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274 Unsigned Reviews
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Cover  
Operation: Mindcrime - The Key (Gold Vinyl) (LP)
Label: Frontiers Records
VÖ: 18.09.2015
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Art: Review
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Thunderstryker
Thunderstryker
(132 Reviews)
9.0
Operation:Mindcrime. Was für Erinnerungen für Heerscharen von Fans an diesem Album hängen, wird nur von der unbegreiflichen musikalischen Qualität des Selbigen übertroffen. Fast eine Stunde fiebert man die Geschichte des jungen Nikki, der sich in seinem revolutionären Wahn unter den Fängen einer ominösen Organisation von einem tatenfreudigen Mann, über einen abgestumpften, doch verliebten Mörder bis hin zu einem Drogenwrack verändert, mit. Es ist die Königin der Konzeptalben des Heavy Metal und hat auch 27 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seinem Charme verloren.

Ob Geoff Tate sich der Bürde des Namens wirklich bewusst war, als er sich entschied, seine neue Band so zu nennen? Sicher, man erreicht mehr Leute damit, als mit Rock & Vaudeville und Ähnlichem, aber gerade auch mit der Ankündigung, eine Konzept-Trilogie vorzulegen, wird der Vergleich unweigerlich auch immer auf das Meisterwerk von 1988 fallen. Eigentlich müsste es der Sänger seit dem sehr guten, aber in der Mehrheitsmeinung durchgefallenen "Operation:Mindcrime 2" besser wissen.

Gelandet ist die Band bei Frontiers Records; eine echte Hausnummer, wenn es um melodische Musik geht, aber hier stellt sich natürlich die Frage, ob eben das wirklich der Punkt von Tates und auch Kelly Grays Musik ist? Weiß man nicht schon seit "Q2K", dass dieses Songwriting-Duo außerordentliche Rhythmik und Experimenten den Gitarrenleads früherer Queensryche-Veröffentlichungen den Vorzug gibt? Ganz gleich, was Band und Label zu dem Schritt bewogen hat, es ist ein angenehmer, da Frontiers für nette Formate und realistische Veröffentlichungs-und Preispolitik steht.

Die Erwartungshaltungen dürften unterschiedlicher kaum ausfallen; Fans des Sängers wissen genau, dass sie besser abwarten, weil sie mit Voraussagen ziemlich sicher daneben liegen, während Szenewächter sich schon seit Urzeiten über die alternativen Einflüsse in Tates Musik echauffieren. Seit "Rage For Order" schon, wohlgemerkt. Der in Stuttgart geborene Weinliebhaber macht es einem mit Ansagen wie "Have a seat and listen for yourself" auch nicht einfacher, dass Album ungehört einzuschätzen. Also wird es Zeit, sich "The Key", ein Album mit doch recht merkwürdigem Albumcover, zu Gemüte zu führen.



Die Geschichte handelt, grob verkürzt, von einem Mann, der ein Programm erfindet, mit der sich die Realität beeinflussen lässt. Das birgt natürlich Gefahren und strengt die Überlegung an, ob so eine Macht überhaupt existieren darf und wenn ja, wer sie erhalten darf. Sollte sie verkauft werden? Sollte sie zu eigenem Zwecke genutzt werden? Noch bevor das ausgeführt werden kann, werden die Protagonisten der Geschichte selbst zu Zielscheiben. Man merkt, der Thinking Man's Metal steckt Tate immer noch tief im Blut und ohne Frage hat man es, auf lyrischer Ebene, mit seinem ambitioniertesten Werk zu tun.

Den Auftakt der 12 Lieder bietet "Choices", das einen Zweck zwischen Intro und richtigem Song erfüllen soll, also mehr unter die Rubrik Art-Rock fällt, den man Tate ohne Bedenken zuordnen kann. Zunächst fällt auch der grandiose Sound auf, der der nur befriedigenden Produktion von "Frequency Unknown" doch um Welten voraus ist. Der Einstieg ist, in Anbetracht seines Midtempos, gewagt, aber auf keinen Fall misslungen. Noch interessanter wird es mit dem minimalistischen "Burn", das stark an "Hear In The Now Frontier"-Liedgut erinnert und auch in der Tradition von Liedern wie "Open" steht. Spätestens hier wendet sich die True-Fraktion aufgrund der mangelnden Geschwindigkeit ab.... und verpasst deshalb Großes. "Re-Inventing The Future" hätte nämlich auch auf dem Hit-Overload "Empire" eine gute Figur gemacht. Sehr melodielastig, phantastisch gesungen (ein Wort dazu: Ohne Frage singt Tate nicht mehr ganz so hoch wie früher, aber dafür hat er allerlei Tricks in seinen Stil integriert, sodass er letztlich viel mehr ist, als unkontrollierte Jodler (...wie Todd LaTorre) und auch die Story vorantreibend, war dieser Track die logische Wahl für die erste Auskopplung von "The Key". Im Soloteil wird außerdem verdeutlicht, warum sich Kelly Gray nicht einen Milimeter hinter Michael Wilton verstecken muss, sodass man nach diesen viereinhalb Minuten vollends zufrieden sein kann.

