HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
MoDo
MoDo

Review
Voivod
The Wake

Interview
Brainstorm

Review
Brainstorm
Midnight Ghost

Review
Axxis
Monster Hero
Upcoming Live
Innsbruck 
Wien 
Hamburg 
Memmingen 
München 
Pratteln 
Budapest 
Statistics
5785 Reviews
457 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Lord Vigo - Six Must Die (CD)
Label: No Remorse Records
VÖ: 01.06.2018
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(121 Reviews)
9.0
Die Epic Doomster von Lord Vigo sind ein Phänomen. Als sie sich 2015 mit ihrer "Under Carpathian Sun"-EP anschickten den Underground aufzumischen, wurden sie von einigen ob ihres enormen Kauzfaktors und ihres kruden Images zunächst belächelt. Doch schon damals war das enorme Potenzial der Pfälzer eigentlich unübersehbar. Nur drei Jahre und drei Longplayer später, hat sich das zum Quintett angewachsene Trio die Metal-Welt - frei nach dem Bandmotto "Obey The Lord!"- endgültig Untertan gemacht.

Alleine der einjährige Veröffentlichungsrhythmus und die schier unerschöpfliche Kreativität der Truppe um die Brüder Vinz und Volguus ringt einem größten Respekt ab, vor allem, wenn man weiß, wie akribisch gerade diese beiden an jedem Album arbeiten. Die musikalische Entwicklung von Lord Vigo hat nun mit "Six Must Die" die nächste Evolutionsstufe erreicht. Die Markenzeichen der Band sind und waren der markante, wehklagende Gesang, die organisch-druckvolle Produktion (Vor allem der Drumsound hebt sich wieder angenehm vom getriggerten Einerlei vieler moderner Veröffentlichungen ab.) und die zweistimmigen Gitarrenharmonien, die einem meterdicke Gänsepelle auf die Unterarme zaubern. Das beste Beispiel dafür ist das instrumentale Intro "Elisabeth Dane" gefolgt vom eigentlichen Opener "Doom Shall Rise" (Schade, dass es das gleichnamige niederländische Festival nicht mehr gibt!), welches jetzt bereits die Doom-Hymne des Jahres sein dürfte. Dabei greift dieses Genre mittlerweile viel zu kurz für Lord Vigo, denn an vielen Stellen bereichern die Pfälzer Vampirjäger ihren Stil um Elemente aus klassischem Metal (Warlord) und Rock (Wishbone Ash). Die Keyboarduntermalung und die Sprachsamples werden auf "Six Must Die" gezielter und dezenter eingesetzt wie noch beim Vorgänger "Blackborne Souls", auch wenn im dreizehnminütige Titelstück, der Vertonung des Carpenter-Kinoklassikers "The Fog", sogar ganze Filmpassagen nachgesprochen werden und die Hammondorgel einen mental auf den im Nebel zerschellten Schoner des leprakranken William Blake versetzt.

Somit ist die eine Hälfte von "Six Must Die" quasi die Vertonung von ""The Fog", während die andere Hälfte konzeptionell an "Blackborne Souls" anschließt. Das Coverartwork ist wieder einmal allererste Sahne und stammt diesmal von Markus Vesper, der bereits für die Vigo`schen Seelenverwandten von Manilla Road gearbeitet hat. Das diesmal in dezentem Violett gehaltene Cöver kommt im Größförmat auf Platte bestimmt besönders gut. In diesem Sinne: ÖBEY THE LÖRD!

Trackliste
  1. Elizabeth Dane
  2. Doom Shall Rise
  3. I Am The Prophecy
  4. Thul-Rar
  1. Thal-Mun-Rar
  2. Evil In Disguise
  3. Six Must Die
  4. 21. April 1880
Mehr von Lord Vigo
Reviews
11.01.2017: Blackborne Souls (Review)
01.03.2016: Under Carpathian Sun (Review)
News
17.07.2016: Neues Album der Doomster kommt 2016
Interviews
01.03.2016: Erfolgsrezept = Jungfrauenblut bei Vollmond
MoDo - MoDo Voivod - The WakeBrainstorm - Midnight GhostAxxis - Monster HeroKüenring - KüenringThe Skull - The Endless Road Turns DarkStratovarius - Enigma - Intermission 2Hammer King - Poseidon Will Carry Us HomeCauldron - New GodsLaaz Rockit - City's Gonna Burn
© DarkScene Metal Magazin