HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Live
14.10.2018
Subsignal
Nachtleben, Frankfurt am Main

Review
Treat
Tunguska

Review
Them
Manor of the Se7en Gables

Review
Garagedays
Here It Comes

Review
Mob Rules
Beat Reborn
Statistics
5798 Reviews
457 Classic Reviews
276 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Sweeping Death - In Lucid (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 04.10.2018
Homepage | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(125 Reviews)
9.0
Die Bayern von SWEEPING DEATH lassen nix anbrennen. Nachdem man letztes Jahr bereits mit der "Astoria"-EP aufhorchen ließ, legen die Techno-Thrasher aus Wildsteig mit dem Debüt-Longplayer noch mal mächtig eins drauf.

Dabei kommen die ersten beiden Nummern 'Blues Funeral' und 'Horror Infernal' nach dem Intro noch recht konventionell daher, aber vielleicht sind diese ja auch nur das Vorspiel zu einem der besten Songs des Jahres: 'Suicide Of A Chiromanist'. Dieses zehnminütige Monster sprüht so dermaßen vor Spielfreude und Leidenschaft, dass es einem fast den Atem raubt. Vor allem bei Sänger Eli Witzigmann platzt so richtig der Knoten, der seine Stimmbänder zuvor noch ein wenig zu fesseln schien. Die Gitarrenharmonien und Soli von Simon Bertl sind weltklasse und die vielen Breaks, die auch gerne von Piano und Akustikgitarre unterstützt werden, sind das schmackhafte Salz in dieser ausgewogenen Prog-Metal-Kost. Mit 'Purpose' folgt ein reines Klavierstück, bevor 'Resonanz' den Hörer abermals mit vertrackten Gitarrenläufen ins Reich des technisch-versierten Thrash Metals entführen. Es schießen einem unweigerlich große Namen wie Megadeth und Coroner durch den Kopf. 'Antilecture' ist dann wieder ein wenig straighter...denkt man...bis zum krassen Pianobreak, der in ein Riff- und Doublebass-Inferno mündet, welches den Track verdammt zünftig abschließt.

Alter, was machen diese Kerle mit einem?! Gelten denn hier gar keine Regeln mehr?! Offenbar nicht, denn das anschließende Titelstück glänzt mit Blastbeats und fiesem Stakkatoriffing. Fans von Vektor dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Das abschließende 'Stratus' macht noch ein schönes Schleifchen drauf und fertig ist eines der besten deutschen Genrealben der letzten Jahre, das fast ein wenig die seligen Depressive Age-Zeiten heraufbeschwört. Umso erstaunlicher, dass es sich hier um eine Eigenproduktion handelt, die sowohl vom Sound als auch vom Cover her höchsten Ansprüchen genügt.

Trackliste
  1. Eulogue
  2. Blues Funeral
  3. Horror Infernal
  4. Suicide of a Chiromantist
  5. Purpose (instrumental)
  1. Resonanz
  2. Antitecture
  3. Lucid Sin
  4. Stratus
Mehr von Sweeping Death
Reviews
26.02.2017: Astoria (Review)
Treat - TunguskaThem - Manor of the Se7en Gables Garagedays - Here It ComesMob Rules - Beat RebornBehemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters Dwell
© DarkScene Metal Magazin