Auf "Ready To Fly" bekommt man eine ganz neue Facette des Bandsounds präsentiert, wenn ein Keyboard ab der zweiten Hälfte zu einem unterstützenden Teil ansetzt, der sehr an Yes und ähnliche Proggies erinnert. Klar, solche Bands gehörten zu den frühen Inspirationen des Sängers, doch nun bekommt man das erstmals seit "Babylon und Myth" in den Sound integriert. Ansonsten ein sehr solider Midtempo-Track, der zu "Discussions In A Smoke Filled Room" leitet, das die Hauptprotagonisten im Gespräch darstellt. Ein Schelm, wer hier kurz die Stimme von Dr. X heraushört.

"Life Or Death" ist dann das erste Stück Musik auf dem Album, das fast ganz ohne Tate am Leadgesang auskommen muss. Offensichtlich und glücklicherweise können Gray und Co. aber auch sehr gut singen; die Stimmen sind ein Stück ruppiger und erinnern, wie das ganze Stück auch, an Disturbed. Sehr refrainlastig, stampfend, ein Live-Erlebnis der Zukunft. Also wenn man sich für den anstehenden November etwas wünschen darf...



Wirklich meilenweit aus Tates Lebenswerk herausstechend ist "The Stranger", ein aggressives, von einem Nu Metal-Riff getriebenes Lied, das mit simpelster Manowar-Lyrik einen Auftragskiller in die Story einführt. Die Gitarren verbleiben auf urigstem Terrain, während darüber der Text gerappt und mit diversen Voiceovers verschönert wird. Sehr experimentell, aber (und vielleicht auch deshalb) sehr hörenswert. Das dritte vorab mit Video veröffentlichte Stück.

Neueren Traditionen folgend ist "Hearing Voices" ein ziemlicher Grower. Hat man auf die Albumlänge schon fast genug von Midtempo-Tracks, geht dieser ein wenig unter, präsentiert sich aber nach mehrmaligem Hören als ein echtes Highlight; insbesondere des dezenten Refrains wegen. Gitarren und Schlagzeug grooven wie auf "Q2K", während insbesondere der Bass eine recht laute Abmischung erfährt. Abermals getragen ist "En Queue", das immerhin durch einige elektronische Einwerfsel interessant gehalten wird und auch auf der A-Seite von "Dedicated To Chaos" stehen könnte.

Wie der Name es nahelegt, ist "An Ambush Of Sadness" ein Zwischenspiel in Moll, das den Hörer in Pink Floyd-Manier etwas abkühlt. "Kicking In The Door" geht das Thema aufgreifend weiter und zeigt abermals die anderen Leadsänger in Aktion, besingt dabei die Sorgen eines der Protagonisten und fährt ein schönes, minimalistisches Gitarrensolo auf. Den Abschluss bildet in alter Manier, wie schon auf "Operation:Mindcrime", "Empire", "American Soldier", "Frequency Unknown", usw. ein epischer Track, "The Fall". Toller Spannungsbogen, tolle Gesangsleistung, ein echtes Highlight.

48 Minuten; ein Reise, die einen offenen Geschmack und Verstand erfordert, diese aber reich belohnt. Nicht alles zündet auf Anhieb, aber es lädt dazu ein, es wieder und wieder zu hören und zu entdecken. So ist es mit den wirklich guten Alben und "The Key" fällt in eben diese Sparte. Sicher, die Tage des direkten US Metal sind schon lange vorbei, aber im Falle Geoff Tates ist das auch gut so. Wenn auch natürlich nicht das legendäre Referenzwerk, so stecken Operation:Mindcrime das letzte Werk der Ex-Band locker weg.

Mehr zu Geoff Tate und seinen "neuen Plänen" lest ihr in unserem Mammut-Interview....

