HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Machine Head
Catharsis

Interview
Them

Review
The Weight
The Weight

Review
God Dethroned
The World Ablaze

Review
Avatar
Avatar Country
Upcoming Live
Innsbruck 
Wien 
Berlin 
Bochum 
Bremen 
Dresden 
Essen 
Geiselwind 
Hamburg 
Hannover 
Köln 
Leipzig 
Lichtenfels 
Mannheim 
München 
Oberhausen 
Saarbrücken 
Siegburg 
Stuttgart 
Wiesbaden 
Wuppertal 
Lausanne 
Oberentfelden 
Pratteln 
Winterthur 
Zürich 
Mailand 
Brno 
Prag 
Zlin 
Budapest 
Statistics
5636 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Operation: Mindcrime - The Key (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 18.09.2015
Homepage | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2796 Reviews)
9.0
Für Schnellleser: "The Key" ist die beste Queensryche Platte seit "Promised Land"!

Für echte Leser:

Die letzten Jahre einer der großartigsten Bands aller Zeiten waren reichlich durchwachsen. Den wahren Grund des Übels, das Queensryche bereits im Jahre 1997 so unheilbar befallen hat, werden wir nie erfahren. Den wahren Schuldigen werden wir nie kennen und Mutmaßungen und Anfeindungen bleiben somit leider ebenso im Gedächtnis hängen, wie orientierungslose Musik und peinliche Pressemeldungen einer Band, die ohne Frage zum genialsten zählte, das Rock und Metal je offenbarten. Die letzte Queensryche, die erste nach all den Streitigkeiten der Band mit ihrem Frontman und somit die erste ohne "the voice of" Queensryche war zumindest mal sowas, wie Genugtuung und ein starkes Album (zum Review). Kein Meilenstein und auch zu keiner Sekunde so groß, wie die makellosen Meisterwerke zwischen 1984 und 1994, aber eben doch stark und sehr versöhnlich.

Nun legt also Geoff Tate mit seiner neuen Soupergroup nach, die er Operation:Mindcrime taufen durfte und mit der er eine "thinking-man's-metal" Albumtrilogie plant, deren konzeptueller erster Teil nun mit "The Key" vorliegt. Die Annäherung ist spannend, beängstigend, aber doch immer wieder interessant, zumal Tate ein Ausnahmekünstler war, ist und bleibt.

Die Überraschung folgt auf den Fuss. "The Key" beginnt richtig klasse und über weite Strecken um Längen besser, als all die letzten Queensryche, auf denen Geoff mitwirkte. "Choices" und das epische "Burn" haben zwar weniger von den "alten" Queensryche, sind aber in ihrer zeitgemäßen Form progressiven Rock und Metals sehr nahe daran, was "Promised Land", "Tribe" (in meinen Augen das einzig richtig sinnvolle Queensryche Album danach) unddie beiden schwierigeren Alben dazwischen ausmachten.

Das ist atmosphärisch und dicht und die Stimme ist - zumindest auf Platte - immer noch überragend, einzigartig und eben einfach Queensryche!

Mir wird viel Gegenwind entgegen blasen, wenn ich das schreibe, aber wenn man genau hinhört, wenn man Queensryche wirklich verstanden und nicht nur auf ihren "Metal-Anteil" reduziert hat, dann kann man "The Key" beinahe ausnahmslos gut finden, zumal es trotz seiner Vision voll von Trademarks einer Ausnahmeband ist.

Kurzzeitig ist die Auferstehung von Geoff Tate zwar auch durchwachsen ("The Stranger" mit seinen Fieberblasengrooves oder das vertrackte "Hearing Voices" funktionieren zwar im Kontext, sind mitunter aber doch schwierig), ein toller Song wie "Reinventing The Future" mit seinem state-of-the-art Gitarrensound (vielleicht einer der besten Queensryche Songs seit Jahren!), wundervoll Ruhiges wie "Ready To Fly", "Kicking At The Door" und "On Queue" mit seinem melancholischen Saxophon, oder das catchy groovende "Life Or Death" (ebenfalls wie "Kicking..." von superben Gastsängern, deren Stimme der Story untergeordnet sind eingeträllert) sollten all jenen, die ohne Scheuklappen an Operation:Mindcrime rangehen aber zweifellos gefallen, ja begeistern.



