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Cover  
Nile - What Should Not Be Unearthed (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 28.08.2015
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Art: Review
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Big-Daddy
Big-Daddy
(50 Reviews)
9.0
Wenn es um die Champions-League im Death-Metal Genre geht, darf man eine Band auf keinen Fall vergessen: Nile! Die drei Amis um Hobby-Ägyptologe Karl Sanders gehören seit ihrer Gründung 1993 mit zum Besten, was es im technisch beschlagenen Todesblei-Sektor gibt. Das beweist uns das Trio aus South Carolina auch auf seinem neuesten Werk "What Should Not Be Unearthed" einmal mehr eindrucksvoll!

Ob rasend-glühende Riffs, wahnwitzige Soli, waghalsige Breaks, Blastbeat-Orgien, Highspeed-Geknüppel, orientalische Interludes, oder zuguter Letzt mystisch eingefärbte Klänge, völlig egal: wo Nile drauf steht, ist Nile drin. Über das spielerische Niveau braucht man sowieso nicht diskutieren, dieses paart sich abermals mit einer atemberaubenden Songwriting-Kunst, die ihresgleichen sucht! Referenzen zu früheren Werken wie "Black Seeds of Vengeance" (2000) und "In Their Darkened Shrines" (2002) oder auch neuere wie "Those Whom the Gods Detest" (2009) und "At the Gate of Sethu" (2012) gibt es auch hier, sei es musikalisch sowie textlich. Man ist sich natürlich treu geblieben, die Frage ist viel mehr, in wie weit sich das aktuelle Meisterwerk bei Fans und Kritikern ins Gedächtnis brennen wird. Vom überragenden, alles zermalmenden Opener "Call to Destruction" über den nicht weniger beeindruckenden Titelsong "What Should Not Be Unearthed", meiner persönlichen Lieblingsnummer "Age of Famine" bis zur finalen Brutalo-Walze "To Walk Forth from Flames Unscathed" ist dieses Album einfach nur ein kollektiver Rausch der Sinne. Wie gesagt: Wo Nile draufsteht, ist auch Nile drin. Das betrifft ebenso die mächtig-drückende Soundwall, welche Langzeitproduzent Neil Kernon gebastelt hat.

Neben Bandchef Karl Sanders (voc/git), Dallas Toler-Wade (voc/git) zeigt besonders mit seinen unfassbaren Fähigkeiten George Kollias auf, warum er einer der besten Schlagzeuger auf diesem Planeten ist - nur mehr umwerfend! Auffällig ist übrigens, dass die Songtitel vergleichsweise kurz ausgefallen sind, ist es den Wortklaub-Fetischisten nun doch zu bunt geworden? Alles in allem bekommt dieses durch und durch starke Stück Death-Metal von mir eine glatte 9!

Trackliste
  1. Call To Destruction
  2. Negating The Abominable Coils Of Apep
  3. Liber Stellae Rubeae
  4. In The Name Of Amun
  5. What Should Not Be Unearthed
  1. Evil To Cast Out Evil
  2. Age Of Famine
  3. Ushabti Reanimator
  4. Rape Of The Black Earth
  5. To Walk Forth From Flames Unscathed
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