Trackliste
  1. Choices
  2. Burn
  3. Re-Inventing The Future
  4. Ready To Fly
  5. Discussions In A Smoke Filled Room
  6. Life Or Death?
  1. The Stranger
  2. Hearing Voice
  3. On Queue
  4. An Ambush Of Sadness
  5. Kicking In The Door
  6. The Fall
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Kommentare
Morpheus
16.09.15 10:34: ....
" Ohne Frage singt Tate nicht mehr ganz so hoch wie früher, aber dafür hat er allerlei Tricks in seinen Stil integriert, sodass er letztlich viel mehr ist, als unkontrollierte Jodler (...wie Todd LaTorre)"

Und dennoch hat Geoff Tate Songs wie "I Don't Belive In Love", "Empire", "Silent Lucidity" und "Jet City Woman" durch die Neuaufnahmen von "Frequency Unknown" so verunstaltet dass man ihn dafür eigentlich steinigen müsste.... Sorry aber Geoff Tate ist nur mehr ein Schatten seiner selbst, wenn ich mir Videos von seinen Liveauftritten in der letzten Zeit so anschaue ist es ein einziges Armutszeugnis was aus ihm geworden ist, irgendwie trifft er kaum noch die Töne...

Im Gegensatz zu Geoff Tate ist Todd La Torre in der Lage die alten Queensryche Songs so zu singen wie sie auch zu klingen haben.
Thanus
16.09.15 15:11: 9/10
9 von 10 möglichen Punkten!?

LOL

Fängt eure Bewertungsskala jetzt bei 9 an?
Thunderstryker
Thunderstryker
16.09.15 15:55: ...
Hui, das ging diesmal aber schnell. Ja, die Neuaufnahmen der Tracks waren misslungen, aber das als gesamten Zwischenstand zu werten, ist falsch. Klar singt LaTorre höher, aber das tut Tim Owens auch. Ihm fehlt hingegen die Erfahrung in verschiedenen Gesangsarten, was man ganz klar hört, wenn man mit Tate vergleicht, der den Stil simpler Melodien gegen eine RnB-Jazz-Variante eintauscht. Ungetragene Töne höre ich auf der Scheibe nicht.

Und wie gesagt: Für den offenen Hörer, der nicht nur US Metal-Einheitsbrei braucht, sondern etwas im urigsten Sinne Progressives sucht, ist "The Key" zweifellos eine spannende Angelegenheit. Lustigerweise erhalten Platten mit Tate nur in Metal-Magazinen schlechte Reviews, obwohl er eben diese Szene gar nicht erst anspricht.
DarksceneTom
DarksceneTom
16.09.15 18:57: ....
....wie bereits geschrieben: Diese Scheibe wird - nicht zuletzt wegen der Person Geoff Tate - polarisieren. So gut die neue QR aber auch ist und so nett Todd auch singt, Tate is der einzig wahre und unverkennbare Sänger der "echten" Queensryche, die vor Jahren von uns gegangen sind.
Jetzt ist es eben einen win-win Situation für echte Fans der Band und wer "Promised Land" und "Tribe" mochte, der wird auch "The Key" mögen. Reviews sind subjektiv, aber das von dir erwähnte ist mit 3/10 Punkten definitiv nicht obejktiv und deshalb nicht relevant. Zumindest nicht aus meiner Sicht als Fan und seriöser Hörer ;-)

Dass die Sache nix mit einem Jahrhundertalbum wie "Operation Mindcrime" oder US Metal zu tun hat, tut da wohl auch wenig zur Sache und das ist ja auch nicht das eigentliche Thema oder?

Ich bin nach anfänglicher Skepsis jedenfalls so süchtig nach "The KEy", wie ich es seit 20 Jahren nach keiner Queensryche mehr war....mehr kann i net sagen ;-)
Thanus
16.09.15 19:27: -
Es ist eh lobenswert, wenn man sich nicht nach den anderen richtet und seine eigene Meinung sagt, aber in diesem Fall vermute ich aufgrund des ausschweifenden (und dennoch zu jedem Zeitpunkt uninteressant bleibenden) Interviews eine gewisse Verliebtheit der Darscene-Redaktion (also zumindest Teilen davon) in den guten Geoff Tate, der ganz subjektiv gesprochen, eine ziemlich beschissene Frisur hat.

Aber schauen wir einmal, wie andere Metal-Magazine die Scheibe finden, umgerechnet auf das Darkscene Bewertungssystem:

metal.de 3 Punkte
stormbringer.at 5 Punkte
angrymetalguy.com 2 Punkte
metalnews.de 6,5 Punkte
sputnikmusic.com 6,8 Punkte
sleazeroxx.com "even worse than I thought"
Morpheus
16.09.15 21:06: ....
"Dass die Sache nix mit einem Jahrhundertalbum wie Operation Mindcrime zu tun hat, tut da wohl auch wenig zur Sache und das ist ja auch nicht das eigentliche Thema oder?"