"The Key" versucht keineswegs längst Vergangenes heraufzubeschwören. Dezent progressive und absolut weltoffen offenbaren uns Operation: Mindcrime (zum Glück) auch keinesfalls ein reinrassiges Metal Album. Das wäre ohnehin unglaubwürdig. "The Key" ist trotz all seiner erfreulichen Momente natürlich auch kein Jahrhundert-Überalbum und in Anbetracht dessen, was Tate in ferner Vergangenheit schon mal erschaffen hat, ist es vielleicht auch durchaus unscheinbar. Es ist aber doch weit mehr, als zu erhoffen war. Es verleugnet nie die Vergangenheit, hat Klasse, Niveau und Tiefgang. Geoff Tate präsentiert düsteren, weltoffenen und zeitgemäßen Prog Rock. Episch, verspielt aber auch leichtfüssig und vor allem veredelt von der Stimme der Großmeisters, die hier von Vorn bis Hinten ein absoluter Traum und unverkennbar ist.

Ich muss die Brücke einfach schlagen: So herausragend Todd La Torre auch singen und so nah er dem Original auch kommen mag.
Es gibt nur einen Geoff Tate! "The Key" ist ein herausragendes Album für Soundgourmets und darf keineswegs unbeachtet bleiben. Dafür ist es viel zu klasse anzuhören und viel zu viel besser als das Meiste, das Queensryche in den letzten 20 Jahren veröffentlich haben.

Mehr kann man nicht erwarten und mehr durfte man sich nicht erträumen. Den Anspruch so endlos magisch und nachhaltig beeindruckend sein zu müssen wie einst, hat all das, was im Umfeld dieser Gottband passiert, letztendlich ohnehin seit über zwei Dekaden nicht mehr.

Die Hoffnung starb bekanntlich ja immer schon als Letztes und über weite Strecken von "The Key" fragt man sich dennoch: Warum ging die imaginäre wundervoll scheinende Quintessenz aus Queensryche 2.0 und Operation: Mindcrime eigentlich nicht gemeinsam?
Dieses Album ist definitiv einer der positivsten Überraschungen des Jahres und muss vom "Rest" des ex-Original-Queensryche-Clans erst mal getoppt werden!

"The Key" ist ein Klassealbum für alle "echten" Queensryche Fans und jene, die diese Band richtig verstanden haben!

Mehr zu Geoff Tate und seinen "neuen Plänen" lest ihr in unserem Mammut-Interview....

Trackliste
  1. Choices
  2. Burn
  3. Re-Inventing The Future
  4. Ready To Fly
  5. Discussions In A Smoke Filled Room
  6. Life Or Death?
  1. The Stranger
  2. Hearing Voice
  3. On Queue
  4. An Ambush Of Sadness
  5. Kicking In The Door
  6. The Fall
Mehr von Operation: Mindcrime
Reviews
01.01.2018: The New Reality (Review)
26.09.2016: Resurrection (Review)
16.09.2015: The Key (Gold Vinyl) (Review)
News
16.11.2017: Neuer Lyric-Clip online
31.10.2017: Geoff Tate mit Jubiläumstour zum Meisterwerk
17.11.2016: Dates für intime Akustik-Shows.
18.09.2016: Klasse Video zu "Taking On The World"
09.08.2016: Erste "Resurrection" Hörpobe online.
17.10.2015: Komplettaufführung eines Jahrhundertalbums!
02.10.2015: Tourdaten
02.09.2015: Weiterer Lyric-clip von Geoff Tate!
21.08.2015: Zeigen den Videoclip zu "Burn"
29.07.2015: Bärenstarker Clip zu "Reinventing The Future".
14.07.2015: Geoff Tate mit Supergroup und tollem Album.
Tour
03.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Live Music Club, Trezzo sull'Adda (Mailand)
04.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Orion Live Club, Rom
05.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Zona Roveri Music Factory, Bologna
06.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ ((szene)), Wien
07.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Babylon Music Club, Bratislava
08.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Collosseum Club, Košice
10.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Barba Negra (BNMC), Budapest
12.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Lido, Berlin
13.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Backstage, München
14.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Z7, Pratteln
19.04: Angra, Operation: Mindcrime, Halcyon Way, ... @ Turock, Essen
Interviews
07.09.2015: Geoff Tate: Wein, Pudel und der Schlüssel
Kommentare
Morpheus
16.09.15 10:42: ....
Nur weil hier Operation: Mindcrime draufsteht und Geoff Tate mitwirkt hat das ganze für mich ehrlich gesagt nur bedingt etwas mit Queensryche und deren Klassiker zu tun dessen Titel Geoff Tate nun als Bandnamen benutzt.

