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Cover  
Angra - Best Reached Horizons (CD)
Label: SPV
VÖ: 26.10.2012
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2825 Reviews)
Keine Wertung
Die Brasilianer von Angra waren seit ihrem "Angels Cry" Debütalbum im Jahre 1993 eine der allerbesten, eigenständigsten und unaufdringlichsten Bands ihrer Art. Neben Acts wie Helloween oder Stratovarius haben sie das, was man melodischen Power Metal nennt und was Mitte der 90er unzählig schwachbrünstige Nachahmer an den Start gerufen hatte, stilvoll und kitschfrei etabliert und geprägt. Sieben full-length Alben, fünf EPs und eine Livescheibe stehen zwanzig Jahre nach der Gründung von Angra zu Buche und dieses Jubiläum wird nun mit einem Doppeldecker wie "Best Reached Horizons" nahezu perfekt zelebriert. Ich war ein großer Angra Fan der ersten Stunde und vor allem die beiden ersten Alben "Angels Cry" und "Holy Land" sind noch heute absolute Klassiker der Genres. Bekanntlich ebenso wie das dritte, etwas schwächere Album, "Fireworks" von Andre Matos eingesungen, markieren diese Werke das erste Kapitel der Angra History, dem die komplette erste CD des Doppeldeckers gewidmet wird. Hier trifft man auf ewige Klassiker wie das herrliche "Holy Land", "Carry On", "Nothing To Say", das bekannte Kate Bush Cover von "Wuthering Heights" oder den monumentalen Epic "Carolina IV" von "Holy Land" (zum Classic Review).
Großartig und beeindruckend, wie eigenständig diese Band Anfang der 90er Jahre musizierte, wie gekonnt sie Akzente und Rhythmen südamerikanischer Folklore in ihre melodischen Power Metal Kompositionen einflechten konnte, um damit ihr eigenes Charisma zu schärfen.
Ähnlich verhält es sich auf CD Nummer zwei. Hier werden die Werke mit Andre Matos’ Nachfolger Eduardo Falaschi gewürdigt, von denen vor allem "Rebirth" und die darauf folgende EP herausragend waren. Songs wie "Hunters And Pray" oder "Rebirth" sind hierfür allerbeste Beweise, und da selbst die abschließende "Kashmir" Version der Brasilianer überzeugen kann, kann und muss man "Best Reached Horizons" verdammt noch mal jedem ans Herz legen, der sich bisher noch nie mit den Klängen von Angra, benannt nach der "Göttin des Feuers" der brasilianischen Mythologie, beschäftigt hat.

Es lohnt sich, denn viel bessere Genre Bands hat es nie gegeben, und allein der Tanz, den Angra auf ihren ersten vier Melodic/Power Metal Alben mit der brasilianischen Folklore eingegangen waren, macht sie noch heute einzigartig und herausragend.



Trackliste
  1. Carry On 05:03
  2. Angels Cry 06:49
  3. Wuthering Heights 04:38
  4. Evil Warning 06:41
  5. Nothing To Say 06:20
  1. Holy Land 06:26
  2. Carolina IV (live) 13:13
  3. Freedom Call 05:04
  4. Lisbon 05:12
  5. Metal Icarus 06:23
  1. Nova Era 04:52
  2. Rebirth 05:15
  3. Hunters And Prey 06:28
  4. Spread Your Fire 04:25
  5. Waiting Silence 04:55
  1. The Course Of Nature 04:30
  2. Salvation:Suicide 04:21
  3. Arising Thunder 04:52
  4. Lease Of Life 04:33
  5. Kashmir 07:37 (coverversion)
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