Es ist durchaus Thema wenn Geoff Tate "Operation Mindcrime" als Bandnamen verwendet, mit diesen Titel verbindet man nunmal automatisch das entsprechende Album und da "The Key" mit diesen nicht mal ansatzweise was zu tun hat fühlt es sich für mich ab absurdum an wenn Geoff Tate seine Band danach benennt.

Auch hier auf darkscence sind Rezensionen nicht immer objektiv da hat es schon was unfreiwillig komisches dass die metal.de Rezension irrelevant erscheint, genauso geht es mir oft mit einigen Rezensionen die hier so geschrieben werden. Vielleicht sagt dir diese Rezension ja eher zu ;)
http://www.stormbringer.at/reviews/12278/operation-mindcrime-the-key.html

Ach ja "Promised Land" ist das für mich letzte wirklich starke Queensryche Album aber selbst damit hat "The Key" in meinen Augen bzw. Ohren herzlich wenig zu tun.
Thunderstryker
Thunderstryker
16.09.15 22:45: ...
Also gerade, wenn ich mir die niedrigen Bewertungen der anderen Magazine anschaue, bin ich froh, dass Darkscene eine Alternative Sichtweise bietet. Es ist ja nicht so, dass die Rezensionen unbegründet wären. Selbes unterstelle ich der Abti-Tate-Fraktion übrigens auch nicht; es ist ganz klar, was diese Leute an dem Album abtörnt, aber mir gefällt's halt dennoch.
DarksceneTom
DarksceneTom
18.09.15 17:29: ...
....btw. es wurde und würde NIE behauptet, dass metal.de Kritiken irrelevant sind. Keineswegs. Auch ist klar, dass Kritiken auch immer subjektiv sind. Der o.a. Verriss zu "The Key" ist aber doch sher hart und eher kritisch zu beäugen :-)
DarksceneTom
DarksceneTom
18.09.15 17:31: ...
....und JA: Die Frisur is mies, aber dafür gibt's keine Noten ;-)
Morpheus
19.09.15 11:28: ....
"Reviews sind subjektiv, aber das von dir erwähnte ist mit 3/10 Punkten definitiv nicht obejktiv und deshalb nicht relevant..."

"es wurde und würde NIE behauptet, dass metal.de Kritiken irrelevant sind.Keineswegs."

Ja was denn nun die 3/10 Punkten Review von metal.de bezeichnest du als nicht objektiv und daher als nicht relevant und dann schreibst du dass nie behauptet wurde dass metal.de Kritiken irrelevant sind???? Entscheide dich mal, so wiedersprichst du dir nur selber....
Professor Röar
Professor Röar
19.09.15 19:14: WoW!!!
2 Reviews auf unserer Seite, die sich in Lobhudeleien gegenseitig übertreffen! Jetzt glaub ich bald selbst, dass The Key toll ist... Muss sie mir nur noch mindestens 347x schönhören... aber ich bin dran, das klappt heuer noch...
Thunderstryker
Thunderstryker
20.09.15 00:06: ...
Ich bin mir recht sicher, dass man sich nicht unbedingt große Mühe für mehrmaliges "Schönhören" geben muss, wenn man die letzten Alben mit Tate-Beteiligung bis heute nicht mag. Vom Begriff "Lobhuldelei" würde ich aber gerne herunterkommen, da ich für meinen Teil die Scheibe wochenlang gehört habe, um keinen vorschnellen Schluss zu ziehen und zudem auch nicht sehe, dass in dem Review irgendetwas groß unbegründet sei. Oder gar, wie Thanus, von Verliebtheit zu sprechen; das ist komplett schwachsinniger Jargon.
Thanus
20.09.15 22:21: -
Metal Hammer Soundcheck: Vorletzter (na immerhin)
Thunderstryker
Thunderstryker
20.09.15 23:16: ...
Der Metal Hammer, das Magazin des Vertrauens, das über Jahre hinweg nicht einen einzigen hörbaren Soundcheck-Sieger hatte und hat? Legitim...
Thanus
20.09.15 23:38: Metal Hammer Soundcheck-Sieger
Oktober: Slayer
September: Amorphis
August: Kataklysm
Juni: Paradise Lost

um nur die letzten aufzuzählen
Thunderstryker
Thunderstryker
21.09.15 12:48: ...
Nun, wie gesagt...
Thanus
21.09.15 13:41: -
:)

Sicher, die neue Virgin Steele konnte nicht gewinnen. Ernsthaft, ich würde meinen Musikgeschmack insofern hinterfragen, als ob er zur öffentlichen Bewertung geeignet ist, sollen diese Rezensionen doch als Richtlinie für Fans dienen. Jemand, der deine Bewertungen nicht kennt und sonst nichts liest, könnte meinen, es handle sich tatsächlich um herausragende Alben. Das sind sie aber ganz sicher nicht.

