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Sodom - Die Rückkehr von Frank Blackfire – eine Retrospektive
Sodom -  Die Rückkehr von Frank Blackfire – eine Retrospektive  
Tom Angelripper präsentiert zum x-ten Male eine neue Besetzung. Wieder mit dabei, der verlorene Sohn Frank Blackfire, Desaster und Asphyx Dampfwalze Stefan Hüskens und der relativ unbekannte, zweite Gitarrist Yorck Segatz!
VikkiSevven
VikkiSevven
(1 Specials)
Seit dem Abgang von Gitarrist Andy Brings im Jahre 1994 habe ich die Aktivitäten Sodom's nur noch mit einer gewissen Distanz wahrgenommen, da mich weder die folgenden Alben, noch die ständigen Umbesetzungen an den vakanten Positionen, Gitarre und Schlagzeug, beeindrucken konnten. Bis Tom Angelripper Anfang des Jahres aufhorchen ließ und die langgedienten Recken Bernemann und Makka vor die Tür setzte, um die wohl kommerziell erfolgreichsten Zeiten mit der Rückholung von Frank Blackfire wieder aufleben zu lassen. Die dazu veröffentlichten Bandfotos mit Nieten und Patronengurten lassen schon erahnen, wo die Reise (wieder) hingehen soll. Grund genug, um einen kleinen Blick zurück auf die Anfangstage der Band zu werfen und die Alben von "In The Sign Of Evil" bis "Tapping The Vain" Revue passieren zu lassen.



"In The Sign Of Evil"
Die 1985 veröffentlichte Mini LP und das folgende Debut Album genießen in der Black Metal Szene Nordeuropas mindestens Kultstatus, bei der Musikpresse und Kritikern ist dieser rumpelige Krawallerguss jedoch weniger gut angekommen. Die Band kassierte einige Verrisse und konnte vermutlich gerade deswegen eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Trotz aller musikalischen Defizite und gewisser erheiternder Textpassagen, wie „masturbate to kill myself“, ist es der Band jedoch gelungen einige eingängige Songs zu fabrizieren die im Liveset Sodom's bis heute Beachtung finden. Ein Auftritt ohne "Outbreak Of Evil" oder "Blasphemer" wäre für eingefleischte Sodomaniacs undenkbar!



"Obsessed By Cruelty"
Nicht wenige Black und Death Metal Acts berufen sich auf diesen Klassiker der Anfangstage. Bis auf die schlechte Produktion klingt man hier schon etwas kompakter und ausgereifter als noch auf dem Vorgänger. Besonders die Fortschritte von Drummer Chris Witchhunter sind deutlich hörbar. An der Gitarre war schon der erste Wechsel zu verzeichnen. Michael Wulf ersetzte den kultigen Grave Violator, der aber kurze Zeit später schon wieder zu Kreator abgewandert war. Musikalisch ist man damals sehr im Ur-Black Metal verwurzelt, was unter anderem auch an der grauenhaft, scheppernden Produktion liegen mag, die man auch im zweiten Anlauf nicht viel besser hin bekam. Was zur Folge hatte, dass das Album in Nordamerika und Europa in zwei verschieden Studioversionen veröffentlicht wurde.



"Expurse Of Sodomy"
Das erste Ausrufezeichen der Band, das die Kritiker aufhorchen ließ und den Beginn der erfolgreichen Ära Blackfire darstellte. Hier sind die ersten Schritte, weg vom Black Metal, hin zum ernstzunehmenden Aushängeschild in Sachen Thrash Metal Made in Germany erkennbar geworden! Alle drei Songs dieser EP gelten als Klassiker der Bandgeschichte. Auch soundtechnisch konnte man mit der Verpflichtung von Producer Harris Johns einen gewaltigen Schritt nach vorne machen.



"Persecution Mania"
Für mich nach wie vor das absolute Highlight in der Discographie der Gelsenkirchener!
Besser kann ein Zusammenspiel von Musik und Albumcover eigentlich nicht funktionieren. Die von Johannes Beck dargestellte, nukleare Trostlosigkeit wurde auch musikalisch perfekt inszeniert. Zurück bleibt nur die totale Verwüstung! Auf dem Album befindet sich kein schwacher Song, es regiert Highspeed Geballer, verfeinert mit den für Thrash Verhältnisse extrem melodischen und anspruchsvollen Soli von Frank Blackfire.
Bei den damaligen Nachwuchstrommlern wurde der Name Witchhunter kaum weniger oft erwähnt als jener von Dave Lombardo. Seine eigenwillige Spielweise wusste schon damals zu beeindrucken. Chris Witchhunter gehört zu den ganz wenigen Schlagzeugern, dessen markantes Spiel einen Wiedererkennungswert hat und der sich so zu einem Markenzeichen der Band entwickelte.



"Agent Orange"
Auch "Agent Orange" ist mit einem grandiosen Artwork gesegnet für das sich diesmal der Künstler Andreas Marschall verantwortlich zeigte. Kommerziell das bis dato erfolgreichste Album der Truppe. Als erste Thrashband überhaupt konnten Sodom im Jahre 1989 die deutschen Charts knacken und ca. 100.000 Stück von "Agent Orange" absetzen, was Bandleader Tom Angelripper dazu veranlasste, seinen Job als Bergarbeiter an den Nagel zu hängen und fortan als Profimusiker weiter zu machen. Ausnahmegitarrist Frank Blackfire verließ kurz vor Beginn der Europatour (mit den damals aufstrebenden Sepultura im Vorprogramm) aufgrund persönlicher Differenzen die Band und wurde kurzfristig durch den Mekong Delta Klampfer Uwe Baltrusch ersetzt, der sich innerhalb kürzester Zeit die gesamte Playlist draufpacken musste.



"Better Off Dead"
Trotz musikalisch etwas kommerziellerer Ausrichtung konnte "Better Off Dead" den Vorgänger verkaufstechnisch nicht toppen. An der Qualität des Albums lag es meiner Meinung nach nicht, da mit Songs wie "The Saw Is The Law", "An Eye For An Eye" oder "Stalinorgel" weitere unverzichtbare Gassenhauer geschaffen wurden. Die anschließende Tour und der Auftritt am 30.01.1991 in der Theaterfabrik München war dann auch meine erste Live-Begegnung mit Sodom! Im Vorprogramm leider ohne die angekündigten Destruction, die zuvor die komplette Tour absagen mussten.



"Tapping The Vain"
Das für mich letzte, wirklich gute Sodom Album. Die Band hat sich die Kritiken an "Better Off Dead" wohl zu Herzen genommen und dem vermeintlich „zu seichten“ Album, das bis dato härteste Geschoss der Bandgeschichte nachgeschoben. Die rasend schnellen Riffs von Andy Brings, das Geballer von Chris Witchhunter und die etwas tiefergelegten Vocals von Tom Angelripper lassen Sodom schon fast in Death Metal Gefilde vordringen. Trotz dieser weiteren guten Platte wurde es auf der anschließenden Europatour, der ich ebenfalls wieder beiwohnte, augenscheinlich, dass Sodom an Popularität eingebüßt haben, was wohl dem damalige Zeitgeist und der einhergehenden Trendwende geschuldet war.

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