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Cover  
Abbath - Abbath (CD)
Label: Season Of Mist
VÖ: 22.01.2016
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
8.0
Ob das neue Baby von ex-Immortal Köpfchen Abbath nun eine Band, oder ein Soloprojekt ist, darf aktuell angezweifelt werden. Gut, dass die mittlerweile geschassten Mi(e)tmusiker auf ersten Pomobildchen der "Band" anständig verkleidet waren, so sind sie zumindest beliebig austauschbar. Aufbauen tut sich "Abbath" selbstredend eh nur am Ruhm und Geschichtsbuch des Mainman und genau deshalb ist auch der Sound der Scheibe erwartet gelungen. Zwischen Demonaz und Abbath kriselt es wieder ein wenig. Die Kollegen gehen aktuell getrennte Wege und somit ist "Abbath" nach "Between Two Worlds" dem überaus gelungenen Black N Roll Album von I, nun also der zweite Ausflug der Ungeduld, Lebenskrise oder wie auch immer.

Abbath begeht auch diesmal nicht den Fehler, seine Fanscharen vor den Kopf zu stoßen. Bewährte Hausmannskost wird geboten, unverkennbar aus Abbath's Feder und so liegt es an einem verdammt knorrigen Thrash-Riff, den Opener "To War" druckvoll und martialisch einzuläuten. Die Fäuste gehen nach oben, der Kopf schüttelt sich, bevor erstmals schwarzgefärbte Raserei und die unverkennbaren, grimmigen Vocals des Cheffe einsetzen dürfen. So hat man sich das erwartet und erhofft. "Winterbane" grooved kompakt, wirkt trotz seiner Länge anfangs unspektakulär und ist es irgendwie auch. Dennoch nimmt einen der coole Rhythmus fest in seinen Bann, um einen richtig lässigen Immortal-Song zu offenbaren. Auch stark, aber trotz seiner klirrend treibenden Blast-Momente und bester Immortal-Schule vielleicht nicht ganz so zwingend ist dann das kühle "Ashes Of The Damned". Daran sind sicher nicht die dezenten Keyboards beim Finale schuld. Hier stören mich persönlich mehr die Blast-Momente, da ich seit Jahren felsenfest der Überzeugung bin, dass Abbath und eben auch Immortal immer dann am besten sind, wenn sie majestätisch treiben und fette Grooves abfackeln. Definitiv subjektiv, ebenso wie meine Vorliebe für das richtig geile "Ocean Of Wounds", das alte und puristische Immortal-Fans wohl weniger schätzen werden als meiner einer, der "Sons Of Northern Darkness" und "At The Heart Of Winter" für die unumstrittenen Höhepunkte der Norweger hält.



"Count The Dead" macht im Folge auch gleich Laune. Thrashiger Groove, fettes Riff mit einer knackigen Death Roll Note, wie sie das überragende I Album auszeichnete! Dazu geile Vocals von Abbath und eine richtig amtliche Songstruktur. Viel bessere Songs hat man in diesem Genre lange nicht gehört und auch wenn "Fenrir Hunts" ein wenig schwächelt, kann "Abbath" ein richtig amtliches Lebenszeichen abgeben. Genau deswegen ist nach dem pechschwarzen, majestätischen Nordmannepos "Root Of The Mountain" wohl auch der Rausschmeißer "Endless" verdammt "bärig". Hier darf der Panda wieder rocken und ein knackiger Black N Roll Boogie und thrashige Gitarrenwände knattern einen genau so amtlich aus den Ring, wie das wohl dosierte Blast-Potential.

Abgerundet von einer verdammt kräftigen und geilen Produktion, die der unverkennbare kalten Atmosphäre, der klirrend kalten Immortal-Aura und den markanten Vocals den perfekten Rahmen schüren, geht Kultfigur Abbath mit Bravour über die Ziellinie. So hat Abbath zwar keine glaubwürdige Band, aber ein richtig cooles Black Metal Album mit knackiger Death N Roll Schlagseite am Start. Ein Album, das nicht nur gewohnt frostig und nordisch klirrt, sondern punktgenau genau jene mondäne Heavy Metal Zielgruppe bedient, die ihre besten Immortal-Momente zwischen "Between Two Worlds" von I und den letzten drei Alben der norwegischen Ikone gefunden hat und im wahren Leben auch ohne Corpsepaint und Nietengurt durch die Wälder läuft.
Mit solchen Alben kann man locker noch eine Weile auf die todsichere Immortal Reunion warten...

Trackliste
  1. To War
  2. Winterbane
  3. Ashes Of The Damnned
  4. Ocean Of Wounds
  1. Count The Dead
  2. Fenrir Hunts
  3. Root Of The Mountain
  4. Eternal
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