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Cover  
Deserted Fear - Drowned By Humanity (CD)
Label: Century Media
VÖ: 08.02.2019
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Art: Review
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UwePilger
UwePilger
(53 Reviews)
7.5
Zugegeben, ich bin zwar sehr breit aufgestellt was die verschiedenen Genres im Metal betrifft, Death Metal fristet da aber von allen gehörten Bereichen eher ein kleines Schattendasein. Bands wie Death, Morbid Angel, Pestilence, Atheist etc. konnten mich ob ihrer technischen Raffinessen schon immer extrem begeistern. Kein wahlloses Geknüppel mit Rülpsgesang also. In diese Nische stoßen auch die Thüringer Deserted Fear, zumindest seit ihrem letzten Album, bei mir. Der Vorgänger "Dead Shores Rising" von 2017 kam nicht nur in meinen Ohren gut an, sondern sorgte unter anderem auch für einen Support Slot auf der Tour der Cavalera Brüder, zusammen mit Overkill. Dass #Deserted Fear auch eine ausgezeichnete Live Band sind, soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Nun liegt also Album Nr. 4, "Drowned By Humanity" vor und schlägt im Großen und Ganzen in die gleiche Kerbe wie der Vorgänger. Death Metal, meist im Midtempo und groovend gehalten, technisch hervorragend umgesetzt, bieten die Ostdeutschen auch diesmal in überdurchschnittlicher Qualität.

Im Vergleich kann man sagen, es fehlen vielleicht die Hits wie z.B. "The Fall Of Leaden Skies", im Gesamtergebnis finde ich "Drowned By Humanity" aber sogar einen Tacken besser. Es bleibt bei mir mehr hängen und auch die Gitarrenarbeit ist noch etwas eigenständiger geworden, die Abwechslung etwas mehr, und das technische Können steht im perfekten Zusammenspiel mit der Songdienlichkeit. War es beim letzten Mal noch so, dass vielleicht etwas zu viel gewollt war, so wirkt es hier eine ganze Ecke homogener und reifer. Wenn ich "reifer" sage, meine ich auf keinen Fall die Langeweile, welche ja oft in dem Zusammenhang mit "unser reifstes " Album einhergeht. Eher der Ideenreichtum, gepaart mit wohldosierten technischen Spielereien, ist hier gemeint.
Ein wirklich sehr gutes Death Metal Album welches zu Recht den Anspruch für sich nennen darf, in die Oberliga vorzudringen.
Wenn nun zukünftig auch bei den schnellen Songs noch etwas mehr Abwechslung und Überraschungsmomente eingebaut werden, dann sollte dem nächsten größeren Schritt nichts mehr im Wege stehen.



Trackliste
  1. Intro
  2. All Will Fall
  3. An Everlasting Dawn
  4. The Final Chapter
  5. Reflect the Storm
  6. Across the Open Sea
  7. Welcome to Reality
  1. Stench of Misery
  2. A Breathing Soul
  3. Sins from the Past
  4. Scars of Wisdom
  5. Die in Vain (Bonus track)
  6. Tear of My Throne [Bonus track] (re-recorded)
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