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Cover  
Doomsword - Doomsword (CD)
Label: Underground Symphony
VÖ: 1999
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Art: Classic
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2849 Reviews)
Es gibt Alben, bei denen bereits das "Auflegen" ein Genuss ist. "Doomsword" ist genau so ein Kleinod. Seit ich dieses wundervolle Gatefold, diese herrlich matte Plattenhülle, sein großartiges Innersleeve und sein schweres Vinyl über zehn Jahren erstmals in Händen hielt, ist es der absoluten Lieblingsstücke einer Sammlung, die viele Perlen in sich birgt. Das Debüt dieser großartigen Band war aber nicht nur optisch und sammlertechnisch (sowohl das Vinyl, wie auch das sagenhafte Leder-Digipack sind ein heutzutage schwer zu erstehender Augenschmaus) ein absoluter Genuss.

Ende der 90er Jahre war Epic Metal ein Genre, das nicht unbedingt auf breiter Masse verehrt wurde. So war auch dem Doomsword Debüt in erster Linie vorbehalten, die unkaputtbare Undergroundgemeinde zu verzücken. Im Jahre 1999 war es in der Tat nicht alltäglich, wenn eine Band epischen Metal mit dezentem Viking Flair vereinte, um unkommerzielle Hymnen daraus zu kreieren. Doomsword und vor Allem der hinter dieser Band stehende Kreativkopf Deathmaster scherten sich jedoch einen Dreck um Trends. Vielmehr setzten sie das fort, was bereits das kultige "Sacred Metal" Demo zwei Jahre zuvor einläutete. Dezente Progressivität, mittelalterliche Folk-Akzente, eine doomige Atmosphäre, großartige Melodien und der immerwährend epische Grundton, den Doomsword seit Beginn ihrer Tage pflegten, versprühte bereits auf diesem Debüt seinen magischen Charme, der einen unweigerlich an sich zu binden vermochte. Die getragene US Metal Epik früher Manowar, Manilla Road, Cirith Ungol und Medieval Steel, die spielerische Note von Warlord und die nordische Schwere von Bathory machen Epic Metal Gebete wie "One Eyed God", "Helms Deep", "Swords Of Doom" oder "On The March" noch heute unantastbar.
Das Doomsword-Debüt war ein Paukenschlag für die Gemeinde und auch wenn "Resound The Horn" und "Let The Battle Commence" diese, zu jedem Moment glaubwürdig und authentische Band, noch eine Spur genialer präsentierten, stellt dieses rundum beeindruckende Debütalbum ein Manifest europäischen Metals der späten 90er Jahre dar. Diese Band aus Mailand faszinierte von Beginn ihrer Tage an mit charmanter, leicht kauziger 80er Jahre Atmosphäre, lyrischen Heldengebeten und perfekt vertonten Schlachthymnen voll erhaben und sakraler Atmosphäre, heroischen Strukturen und süchtig machenden Rhythmen und Melodien. Egal ob Doomsword nun vertrackter zu Werke schreiten, oder ihrem melodischen Gespür freien Lauf lassen: "Doomsword" klingt noch heute zu jeder Sekunde wie aus einem Guss und war und ist einer der wichtigsten Wegbereiter dessen, was uns in Folge der Zeit von Bands wie While Heaven Wept oder Atlantean Kodex erwarten sollte.

Dieses großartige Debüt jedoch gehört verdammt noch mal ebenso in jede Sammlung all jener, die sich heute gern "echte" Metalfans schimpfen, wie auch alle anderen Veröffentlichungen von Doomsword. Einer zeitlebens weit unter Wert geschlagenen, im Underground verehrten, aber auf breiter Ebene viel zu wenig beachteten Band, die den Epic Metal in seiner so reinsten und ehrlichsten Form zelebriert, wie nur wenige andere.

Trackliste
  1. Sacred Metal
  2. Warbringers
  3. Helms Deep
  4. One Eyed God
  1. Return to Imrryr
  2. Nadsokor
  3. Swords of Doom
  4. On The March
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