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Cover  
Shumaun - One Day Closer to Yesterday (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 22.02.2019
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Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(133 Reviews)
9.0
Einfach unfassbar, dass diese Hammertruppe nach ihrem vorzüglichen, selbstbetitelten Debüt aus dem Jahre 2015 auch ihren Zweitling selbst finanzieren und vertreiben muss. Natürlich gibt es heutzutage viele talentierte unsigned Bands, aber Shumaun agieren auf dem gleichen Niveau wie beispielsweise die zu recht viel gepriesenen Sons Of Apollo, nur das jene Allstar-Combo sofort in aller Munde war.

Alleine das vorab veröffentlichte ‚Go‘ hat so viel Hitpotenzial, dass es jeden Label-Scout förmlich anspringen müsste. Vielleicht liegt es ja an dem Prog-Siegel, das den Jungs auf Grund ihrer irrwitzigen Spielfertigkeit anhaftet und welches Plattenfirmen vielleicht durch dessen schwierige Vermarktbarkeit abschreckt, aber vielleicht wollen Shumaun auch einfach lieber unabhängig bleiben. "One Day Closer To Yesterday" knüpft jedenfalls nahtlos ans brillante Debütalbum an und folgt auch einer ähnlichen Rezeptur. Warum sollten die Amis ihre einzigartige Mischung aus Prog, Classic Rock und Alternative auch verändern? Nach einem atmosphärischen von Keyboards untermalten Gesangsintro geht es mit „The Writing`s On The Wall“ flott zur Sache. Die Produktion ist druckvoll und differenziert zugleich, so dass Jose Moras Basslines genauso zum Tragen kommen wie das filigrane Spiel des zurückgekehrten Drummers Tanvir Tomal. Im Mittelpunkt steht bei Shumaun jedoch Farhad Hossain als Bandgründer, Hauptsongwriter, Gitarrist, Keyboarder und Sänger in Personalunion. Mit seinem Sidekick Tyler Kim liefert er sich gleich beim Opener ein astreines doppelstimmiges Gitarrenduell. Die nächsten beiden Tracks ‚Fear Is‘ und ‚Nafsi Ammara‘ bestechen ebenso durch ihren Abwechslungsreichtum, inklusive cooler Samples, und ihre unwiderstehlichen Hooks, bevor das kurze Zwischenspiel ‚City Of Gold‘ und die Gänsehautballade ‚Central Station‘ das Ganze bewusst etwas entschleunigen. Mit ‚Prove Yourself‘ folgt sogleich das brachialste Stück des Albums. Das eingangs erwähnte ‚Go‘ und ‚Remember Me And I Will Remember You‘ bereiten den geneigten Hörer danach auf das fünfzehnminütige Titelstück vor, bei dem das Quartett zum Abschluss nochmals alle Register zieht.

Genau wie Farhads alte Gruppe Iris Divine klingt Shumaun nach den Neunzigern und erinnert an Bands wie Last Crack, Atomic Opera, Porcupine Tree oder A Perfect Circle. Old-school Headbanger sollten also tunlichst die Finger von "One Day Closer To Yesterday"* lassen, während alle Connaisseure innovativer Qualitätssounds unbedingt ein Ohr riskieren sollten.

Die CD ist ab Ende Februar leider nur als US-Import über die Shumaun-Homepage erhältlich: https://www.shumaun.com/store

Trackliste
  1. Sensus Divinitatis
  2. The Writing’s on the Wall
  3. Fear Is
  4. Nafsi Ammara
  5. City of Gold
  1. Central Station
  2. Prove Yourself
  3. Go
  4. Remember Me and I Will Remember You
  5. One Day Closer to Yesterday
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© DarkScene Metal Magazin