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Cover  
Bruce Dickinson - Tyranny Of Souls (CD)
Label: Smd Mayan (sony)
VÖ: 23.05.2005
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2835 Reviews)
10.0
Bammmm!!!! Was für ein Einstieg! Als ob es nicht schon geil genug wäre, nach der fulminanten MAIDEN Reunion ein weiteres Soloalbum von „The Voice Of Metal“ zu erhaschen, nein, Bruce scheint’s auch auf Solopfaden noch mal richtig wissen zu wollen und kracht gleich mit dem fulminanten Opener „Abduction“ ein dermaßen mächtiges Thrash meets Melodie Brett aus den Lenden, dass es nur noch eine Freude ist.
Bay Area Riffing der Marke TESTAMENT/EXODUS trifft auf typische MAIDEN Harmonien und absolut nicht von dieser Welt stammende Gesangslinien und Refrains! Jeder einzelne Track dieses Wahnsinnsalbums wäre trotz seiner Wucht, der brutalst wummernden Gitarrenarbeit und harten Grooves singletauglich, jeder einzelne Moment stellt die Ausnahmeklasse dieses Mannes klar und die, aus abermaliger Zusammenarbeit mit Roy Z entstandene superfette Produktion, die weit weniger brachial und tieftönig als jene des Vorgängers erschallt, tut ihr Nötiges um „Tyranny Of Souls“ bereits jetzt zu einem Klassiker zu machen. War das geniale „Accident Of Birth“ der Befreiungsschlag in Sachen Maiden Vergangenheit, „The Chemical Wedding“ ein ebenso herrlich wir donnernd düsterer Power Brocken, so ist das neue Monstergeschoss genau der fällige Brückenschlag zwischen diesen beiden Alben, voll mit unabnützbaren Hits, vielleicht nicht besser, aber zumindest ebenso überirdisch wie seine beiden Vorgänger und somit ein weiterer absoluter Heavy Metal Höhepunkt!

BRUCE DICKINSON beschreitet einen ungeheuer kompakten Pilgerweg zwischen Klassik und Moderne, das Werk klingt absolut zeitgemäß ohne je aufdringlich, aufgesetzt oder gezwungen zu wirken, und wer es wie selbstverständlich schafft, neben ultraharten, teils fast thrashigen Ohrwurmwundertüten wie „Soul Intruders“, „Kill Devil Hil“ oder dem erhabenen „River Of No Return“, eine herrlich kitschfreie Akustikballade wie „Navigate The Seas Of The Sun“ einzupflanzen, episch drückende Wahnsinnsnummern wie den Titelsong zu kredenzen und gegen Ende eines Albums noch locker unmenschlich geniales Liedgut wie den Knaller „Power Of The Sun“ sowie, den mit „Piece Of Mind“ lastigem zweistimmigem Megarefrain vorgetragenen Oberhit „Devil On A Hog“ zu servieren, der ist zurecht ein GOD OF METAL!

10 Punkte, nur Hits, Weltklasse, Album des Jahres, setzen und aus!
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