HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Rotting Christ
Heaven And Hell And Fire

Review
Alice Cooper
A Paranormal Evening at the Olympia Paris

Review
The Three Tremors
The Three Tremors

Review
Vederkast
And In The Abyss They Sleep

Review
Avantasia
Moonglow
Statistics
5857 Reviews
457 Classic Reviews
276 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Angra - Rebirth (CD)
Label: Steamhammer
VÖ: 2001
Homepage | MySpace | Twitter | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2858 Reviews)
8.0
Passender hätte der Titel für das neue ANGRA Album wohl kaum ausfallen können. Nachdem ich die Brasilianer nach der mehr als langweiligen FIREWORKS Scheibe nahezu für tot erklärt hatte, und daraufhin noch der Abgang von Sänger Andre Matos verkündet wurde, war für mich das Kapitel ANGRA eigentlich abgeschlossen.

Eigentlich schade, denn mit dem starken Debüt "Angels Cry" sowie dem genialen Meisterwerk "Holy Land" haben ANGRA meiner Ansicht zwei absolut geile und mit dem bereits erwähntem HOLY LAND vermutlich eines der besten und eigenständigsten Melodic Metal Alben aller Zeiten abgeliefert.

Mit dem neuen Output allerdings beweisen ANGRA eindeutig, daß noch absolut mit ihnen zu rechnen ist, stellen für mich eine der größten und vor Allem erfreulichsten Überraschungen des Jahres dar und wirken in der Tat wie neu geboren.

Vom ersten bis zum letzten Song wird perfekt inszenierter melodischer Metal geboten, der in bester Manier mit brasilianischen wie auch klassischen Arrangements verfeinert wurde. Trotz der dichten Arrangements und der absolut ohrwurmverdächtigen Melodien und Chöre wirken die Songs nie überladen, so daß sich ANGRA eindeutig aus der Masse der Melodic Combos herauszuheben vermögen und definitiv angenehmer und vor Allem reifer klingen als so viele Andere und durchwegs überzeugen.

Vom klassisch schnellen Opener über geile im Midtempo gehaltene Songs bis hin zu gewohnt schönen Balladen, allesamt mit perfekten aber dennoch nicht kitschig und aufdringlich wirkenden Melodien und Refrains ausgestattet, wird die gesamte Palette des Spektrums abgedeckt und eigentlich jeder geneigte Metaller befriedigt. Vor Allem durch die Einbringung der typisch südamerikanischen Soundelemente schaffen es die Brasilianer wieder das Feeling und die Atmosphäre, welche schon die ersten beiden Alben so auszeichnete und aus der Masse der Veröffentlichungen hervorhob, rüberzubringen.

Der erste große Pluspunkt im Vergleich zur schwachen Vorgängerscheibe ist die starke Produktion, ein weiteres Plus ist der neue Sänger, der sich perfekt in das Soundkleid einpaßt und sowohl aggressiver als auch weniger anstrengenden und somit wohl für Viele leicht zugänglicher klingt, als sein zweifellos genialer aber eben recht eigenwillig klingender Vorgänger (hierdurch ist der Band überraschenderweise kein Nachteil entstanden). Der größte Pluspunkt aber, sind die auf REBIRTH stehenden Songs, die um Meilen besser sind, als die von FIREWORKS!

Die Klasse von HOLY LAND wird zwar nicht erreicht, aber dennoch ist REBIRTH ein absolut starkes und abwechslungsreiches Metal Album, das keinerlei Vergleiche zu scheuen braucht und eigentlich in jeder gut sortierten Sammlung stehen sollte und die wahre Wiedergeburt einer schon tot geglaubten Band.
Trackliste
  1. In Excelsis
  2. Nova Era
  3. Millennium Sun
  4. Acid Rain
  5. Heroes Of Sand
  1. Unholy Wars
  2. Rebirth
  3. Judgement Day
  4. Running Alone
  5. Visions Prelude
Mehr von Angra
Rotting Christ - Heaven And Hell And FireAlice Cooper - A Paranormal Evening at the Olympia ParisThe Three Tremors - The Three TremorsVederkast - And In The Abyss They SleepAvantasia - MoonglowKing Diamond - Songs For The Dead (Live)Beartooth - DiseaseMandrah - The Other SideWithin Temptation - ResistPandorium - The Eye Of The Beholder
© DarkScene Metal Magazin