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5875 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
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Cover  
Liv Sin - Follow Me (CD)
Label: Despotz
VÖ: 28.04.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2863 Reviews)
8.5
Wer geglaubt hat, Sister Sin Frontröhre Liv Jagrell würde mit ihrer "Solonummer" nach dem Ableben ihrer alten Band weiterhin sleazigen Skandinavien Hard Rock vom Stapel knacken, sieht sich spätestens nach dem brettharten Eröffnungsriff von "The Fall" eines Besseren belehrt. Judas Priest, Accept, U.D.O. aber vor Allem auch US Power Metal Größen ala Metal Church oder Malteze dürfen zitiert werden, wenn Liv Sin ihre europäischen Power-Gitarren mit US Metal Spirit und fetten Chören und Refrains paaren. Dabei offenbart "Follow Me" eine unerwartete Fülle an groovig angelegten Heavy Metal-Killersongs. Der thrashige Opener ist ein Megabrecher, "Let Me Out" mit seinen dezenten early-In Flames Leadgitarren und seinem pompösen 80er Metal-Groove, ebenso hitverdächtig wie "Black Souls", das treibende "Endless Roads", "Killing Ourselves To Live (mit Schmier als Doppelpartner), oder das verdammt coole "Godless Utopia". Dass Liv Sin mit Fight's "Immortal Sin" dann noch einen der besten 90er Jahre Metal Songs im Duett mit The 69 Eyes-Fronter Jyrki interpretieren und mit "The Beast Inside" eine Weltklasse Halbballade als Rausschmeißer platzieren, macht "Follow Me" endgültig zu einem Spitzenalbum für jeden, der sich nicht erst seit der elitären Spandex-Revolution der Nullerjahre Heavy Metal Fan schimpft. Von Stefan Kaufmann mit einer amtlichen und ultrafetten Früh-90er Metal-Produktion in Szene gesetzt, sägen die Riffs in allerfeinster Manier. Die Drums frisieren ordentlich, die Leadgitarren klingen "state of the art+ und die dreckig, geniale Stimme von Liv Sin geht trotz aller Rotzigkeit auch mehr denn je in Richtig eines jungen Mike Howe.

Dass alle Songs von "Follow Me" kompakt auf den Punkt komponiert wurden und kein einziger Ausfall vertreten ist, schließt den Kreis und macht das Liv Sin Debüt nicht nur zu einer weltklasse 90er Heavy (Power) Metal Scheibe, sondern auch zu einem der coolsten, treibensten und verdammt noch mal besten Metal Alben des bisher so mageren Headbanger-Jahres.

"No fillers, just killers!"
Definitiv ein Top-10 Anwärter für den Jahrespoll 2017!




Trackliste
  1. The Fall
  2. Hypocrite
  3. Let Me Out
  4. Black Souls
  5. Godless Utopia
  6. Endless Roads
  1. Killing Ourselves To Live
  2. I'm Your Sin
  3. Emperor Of Chaos
  4. Immortal Sin
  5. The Beast Inside
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