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5875 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
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Cover  
Rapid Alloy - Hail Mary (CD)
VÖ: 2014
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Art: Unsigned
steini6233

(6 Reviews)
Die Underground Metaller von Rapid Alloy werden wahrscheinlich den wenigsten hierzulande etwas sagen. Allerdings ist bereits deren zweites Werk vor kurzem erschienen. Nach dem ersten Album "Evolution Of Heavy" veröffentlichten die Kanadier vor geraumer Zeit den Nachfolger "Hail Mary". Klassischer Metal, weniger 80er, sondern eher Anfang der 90er mit Anleihen an den Grunge finden sich auf "Hail Mary" wieder. Die Kapelle um Mark Conrad, Ron Trudeau, Jeff Hunt sowie Dwayne Wright selbst gibt an, ihr neuestes Album ist ein absolut hörenswertes Werk verschiedener Stilrichtungen, die in einen Topf geworfen werden. Mit Einflüssen von Deep Purple, Black Sabbath, Pink Floyd sowie Alice in Chains. Ja, das stimmt mit Sicherheit.

"Satan´s Son", der Opener vereint doomige sowie punkrock-ähnliche Gitarrenarbeiten mit temporeichen Metal. Der Titel-Song klingt abwechslungsreich, wiederum mit viel Wechselspiel und zeigt schon die eingeschlagene Richtung an.
Die schnelle, an die 80er Speed Metal Kollegen von Anvil oder Exciter erinnernde Nummer "Predator" ist eine Headbanger-Nummer par excellence. Überhaupt orientiert sich dieses Album mitunter an bekannte Metal-Acts aus dem Land des Ahorns. Die langsamere Nummer "To Fight War With War" ist von eingängigem Rhythmus geprägt, könnte aber durchaus druckvoller klingen. Generell hört man am Soundaufbau der Songs die Traditionals aus Seattle heraus oder bei "I´m Not Alone" erinnernd die Red Hot Chilli Peppers, bevor ein Übergang in lupenreinen Metal stattfindet. Bei einzelnen Gesangslagen hört man sogar Ähnlichkeiten zu Kurt Cobain. "Nowhere Fast" könnte auch auf einer alten Alice In Chains Scheibe stehen. Absolut hervorzuheben ist die Ballade "Born To Live Born To Die", schwerfällig und von Streichern unterlegt und meine persönliche Lieblingsnummer.

Der Faden von Klassik der frühen 90er in die Moderne gelingt meistens. Dieses Album ist mit Garantie für jeden empfehlenswert, der abwechslungsreichen Metal, gesalzen mit leichten Seattle-Einflüssen mag. Alles in allem klingt "Hail Mary" nicht wie aus einem Guss, bei dem man sagen kann, das ist straighter Metal. Ich persönlich tue mir schwer, die Jungs in eine Schublade zu stecken, da viele verschiedene Stilrichtungen auf die Band einfließen.
Classic Metal meets Modern Metal!

Trackliste
  1. Satan's Son
  2. Hail Mary
  3. Everything That You Wished Not To Be
  4. Predator
  5. No Care In The Sea Of Despair
  6. To Fight War With War
  7. Nowhere Fast
  8. Trailer Park Boys
  1. It All Comes Back To You
  2. Crazy
  3. The Road That Man Must Walk Alone
  4. Time Of Your Life
  5. I'm Not Alone
  6. Born To Live Born To Die
  7. Call Out To Ktulu
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