese übergroßen Fußstapfen aber nicht ganz.

Vielleicht sehen es Krupps Fans anderer musikalischer Lager anders, aber eine Ikone, ein Visionär wie Jürgen Engler muss sich im Jahre 2015 keineswegs krampfhaft an jene NDH-Masse anbiedern, die gerade er durch seine Kunst wohl so maßgeblich beeinflusst hat, wie wenige andere. Gottlob führt mich der Opener "Kaltes Herz" auf die falsche Fährte. Kurz war zu befürchten, dass sich die Krupps an die schnöde Masse der NDH-anbiedern. In Tagen, in denen Bands wie Rammstein oder Oomph! das große Erbe der Krupps aber schon längst zu neuen Ufern geführt haben, sind solche Songs für die NDH-Fanlager zwar durchaus essentiell, einem Jürgen Engler wäre ein Album mit ausschließlich solchen Songs aber nicht würdig. Gottlob ist dann gleich Schluss mit deutschen Vocals. Was folgt ist Krupps pur. Mal mit mehr, mal mit weniger EBM-Einflüssen. Mal heavier im Industrial Wahnsinn, mal weniger. In Summe aber schon so, wie man es sich vorstellt und hätte diese Scheibe beinahe ein Freudenfest werden können, wenn die Songs eine Spur zwingender klingen würden. Genau das tun die Tracks auf "V-Metal Machine Music" aber leider zu selten. Wer auf eine Fortsetzung von Überalben wie "Paradise Now" oder "III - Odyssey of the Mind" gehofft hat, der wird enttäuscht. Der Gesamtkontext der Scheibe donnert und wuchtet zwar richtig gut und in den Clubs des Globus wird sich "V-Metal Machine Music" wohl auch gut machen, ein paar Übersongs hätten aber durchaus Sinn gemacht. Die besten Momente entdecke ich bei richtig coolen Krupps-Soundwänden wie "Battle Extreme", "Fly Martyrs Fly", "Kaos Reign" oder dem poppige Ohrwurm "Alive In A Glass Cage". Das sind wohl die Highlights der Scheibe. Der Rest ist gut und nett.

"V-Metal Machine Music" ist ein hartes, abwechslungsreiches und gutes Industrial-Metal Album mit einigen coolen Songs und fetten Soundkulissen . Revolutionär ist hier natürlich nichts mehr und für eine Ikone wie Die Krupps ist das 2015 vielleicht auch zu wenig, um nochmals zur großen Nummer zu werden. In die Sammlung stellen darf man sich die Scheibe natürlich dennoch, auch wenn sie vielleicht nicht mehr als ein deutlicher Fingerzeig dahin ist, dass wir uns viel öfter die großen Klassiker dieser so wichtigen Band anhören sollten.

Das Feuer lodert noch deutlich, aber lichterloh brennen tut es nicht mehr...

Trackliste
  1. Die Verdammten (Prelude)
  2. Kaltes Herz
  3. Battle Extreme
  4. Fly Martyrs Fly
  5. The Truth
  6. Road Rage Warrior
  7. The Vampire Strikes Back
  1. Alive In A Glass Cage
  2. Branded
  3. Kaos Reigns
  4. The Red Line
  5. Bonded By Blood
  6. Volle Kraft Voraus
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