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Cover  
Obituary - Darkest Day (CD)
Label: Candlelight Rec.
VÖ: 15.06.2009
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2770 Reviews)
8.5
Der Schatten des neuen Asphyx Death Metal Überhammers ist im Jahre 2009 dermaßen lang und übermächtig, dass die neue Langrille von Florida’s finest nahezu untergegangen wäre. Einige Wochen nach der ersten Einfuhr und der darauf folgenden Dauerrotationen von "Death…The Brutal Way" (Review) muss man sich nun aber einfach Zeit für das neue Obituary Album nehmen. Die holländische Maschine und deren ungezügeltes Machwerk wird "Darkest Day" in diesem Jahr zwar nicht mehr vom Thron stoßen können, das mittlerweile achte Obituary Studioalbum deshalb jedoch zu verschmähen wäre fatal.

Einmal mehr vereint die Tampa Bay Groove Walze all ihre Stärken ohne auch nur ansatzweise die Scheuklappen zu lichten. Die Grooves donnern wieder wie Gerölllawinen, die Drums ballern und wumsen was das Zeug hält, zwischenzeitliche Vollgasattacken und perfekte Soli lockern die monströsen Todesbleihämmer angenehm auf und John Tardy kotzt sich sowieso einmal mehr aus, dass es nur so eine helle Freude ist. Legt das bösartig geile Eröffnungsdoppel "List Of Dead" und "Blood To Give" mit hohem Tempo und thrashigen Versatztücken noch einen rüpelig und verdammt ungebremsten Start hin, findet man sich spätestens ab "Lost" wieder in einem typisch zermürbenden, der Band ungeheure Macht verleihenden, Grooveungeheuer gefangen. Obituary zelebrieren selbstsicher und nahezu provokant altbacken ihre ureigene Death Metal Kunst in altbekannter Art und Weise.
Kreativer Stillstand wurde mancherorts mokiert, Ermüdungserscheinungen und Langeweile angeprangert. What tha fuck? This is Obituary! Hier regiert die Stagnation und genau so soll es bei dieser Band auch sein (ebenso wie bei Bolt Thrower) und all jene, die sich Fans schimpfen und mir bei Nummern wie einem verheerenden "Outside My Head", einem wälzenden "Payback" oder dem wüsten "This Life" ungeniert ins Gesicht sagen, dass sie mit solchen Old School Death Metal Hämmern vor dem Herrn nicht zufrieden sind, die sollten dringend ihren HNO Arzt konsultieren oder einfach die Finger davon lassen.

Wer Obituary mag, der wird auch "Darkest Day" lieben. Wer echten Death Metal mag, wird auch das neue Album aus Florida verhaften. Auch auf die Gefahr hin, dass man nichts weiter als 100% Obituary auf die Löffel geballert kriegt und damit genau das erntet, was man als Fan dieser Band erwartet und erhofft.
Klassiker klingen sicher anders und der Titels des Death Metal Meisterwerks des Jahres kann auch nur an Asphyx gehen. das vielleicht beste Album seit dem Comeback könnte "Darkest Day" aber dennoch sein.
Weiterentwicklung ausgeschlossen!

Trackliste
  1. List Of Dead
  2. Blood To Give
  3. Lost
  4. Outside My Head
  5. Payback
  6. Darkest Day
  1. This Life
  2. See Me Now
  3. Fields Of Pain
  4. Violent Dreams
  5. Truth Be Told
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