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Cover  
Fifth Angel - Time Will Tell (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 18.05.2018 [Re-Release]
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Art: Review
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Werner
Werner
(999 Reviews)
Keine Wertung
Die Serien der Metal Blade Re-Releases sind inzwischen unüberschaubar; die ersten, mir noch im Gedächtnis hängen gebliebenen gehen gar zurück ins Jahr 1991/92, als ich mir die ersten vier Fates Warning Werke in Form zweier Doppel-CDs zugelegt habe. Dieser Tage angeführt von Flotsam And Jetsam‘s Debüt "Doomsday For The Deceiver" und von Armored Saint‘s "Symbol Of Salvation", die ursprünglich 1986 bzw. 1991 das Licht der Welt erblickten und zwischenzeitlich schon einmal von Labelboss Brian Slagel ordentlich aufgeputzt wurden, markieren die frisch restaurierten Alben von Fifth Angel eine kleine Überraschung, erschienen sie ja seinerzeit via Shrapnel bzw. Epic Records (und eben nicht über das eigene Gewächshaus in L.A.).

Nachdem das gleichnamige Debüt vor einiger Zeit schon in der Classic Rubrik abgefeiert wurde, ist es um nichts weniger eine Herzensangelegenheit, den Zweitling "Time Will Tell" näher zu beleuchten. Obwohl diese Scheibe mit Heavy Metal nur mehr wenig am Hut hat, kann sie auf ihre Art wunderbar punkten. Softer und melodischer, gewiss, dafür umso cremiger in Szene gesetzt, muss es 1989 an der enormen Veröffentlichungs-Dichte im Hardrock Genre gelegen haben, weshalb dieses Juwel des US Melodic Rock nur zu mäßigem kommerziellen Erfolg kam. Der für damalige Verhältnisse satte Sound im Kontext der straighten und Hit-affinen Tracks lässt auch knapp dreißig Jahre nach der Erstveröffentlichung keinen nennenswerten Schwachpunkt erkennen. Detail-verliebte Gitarrenarbeit und dezente Keyboard-Klänge bilden das Fundament, die einprägsamen Gesangslinien eines Ted Pilot verkörpern gewissermaßen das Sahnehäubchen obendrauf.

Hervorzuheben sind der flotte Pförtner "Cathedral", der Megaohrwurm "Seven Hours", die Ballade "Broken Dreams", ach was….; eigentlich geht die komplette Scheibe runter wie Öl, reine Zeitverschwendung, passende Worte finden zu wollen! Metal Blade bieten zwei unterschiedliche (bzw. streng limitierte) Vinyl-Editionen und eine Digipak-Version an. Der besagte, etwas härtete Debüt-Kracher (Classic) wird selbstverständlich zu den selben Konditionen feilgeboten! Da darf man schon mal ein paar Nostalgie-Euros locker machen :-).

Trackliste
  1. Cathedral
  2. Midnight love
  3. Seven hours
  4. Broken dreams
  5. Time will tell
  6. Lights out
  1. Wait for me
  2. Angel of mercy
  3. We rule
  4. So long
  5. Feel the heat
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