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Cover  
Septagon - Apocalyptic Rhymes (CD)
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 09.11.2018
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Art: Review
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UwePilger
UwePilger
(55 Reviews)
8.5
Mittlerweile ist es ja fast schon Standard, als Musiker gerne in mehreren Bands aktiv zu sein. Ich persönlich bin immer etwas voreingenommen wenn ich höre, dass Musiker X oder Y mit seiner Band Nr. 4 oder 5, ein Album aufgenommen hat. Im Falle Septagon allerdings ist diese Skepsis völlig grundlos. Bereits mit ihrem Debut haben die beiden Workaholics und Doppel-Markusse, Markus Becker (Atlantean Kodex) und Markus 'Ulle' Ulllrich (Them und Lanfear) gezeigt, welch herausragende musikalische Fähigkeiten sie besitzen und dass sie in der Lage sind, jeder ihrer Band's einen eigenen Stempel aufzudrücken.

Im Vergleich zum Debut hat sich an der eigentlichen musikalischen Grundausrichtung nichts geändert, mit einer Auffälligkeit dennoch: Die Songs klingen um einiges härter und aggressiver, behalten aber trotzdem ihren schnellen melodischen Anstrich. War "Deadhead Syndicate" noch eher Speedmetal mit Thrasheinflüssen, ist es diesesmal fast anders herum. Eine deutlich thrashigere Note und noch weitaus aggressivere Lyrics ist "Apocalyptic Rhymes" zu bescheinigen.

Markus Becker gelingt es aber dennoch eindrucksvoll, seine Stimme um einige weitere Facetten zu erweitern und die tollen, durchweg melodischen, Refrains zeugen von unglaublich hoher Qualität , wie z.b bei "Home Sweet Hell" (Video siehe unten).

Die Lyrics sind, wie bereits auch auf dem Vorgänger, meist eher sozialkritisch gehalten und halten dem Hörer des öfteren auch mal ironisch, oder schonungslos ehrlich, den Weltspiegel vor Augen.
Dies ist vor allem in dem Wutbatzen "P.O.T.U.S.A", der dem amtierenden US Präsidenten (oder wie immer man diesen Typen nennen möchte)"gewidmet" ist, der Fall. Nebenbei ist der Song auch musikalisch eines der Highlights auf "Apocalyptic Rhymes".

Im Grunde bewegt man sich herrlich in achtziger Thrash- und Speedgefilden, man kann aber auch "moderner": "Nothingness Awaits" und "Make A Stand" klingen mit ihren Riffs und dem passenden aggressiven Gesang schon fast nach Hardcore.

Fazit:
Ein starkes Zweitwerk , welches jedem anspruchsvollen Speed-, Metal, und Thrashfan als Heathen, Megadeth etc. gefallen sollte. Fans vom Debut werden eh sicherlich zugreifen, allen anderen sei dies hiermit dringend empfohlen.

Trackliste
  1. The End
  2. The Weight Of The World
  3. Home, Sweet Hell
  4. Apocalyptic Rhymes
  5. Make A Stand
  1. The Unfathomable Evil
  2. P.O.T.U.S.A.
  3. Cosmic Outrage
  4. Nothingness Awaits
  5. Sunset Blood
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