HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Circle Of Silence
The Crimson Throne

Review
Klaubauf
Toifl an Tirolalond

Review
Necrophobic
Mark Of The Necrogram

Review
Anvil
Pounding The Pavement

Review
Crematory
Oblivion
Upcoming Live
Wien 
Aschaffenburg 
Bochum 
Dresden 
Hamburg 
München 
Münster 
Stuttgart 
Baden 
Retorbido 
Prag 
Košice 
Budapest 
Statistics
5689 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Vengeance - Crystal Eye (CD)
Label: SPV
VÖ: 24.02.2012
Homepage
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(980 Reviews)
7.5
Nach dem tragischen Tod von Gitarrist Jan Somers war die Zukunft von Vengeance für kurze Zeit ungewiss. Aber selbst dieser, künstlerische wie auch menschliche Verlust war kein Grund für Bandleader/Sänger Leon Goewie, den Kopf in den Sand zu stecken: mit neu formierter Mannschaft, die außer ihm selbst kein Originalmitglied mehr aufzubieten hat, probiert man einen Neuanlauf knapp dreißig Jahre nach Bandgründung. Und es ist mehr als nur ein Versuch, der sich neben den Bandklassikern aus den Achtzigern zeigen kann. Stilistisch zeigen Vengeance anno 2012 zwar keine neuen Sound-Facetten, dafür jedoch ein breites Repertoire aller obligat-vertrauten Bandattribute. Enttäuscht - soviel voweg - dürfte keiner werden. Zumindest gilt dies für jene Klientel, welche sich seit jeher für den mit Herz und Seele gezockten Hardrock der obersympatischen Holländer begeistern konnte.

Zwar ist "Crystal Eye" kein zweites "Arabia" geworden, was – wenn man sich ehrlich ist – eh niemand ernsthaft erwartet hat. Doch der Hitfaktor, vor allem geprägt von Goewie’s unverwechselbarem Organ, liegt gerade bei den vorderen Tracks (Me And You", "Bad To The Bone", Five Knuckle Shuffle") im grünen Bereich. Das leicht nervige "Barbeque" darf man getrost überspringen, aber mit einer tollen Ballade wie "Missing" oder mit dem sensationellen, schleppend-bombastischen Titelstück (welches auf Ayreon/Star One Mastermind Arjen Lucassen zurückgeht, der ja seinerzeit auch die Klampfe für Vengeance bedient hat) an neunter Position, sind Ausrutscher solcher Natur wiederum verzeihbar. Ebenso ungewohnt hart ist "Whole Lot Of Metal" geworden, was der Band gleichfalls gut zu Gesicht steht und von niemand geringerem als Tony Martin (ex- Black Sabbath) geschrieben wurde. Der zweite Balladenbeitrag in Form von "Promise Me" ist für meinen Geschmack eher mau geworden, aber bei Balladen ist der Grat zwischen Kunst und Kitsch seit jeher ein äußerst schmaler. Wie das schon erwähnte "Missing" geht auch letzteres auf einen externen Songwriter zurück: nämlich auf Michal Voss.

"Crystal Eye" darf sich als weitere solide Hardrock Scheibe im Backkatalog von Vengeance problemlos eintragen. Die voll durch zündenden Hochkaräter lassen sich mit Ausnahme des fulminanten Titelstücks zwar nur verzögert raus picken, was in Anbetracht der Umstände (sprich die komplett neue Konstellation sowie herangezogene Komponisten) den relativ homogenen Charakter der elf Tracks aber nicht großartig Frage stellt.

Trackliste
  1. Me And You
  2. Bad To The Bone
  3. Barbeque
  4. Shock Me Now
  5. Five Knuckle Shuffle
  6. Desperate Women
  1. Whole Lotta Metal
  2. Promise Me
  3. Crystal Eye
  4. Missing
  5. Jans End Piece
Mehr von Vengeance
Reviews
09.12.2013: Piece Of Cake (Review)
29.01.2009: Soul Collector (Review)
30.11.2007: Same/same... But Different (Review)
06.07.2006: Back In The Ring (Review)
06.02.2004: Arabia (Classic)
News
17.10.2013: Stellen Videoclip zu "Back To Square One" vor.
23.08.2013: Neues Album und Tourdaten.
20.12.2011: Details zur kommenden CD "Crystal Eye"
16.09.2007: Live- Album via Metal Heaven
04.01.2006: in Balingen!!!
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Circle Of Silence - The Crimson ThroneKlaubauf - Toifl an TirolalondNecrophobic - Mark Of The NecrogramAnvil - Pounding The PavementCrematory - OblivionGreydon Fields - TunguskaWitchhaven / Maze Terror - Death for Our RivalsKansas - Leftoverture Live & BeyondPrimordial - Exile Amongst The RuinsHulkoff - Kven
© DarkScene Metal Magazin