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Cover  
Tesla - Simplicity (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 06.06.2014
Homepage | MySpace
Art: Review
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Steffe
Steffe
(121 Reviews)
7.0
Heuer feiern Tesla ihr 30jähriges Bestehen und pünktlich zu diesem Jubiläum gibts mit "Simplicity" neues Material der Mannen aus Sacramento (Kalifornien). Ursprünglich gegründet unter dem Namen City Kidd, benannten sich die Amis während der Aufnahmen ihres Debüts "Mechanical Resonance", zu Ehren des Erfinders der Wechselstromtechnik, Nikola Tesla um. Den Aufstieg erlebte man in der Blütezeit des Hairsprayrock der Achziger, wobei ihr Einfluss eher die bluesorientierten 70er Jahre sind. Entdeckt wurden Tesla von Tom Zutaut, der schon Größen wie Mötley Crüe und Dokken zu Geffen Records brachte. Mit dem Debüt aus dem Jahre 1986 und dem nachfolgenden "The Great Radio Controversy" (1989) konnte man beachtliche Erfolge erzielen und Platin einfahren, aber als wirklichen Meilenstein ihrer Karriere muss wohl "Five Man Acoustical Jam" genannt werden, das wohl als Urheber der jahrelang dauernden unplugged und acoustic Hysterie und Erfolgsstory auf MTV gilt! Nach zwei weiteren, nicht mehr so erfolgreichen Alben und zahlreichen Problemen in der Band, kam 1995 die Trennung! 2001 gab man in Originalbesetzung in ihrem Heimatort wieder ein Konzert und weil es so gut funktionierte, hängte man gleich eine siebenmonatige Tour an! Durch diese positiven Erfahrung angepeitscht, beschloss man daraufhin, als Band weiter zu machen und 2004 ihr 5tes Werk "Into The Now" auf Silberling zu bringen. Die zwei Coverteile "Real To Real", "Real To Real 2" und das letzte Studioalbum "Forever More" sollen noch folgen, um dann wieder eine Pause von 6 Jahren einzulegen…bis heute….wo man den Nachfolger präsentiert…

"Simplicity"! Ich für meinen Teil muss ja sagen, dass mich Tesla seit ihren drei Granaten in den Achtzigern nicht mehr vom Hocker reissen konnten. Und so auch nicht ihr neuer Erguss, auch wenn dieser wieder mehr Back To The Rots geht und Tom Zutaut sein helfendes Händchen mit im Spiel hatte. Zwar alles nett gemacht und musikalisch bei Weitem nicht schlecht, aber es puscht mich nicht und kann mir nur ein eher leidenschaftsloses ganz ok entlocken! Bis auf ein paar Ausnahmen bleibt kein wirklicher Eindruck hängen. Ist zwar Geschmacksache und der ein oder andere wird mich vielleicht jetzt verfluchen, aber Geschmäcker sind verschieden und es ist sowieso subjektiv zu betrachten. Also, soll sich jeder selbst ein Bild davon machen….

Abgedeckt wird fast das ganze Spektrum rockigen Musikguts. Einmal grungig (oh graus!), dann wieder rockiger mit viel Siebziger Touch und alles auf einer bluesigen Basis, die man seit Anfangszeiten von Tesla gewohnt ist. Und über allem thront die unverkennbare Stimme eines Jeff Keith’s, die wohl zu den markantesten der Rockwelt zu zählen ist!

Nennenswerte Songs wären das bluesige "Cross My Heart", die netten Balladen "Honestly" und "Burnout To Fade" und das straight rockende "Break Of Dawn"! Mit "Life Is A River", "´Til That Day" und der Demo Version von "Burnout To Fade" gibt es drei weitere Balladen, das meines Erachtens zu viel des Guten ist und nicht mal überzeugen können. Wenn ich da zurück denke an Songs wie "Love Song" oder "Paradise", die heute noch Gänsehaut pur entfachen…..ganz großes Kino!! Verglichen mit diesen Perlen können die neuen Balladen nur verlieren. Und ähnlich verhält es sich mit den Rockern. Man erinnere sich nur an "Modern Day Cowboy" oder an das grandiose "Hang Tough"….das waren echte Granaten!

Fazit: Nein, "Simplicity" ist kein schlechtes Album, aber auch kein hochzulobendes Teil. Mittelmaß einfach, nicht Fisch und nicht Fleisch!

Trackliste
  1. M P 3
  2. Ricochet
  3. Rise And Fall
  4. So Divine...
  5. Cross My Heart
  6. Honestly
  7. Flip Side!
  8. Other Than Me
  1. Break Of Dawn
  2. Burnout To Fade
  3. Life Is A River
  4. Sympathy
  5. Time Bomb
  6. 'Til That Day
  7. Burnout To Fade (Writing Demo Version)
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