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Cover  
Helloween - Keeper Of The Seven Keys - Part II (CD)
Label: Noise Records
VÖ: 1988
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Art: Classic
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2825 Reviews)
Dieses Album und sein unmittelbarer Vorgänger waren und sind unumstritten die Blaupause für tausende und abertausende Melodic- und Power Metal Bands. Dieses Werk ist ohne Frage absolute Weltklasse, und das sag ich sicher nicht nur deshalb, weil es eines meiner ersten selbst gekauften Vinyls darstellt und meine Liebe zum Heavy Metal mitentfacht hat, wie wenige andere.

"Keeper Of The Seven Keys" ist der Inbegriff von deutschem Heavy Metal voll internationaler Ausstrahlung, Eigenständigkeit und unabnützbarem Charme. So hell der Stern eines rauen Speed Metal Opus wie "Walls Of Jericho" (zum Classic Review) auch bis heute erstrahlt, so gern man sich auch jetzt noch "Pink Pubbles Go Ape" oder (zumindest in meinem Fall) auch das umstritten experimentierfreudige "Chameleon" (zum Classic) anhört:
In den Jahren 1987 und 1988 waren Helloween sowohl am kreativen, wie auch kommerziellen Höchstpunkt angelangt und allein die Tatsache, dass man sich die beiden "Keeper…" Meistwerke noch heute begeistert und problemlos anhören kann, spricht Bände.

Ende der 80er war die Metal Welt für Helloween in der Tat mehr als nur in Ordnung. Ihr kindlich und optisch spaßorientierter Metal wurde in allen Gruppierungen anerkannt. Thrasher hefteten sich die Kürbis Patches ebenso an die Kutte, wie Hard Rock Fans. Vom Jogging High bis zum Cowboystiefel: Alle Lager waren mit Helloween im Reinen, und allein dieses Kompliment, das sich ansonsten gerade mal Bands wie Iron Maiden, Judas Priest, Metallica oder W.A.S.P. ankreiden konnten, begründet die Tatsache, dass abgesehen von den Scorpions und Accept, keine andere deutsche Metal Band international solche Erfolge feiern konnte wie die Kürbisse.

Gründe dafür gibt es viele. Neben der geballten Songwritingkraft der Herren Weikath und Hansen war es aber vor allem der Glücksgriff Michael Kiske, der die Band in die erste Liga katapultierte. Als sich Hansen nicht mehr mit der Doppelbelastung als Gitarrist und Sänger anfreunden konnte, engagierten Helloween für die 86er "Judas" Minitour den damals 18-jährigen III Prophecy Frontman Kiske. Dieser schlug mit seinem goldenen Organ selbstredend ein wie eine Bombe, und bereits ein Jahre später gelang Helloween mit "Keeper Of The Seven Keys Part 1" der große Wurf. Der erste Teil dieses, seit jeher als Doppelalbum geplanten, Epos war voll von unsterblichen Hits und wurde nicht nur zu einem der besten, sondern auch zu einem der meistverkauften Metal Alben Deutschlands. Sein unmittelbarer Nachfolger, ebenso wie Teil eins in wunderbares Comic-Fantasy Artwork gehüllt, konnte diesen Erfolg sogar noch toppen.



Helloween vereinten den Speed Metal ihrer Frühphase mit klassischem Heavy Metal und nahezu unfassbaren Melodien, nicht von dieser Erde stammenden Gesangslinien und Refrains. Jeder der neun konstant nach vorne gehenden Songs war und ist ein absoluter Hit, ein mitreisender Ohrwurm und voll von feinen Details, superben Soli und unbändiger Energie.

