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Cover  
Züül - To The Frontlines (CD)
Label: High Roller Records
VÖ: 14.12.2012
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
8.0
Es gibt Bands, die sich mit ihrem Namen nie wirklich einen Gefallen getan haben. Dazu gehören auch Züül aus Illinois. Dem Charme ihrer Kunst tut das natürlich keinen Abbruch und wer bereits das "Out Of Time" Debüt der Amis vorm imaginären 80er Jahre Schrein auf und abgenudelt hat, der wird auch "To The Frontlines" verehren.

Traditionsmetaller sind hier einfach perfekt aufgehoben. Aber keine Angst. Züül pflastern uns nicht mit Kitsch und Pathos voll. Hier gibt’s kein Schwertgeklimper und die Drachen bleiben auch in der Garage. Hier wird astreine NwoBhm Kunst zelebriert. Verfeinert mit einer dezenten Brise US Metal und melodischen Hard Rock Akzenten aus einer Zeit, in der Stretch Jeans und Neonfarben zum alltäglichen Gebrauch zählten. Genau das macht bereits der mitreißende Opener "Show No Mercy" klar. Hier bleibt definitiv kein old-school Banger still stehen. Klar sind die frühen Iron Maiden und Angel Witch allgegenwärtig, wenn man sich durch "To The Frontlines" kämpft, im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen gehen die Amis aber so eigenständig zu Werke, dass die herrlich altbekannten Gitarrenleads, die galoppierenden Rhythmen und die bewährt britischen Harmonien keineswegs aufgesetzt klingen. Vielmehr schaffen es die Amis mit allzeit hochmelodischen 80er Metal Songs wie dem treibend eingängigen "Bounty Land", dem ausufernden "Wasted Of Time" oder amtlichen Hits wie " Smoldering Nights" frisch und unverbraucht zu klingen. "To The Frontlines" klingt wie aus einem Guss, versprüht den Charme der 80er Jahre und klingt trotzdem keineswegs allzu altbacken. Züül schaffen dabei sogar den Spagat aus Eingängigkeit und Langzeitwirkung. Die sehr abwechslungsreichen Songs wachsen von Durchlauf zu Durchlauf und nützen sich dabei keineswegs so schnell ab wie viele andere am ersten Blick wirklich gute 80er Reminiszenzen manch anderer Jungspunde.

Bringen wir es auf den berühmten Punkt: Züül haben ein Killeralbum für Traditionsmetaller und all jene am Start, die sich gern wieder mal an die gute alte Zeit erinnern wollen. "To The Frontlines" ist eine saucoole und heraursagende NwoBhm Verbeugung einer der besten US Undergroundbands unserer Zeit und weil das saugeile old-school US Metal Artwork und die warme Produktion dieses neuerliche Freudenfest für die Puristengemeinde nahezu perfekt abrunden, kann und wird es hier nur eine absolute Kaufempfehlung geben!

Oder, um der Band die kommerziell schlagkräftigste Brücke zu legen: Wer die ganz frühen Iron Maiden Gottwerke verehrt, der wird auch "To The Frontlines" lieben. Versprochen!



Trackliste
  1. Show No Mercy
  2. Guillotine
  3. In The Cellar
  4. Smoldering Nights
  5. Heavy Lover
  1. SkullSplitter
  2. Of The Fallen
  3. Bounty Land
  4. Waste Of Time
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