"Re-Inventing The Future" ist der einzige Song der noch am ehesten nach Queensryche klingt und halbwegs überzeugen kann, den Rest kann man getrost vergessen, ich halte mich eher an der Kritik von metal.de:

http://www.metal.de/heavy-metal/review/operation-mindcrime/62317-the-key/

DarksceneTom
DarksceneTom
16.09.15 18:55: ....
....wie bereits geschrieben: Diese Scheibe wird - nicht zuletzt wegen der Person Geoff Tate - polarisieren. So gut die neue QR aber auch ist und so nett Todd auch singt, Tate is der einzig wahre und unverkennbare Sänger der "echten" Queensryche, die vor Jahren von uns gegangen sind.
Jetzt ist es eben einen win-win Situation für echte Fans der Band und wer "Promised Land" und "Tribe" mochte, der wird auch "The Key" mögen. Reviews sind subjektiv, aber das von dir erwähnte ist mit 3/10 Punkten definitiv nicht obejktiv und deshalb nicht relevant. Zumindest nicht aus meiner Sicht als Fan und seriöser Hörer ;-)

Dass die Sache nix mit einem Jahrhundertalbum wie Operation Mindcrime zu tun hat, tut da wohl auch wenig zur Sache und das ist ja auch nicht das eigentliche Thema oder?

ICh bin nach anfänglicher Skepsis jedenfalls so süchtig nach "The KEy", wie ich es seit 20 Jahren nach keiner Queensryche mehr war....mehr kann i net sagen ;-)
Morpheus
16.09.15 21:04: ....
"Dass die Sache nix mit einem Jahrhundertalbum wie Operation Mindcrime zu tun hat, tut da wohl auch wenig zur Sache und das ist ja auch nicht das eigentliche Thema oder?"

Es ist durchaus Thema wenn Geoff Tate "Operation Mindcrime" als Bandnamen verwendet, mit diesen Titel verbindet man nunmal automatisch das entsprechende Album und da "The Key" mit diesen nicht mal ansatzweise was zu tun hat fühlt es mich ab absurdum an wenn Geoff Tate seine Band danach benennt.

Auch hier auf darkscence sind Rezensionen nicht immer objektiv da hat es schon was unfreiwillig komisches dass die metal.de Rezension irrelevant erscheint, genauso geht es mir oft mit einigen Rezensionen die hier so geschrieben werden. Vielleicht sagt dir diese Rezension ja eher zu ;)
http://www.stormbringer.at/reviews/12278/operation-mindcrime-the-key.html

Ach ja "Promised Land" ist das für mich letzte wirklich starke Queensryche Album aber selbst damit hat "The Key" in meinen Augen bzw. Ohren herzlich wenig zu tun.
DarksceneTom
DarksceneTom
18.09.15 17:30: ----
....btw. es wurde und würde NIE behauptet, dass metal.de Kritiken irrelevant sind.
Keineswegs.
Auch ist klar, dass Kritiken auch immer subjektiv sind. Der o.a. Verriss zu "The Key" ist aber doch sehr hart und eher kritisch zu beäugen :-)
DarksceneTom
DarksceneTom
18.09.15 17:31: ...
....und JA: Die Frisur is mies, aber dafür gibt's keine Noten ;-)
Morpheus
19.09.15 11:27: ....
"Reviews sind subjektiv, aber das von dir erwähnte ist mit 3/10 Punkten definitiv nicht obejktiv und deshalb nicht relevant..."

"es wurde und würde NIE behauptet, dass metal.de Kritiken irrelevant sind.Keineswegs."

Ja was denn nun die 3/10 Punkten Review von metal.de bezeichnest du als nicht objektiv und daher als nicht relevant und dann schreibst du dass nie behauptet wurde dass metal.de Kritiken irrelevant sind???? Entscheide dich mal, so wiedersprichts du dir nur selber....
Machine Head - CatharsisThe Weight - The WeightGod Dethroned - The World AblazeAvatar - Avatar CountryDecapitated - AnticultSons Of Sounds - Into The SunWarrior Soul - Back On The LashBelow - Upon A Pale HorseDisbelief - The Symbol Of DeathPretty Boy Floyd - Public Enemies
© DarkScene Metal Magazin