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Cover  
Exumer - Hostile Defiance (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 05.04.2019
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Art: Review
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UwePilger
UwePilger
(54 Reviews)
9.0
Eigentlich immer noch als Frankfurter Band in den Köpfen der Fans und Zeitzeugen der Achtziger, sind Exumer mittlerweile eigentlich eine weltweit verstreute Band. Amerika, Frankreich, Deutschland. Album Nr. 3 nach der Reunion kommt diesesmal auch passend dazu richtig international daher. Euro-Teutonen-Bay Area Thrash könnte man sagen. Allerdings ohne abzukupfern sondern soviel nach Exumer zu klingen wie wohl seit "Possessed By Fire" nicht mehr. Beide Alben seit der Wiederaufnahme der Band waren hochklassig und jeweils ein Fortschritt, dieser erreicht mit "Hostile Defiance" nun seinen vorläufigen Höhepunkt. War "The Raging Tides" noch fast komplett im Hochgeschwindigkeitsraus behaftet, hat man diesmal eine unglaublich ausgeglichene Mischung aus satten Rythmen, Moshparts, Breaks und typischen Abgehnummern erschaffen. Mem V. Stein, der eigentlich Mehmet Zendut heisst, klingt weniger Hardcorelastiger als noch auf den Vorgängern. Hier gibt es das volle Thrasbrett ohne Kompromisse. Meine Güte, eine Granate nach der anderen zünden die fünf Herren hier und die Produktion ist ebenfalls auf einem wahnsinnig hohen Level, sauber klar und erdrückend.
Ebenfalls auffallend sind die perfekt ausgearbeiteten Solis mit herrlich melodischen und technischen Spielereien. Hört euch nur mal den Mittelteil von "Descent"an und versucht dabei nicht erfürchtig vor der Anlage niederzuknien. Es wird euch nicht gelingen."Hostile Defiance" knallt dermaßen druckvoll aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Keine Frage, die Band hat sich hier ihr eigenes, bisheriges Magnum Opus erschaffen.
Spätestens mit "Hostile Defiance" sollte die Diskussion der Teutonic 4 um eine weitere Band erweitert werden.
Im bisher sicherlich nicht schlecht besetzten Thrash Jahr 2019, mit solch so hammerharten und starken Alben wie z.B. die aktuellen Outputs von Overkillund Flotsam & Jetsam, um nur zwei zu nennen, stehen Exumer meiner bescheidener Meinung nach ganz klar zwischen den beiden.

Wenn es nun auch gelingt dieses Mörderteil etwas ausgiebiger, vor allem in unseren Landen, zu betouren, so schickt man sich an, viele Meter verlorenen Bodens gutzumachen. Ein weiteres Highlight 2019 bisher.

Trackliste
  1. Hostile Defiance
  2. Raptor
  3. Carnage Rider
  4. Dust Eater
  5. King’s End
  6. Descent
  1. Trapper
  2. The Order Of Shadows
  3. Vertical Violence
  4. Splinter
  5. He’s A Woman – She’s A Man [Scorpions cover; CD bonus track]
  6. Supposed To Rot [Entombed cover; CD bonus track]
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