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Cover  
Secutor - Stand Defiant (CD)
Label: Acfm Records
VÖ: 04.05.2018
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Art: Review
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Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(125 Reviews)
8.0
Koblenz hat mit Pyracanda, Desaster und Metal Inquisitor zumindest drei Kultbands hervorgebracht. Irgendwo in deren Schnittmenge könnte man Secutor, ebenfalls aus Kowelenz wie die Einheimischen liebevoll sagen, verorten. Die Wurzeln des Quintetts liegen eindeutig im Thrash. Dazu kommt eine typische Metal-Attitüde, die sich in der Tradition von Tankard gerne in der Lobpreisung alkoholischer Getränke äußert. Nicht umsonst heißt das Bandmotto Raise Your Tankards!. Doch sollte man nicht den Fehler machen, Secutor darauf zu reduzieren. Vielmehr ist "Stand Defiant" ein bockstarkes teutonisches Thrash-Album, das mit dem Opener "Detonator", "Until We Die", "Warlord" und dem Titelstück zumindest vier absolute Thrash-Hymnen zu bieten hat. Aber auch die restlichen Songs stehen diesem "Weltkulturerbe-Liedgut" kaum nach. Es macht einfach tierisch Spaß dieses Album zu hören und wenn nach einer guten halben Stunde der Silberling aufhört zu drehen, drückt man gerne gleich wieder die Play-Taste und gönnt sich noch eine Runde.

Zwei Pfunde, mit denen Secutor wuchern können, sind das hervorragend harmonierende Gitarrenduo Fabio/Fömb und Sänger Bobby, der sowohl stimmlich als auch körperlich sowas wie der Kowelenzer Mem von Stein (Exumer) ist. Latscho (= Koblenzer Ausdruck von Anerkennung), dass ACFM-Records dieses immer noch brandheiße Eisen (Erscheinungsjahr 2016) nun zum moderaten Preis anbietet.
Das Motto lautet hier also nicht nur "Thrash Or Die!", sondern "Buy Or Die!".

Trackliste
  1. .
Treat - TunguskaThem - Manor of the Se7en Gables Garagedays - Here It ComesMob Rules - Beat RebornBehemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters Dwell
© DarkScene Metal Magazin