Thunderstryker
Thunderstryker
21.09.15 16:44: ...
Wenn jemand hier liest, dass eine Scheibe prima ist und sie dann prima findet, dann sei das schlecht? Was lese ich da nur wieder? Nach dieser Logik muss ein Magazin ein Album schlecht bewerten, weil es sein KÖNNTE, dass es in der Allgemeinheit weniger gut aufgenommen wird. Ich erinnere daran, dass Manilla Road, Manowars "Into Glory Ride", die beiden ersten Fates Warnings und viele Weitere in den 80ern in der Allgemeinheit teils desaströse Reviews erhielten, während Unsinn wie "Leviticus" es in einigen Magazinen zum Album des Jahres brachte.

Die Rezension, auch die von Tom, ist echt. Und sie ist begründet. Was ich bei Deinem Gelache über die Scheibe bisher nicht sehe; als wäre es allgemeiner Konsens, das Ding doof zu finden. Mit der Einstellung würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, ob da noch ein Funke Heavy Metal-Philosophie gelebt wird, oder ob man nicht doch lieber das EMP-Magazin abonniert.
Thanus
21.09.15 17:51: -
Wenn jemand liest, dass eine Scheibe überragend sein soll und die Scheibe dann tatsächlich überragend findet, ist der Sinn von Rezensionen erfüllt. Ich bezweifle nur, dass das in diesem Fall jemand tut.

Ich kann zu "The Key" nur festhalten, dass mich kein einziger Song, ja keine einzige Stelle veranlasst, genauer hinzuhören. Und das, obwohl wir beide "Rage for Order" für das stärkste Queensryche Album halten.

Morpheus
23.09.15 12:05: ....
"Der Metal Hammer, das Magazin des Vertrauens, das über Jahre hinweg nicht einen einzigen hörbaren Soundcheck-Sieger hatte und hat?"

Wenn ich mir die Liste aller bisherigen MH Soundchecksieger so anschaue - http://forum.metal-hammer.de/showthread.php?1232-Liste-aller-Metal-Hammer-Soundchecksieger - gibt es mehr als genug hörbare Alben die den soundchecksieg auch verdient haben von daher kann ich nur sagen: erst denken dann schreiben....
Thunderstryker
Thunderstryker
24.09.15 13:38: ...
"Erst denken, dann schreiben" wäre eine gute Idee, wenn man so ein Schwachsinnsmagazin verteidigt. Seit 2007 maximal 2 hörbare Sieger pro jahr.
Morpheus
25.09.15 00:14: ....
"Schwachsinnsmagazin" - und das von einen Haufen von hirnlosen Onlineredakteueren die sich was darauf einbilden gegen den Strom zu schwimmen, hier auf darkscene scheint es ja mittlerweile eine Art Volkssport zu sein Alben zu kritisieren die zum Großteil sonst gelobt werden und auf der anderen Seite Alben in den siebten Himmel zu loben die sonst eher mäßige Kritiken bekommen. Meinetwegen kann jeder seine Meinung vertreten aber dieses "gegen den Strom schwimmen" ist in letzter Zeit hier ziemlich auffällig und einfach nur lächerlich, auf eure Reviews gebe ich mittlerweile einen feuchten Dreck....
Thanus
25.09.15 10:08: -
Viele Rezensenten neigen dazu, ein Album nach dem vermeintlichen Potenzial einer Band zu bewerten. Es wird also selbst nach subjektivem Empfinden nicht absolut bewertet, sondern nach dem Talent, das einer Band zugetraut wird.

Stephan Raab erhielte auf Darkscene für den Mut, einen völlig verunglückten Kopfsprung vom 10m Turm zu machen, die Höchstwertung, während Fabian Hambüchen nur eine mittlere Wertung erhielte, weil bei seinen wunderbar ausgeführten dreieinhalbfachen Salti mit zwei Schrauben die Tauchphase nicht optimal gelungen ist.

Das ist einerseits rücksichtsvoll, soll doch der Eifer immer besonders belohnt werden, andererseits kann dies auch für Verwirrung beim Leser sorgen, der das Talent einer Band anders bewertet, weil er entweder die Musiker noch gar nicht kennt oder seinen eigenen subjektiven völlig anderen Maßstab anlegt.

Deshalb haben Soundchecks selbst in "Schwachsinnsmagazinen" ihre Berechtigung, weil das Mittel aus unterschiedlichen Bewertungen zu einer gewissen Objektivierung beiträgt.
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