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Cover  
Insanity Alert - First Diagnosis (Demo)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2012
Homepage | Facebook
Art: Unsigned
Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
Insanity Alert aus Innsbruck sorgen mit ihrem Erstling für reichlich frischen Wind in der zwar wieder erstarkten aber zunehmend konformistisch agierenden Thrash Szene. Natürlich ist das musikalische Rezept der Jungs keinesfalls neu, aber die lockere Mischung aus Thrash und Hardcore im Stile von Nuclear Assault, S.O.D., D.R.I. und Municipal Waste macht auf jeden Fall mächtig Laune. Denn die wichtigste Zutat, die Insanity Alert ihrem Sound hinzugefügt haben, heißt schlichtweg Begeisterung für diese Art Musik.

Das radikale "Glorious Thrash" brettert schon mal in bester S.O.D.-Manier los, wartet aber mit einem pfeilschnellen Metalsoli auf und ballert schon mal alles in Grund und Boden. Der markante Refrain bleibt sofort hängen und animiert zum Stagedive vom Wohnzimmertisch. Die Couch hält. Noch. "Blood Beach" ist nicht weniger schnell und lässt vor dem geistigen Auge Szenen aus Splatterperlen wie "Piranha-3D" revue passieren, in denen Techno hörende Dumpfbacken von hungrigen Fischlein zernagt werden. Richtig so! Der Circle Pit mit meiner Hauskatze ist genauso brutal, aber die Kratzer verheilen ja schnell wieder. Uarrgh! Punkiger oder besser gesagt „moshiger“ haut man bei "Straight Jacket Mosh" in die Tasten. „MoshballertMosh! Mosh!” Wieder lassen die Stormtrooper des Todes grüßen. Doch dann braust ein richtig geiles Metalriff seitlich daher und rammt mich wie ein wild gewordener Bulle. Aber schnell rappele ich mich wieder von Wohnzimmerteppich hoch und stimme in die „Mosh! Mosh! Mosh!”-Chöre ein. Kraaawummmmm!!! Oh wie ich dieses Geräusch hasse… Egal! Fernseher werden eh immer billiger. "Braincell Massacre" hat eine klare textliche Botschaft, die in dem leicht an "Hang The Pope" von Nuclear Assualt erinnernden Refrain ins Gehirn des Hörers gehämmert wird. Was mich irgendwie dazu inspiriert, meinem Gehirn auch mal zu zeigen, wo der Hammer hängt. Gott sei Dank ist genug Bier im Kühlschrank. Die Party ist ausgerufen! Das geile "Crucified By Zombies" ist dann mein persönlicher Höhepunkt. Wieder eine kurze eineinhalbminütige Hardcore/Thrash-Explosion mit stakkatoartigem Refrain. Meine Katze knurrt unter dem Sofa hervor, aber eine Revanche muss sein. Also ab in die zweite Runde zum Circle Pit. Es fliegen die Fetzen. Fragt sich nur wessen? Die echt witzige "Run To The Hills"-Adaption "Run To The Pit" beschließt diese äußerst kurzweilige EP, die übrigens auch noch kostenlos zum Download auf der Homepage der Band bereitsteht. Das ist echter Underground-Spirit!

Sichert Euch das Teil noch heute. Ich bin mir relativ sicher, dass die bereits im Feuer einiger cooler Konzertreisen gestählte Truppe, schon bald ein Label finden wird. Und es wäre der kultigen Truppe auch zu vergönnen, denn selten hat diese Mischung aus Hardcore Punk und Thrash besser geklungen.
Ach ja, noch was… hat wer eine Katze abzugeben?



Nicht vergessen, am 10. Mai knacken Insanity Alert gemeinsam mit unsren Manic Disease Jungs einen saftigen Gig im Komma Wörgl, von dem Darkscene ausführlich berichten wird! Be there Metalheads!
Trackliste
  1. Glorious Thrash
  2. Blood Beach
  3. Straight Jacket Mosh
  1. Braincell Massacre
  2. Crucified By Zombies
  3. Run To The Pit
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