Besser als auf "Keeper Of The Seven Keys Part 2" kann man Songwriting zwischen Comic Melodien, perfektem Heavy Metal und unabnützbaren Hitmustern einfach nicht zelebrieren. Zudem zeigten sich die Kürbisköpfe abwechslungsreich ohne Ende. Das Gitarren-Duo Hansen/Weikath strotzte vor Spielfreude und die Performance von Goldkehle Michael Kiske war einmal mehr nicht von dieser Welt. Das Resultat war ausschließlich überdimensional. Ein Song wie "Eagle Fly Free" ist bis heute so was wie der heilige Gral melodischen Speed-Metals, die Singles "I Want Out und "Dr. Stein" (letzter schaffte es gar in die Top Ten der Singlecharts) sind ohne Fehl und Tadel und Pflichtbestandteil jeder Heavy Metal Grundlehre.

Treffsicherer kann man Melodie, bodenständige Härte und Dynamik nicht vereinen, zumal auch die Nummern der "
zweiten Reihe" absolut makellos scheinen. "You Always Walk Alone", das unbändige "Rise And Fall" und die episch dramatische Halbballade "We Got the Right" wären im Backkatalog anderer Bands absolute Sternstunden. Für Helloween waren sie schlicht und einfach die perfekte Ergänzung auf einem perfekten Album, das in seinem 13-minütigen, alle Attribute dieser Band perfekt auf den Punkt bringenden, Titelstück das würdig erhabene Finale für die Ewigkeit fand.



In Bereich des melodischen Heavy Metal fernab allen Konservenbombasts war kein einziges Album dieser Welt annährend so perfekt wie die beiden "Keeper" Meisterstücke. Nicht vorher und nicht nachher und es ist kein Wunder, dass noch heute Nachwuchsmetaller aller Generationen spätestens nach ihrer metallischen Entjungferung, Songs wie "
Dr. Stein", "Rise Or Fall" oder "I Want Out" (ohne Frage einer der drei größten Metal Hits, die Deutschland je verlassen haben) im Schlaf mitsingen können. Helloween waren Ende der 80er Jahre eine der heißesten Metal Aktien des Globus. Schuld dafür waren nicht zuletzt die großartigen Tracks dieses Jahrhundertclassics, vorgetragen von der wohl goldensten Kehle, die ein junger Metal Sänger je hatte, und dargeboten von einer der spielfreudigsten Bands der Epoche. Neun Jahrhundertsongs, an denen Andi Deris noch heute regelmäßig scheitert, die ein Kiske hingegen live wie auf Platte mit einer Leichtigkeit intonierte, die fast schon unfassbar scheint.

Der Doppelschlag "Keeper Of The Seven Keys Part 1"2"
war, ist und bleibt der perfekte Mix aus Comic und Metal. Aus Spaß und unfassbar guter Musik, und es ist mehr als bezeichnend, dass seine Songs noch heute die unantastbaren Höhepunkte jeder Helloween Show darstellen.
Hier gepriesenes Album ist einer der wahrhaftigen, viel bemühten, zeitlosen Klassiker für die Ewigkeit. Ein Werk, dessen Magie die Zeit überdauern wird und mit dem sich Helloween ein unverrückbares Denkmal gesetzt haben!


In meinen Augen reden wir hier sogar vom besten deutschen melodic-Speed Metal Album aller Zeiten. Jenem Album, das knapp vor Blind Guardian’s "Tales From A Twilight World" (zum Classic) und Gamma Ray’s Paukenschlag "Land Of The Free" (zum Classic) über die Ziellinie geht, und von einem Album das noch heute wie ein heller Stern am Metal Himmel glänzt.

Selbst die größten Verweigerer deutschen Heavy Metals haben einst wie heute ihr Herz an dieses Album und seinen unmittelbaren Vorgänger verloren. Genau deshalb sind Helloween und ihre "Keeper Of The Seven Keys" Reihe ohne Zweifel bis dato einer der Inbegriffe melodischen Heavy Metals und dieses Meisterstück ein nicht weg zu diskutierender Meilenstein!

Trackliste
  1. user/xy
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Reviews
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13.10.2005: Keeper Of The Seven Keys – The Legacy (Review)
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