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276 Unsigned Reviews
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Cover  
Forlorn Tales - Servants Of A Fading Dawn (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2011
MySpace
Art: Unsigned
DarksceneTom
DarksceneTom
(2851 Reviews)
Bereits mit einer EP am Buckel gehen die, gerade mal vor einem knappen Jahr gegründeten, Deutschen in die zweite Runde. "Servants Of A Fading Dawn" ist das erste full-length Album des Trios und das Vorhaben ist offenkundig:
Forlon Tales wollen im Geiste ihrer Vorbilder musizieren und den Pagan/Viking Gedanken in die Welt tragen. Die Ikonen der Germanen hören auf Namen wie Moonsorrow, Thyrfing und Falkenbach, und auch wenn die Deutschen mit den vorliegenden acht Songs beiweiten noch nicht im Stande sind, deren Schwere, Epik und Erhabenheit, geschweige denn deren atmosphärische Dichte zu imitieren, schlagen sie sich auf ihrer Eigenproduktion durchaus wacker. Das Trio setzt auf pathetische Konstrukte todesmetallischer Pagan Sounds, nähert sich trotz all der Folklore Einflüsse aber (wohl ungewollt) auch immer wieder typischer 90er Jahre Kunst von Bands wie Siebenbürgen oder Eternal Tears Of Sorrow an. Lagerfeuerknistern allein macht aber noch kein Epos. Die Harmonika, die eingängigen Melodien und der abwechslungsreiche Gesang sind auch nicht die sichere Rettung. Die folkloristischen Zutaten sind mitunter noch eine Spur zu aufgesetzt und können zwischen vielen melodischen Death Metal Momenten keineswegs so intensiv in Szene setzen, wie man es sich gern wünschen würde.
Schlecht ist "Servants Of A Fading Dawn" deswegen aber noch lange nicht. Nummern wie "Of Immortal Blood", der ausufernde Titeltrack oder das wirklich starke "Towards Arcane Shores" zeugen vom Potential der Jungs und sollten all jene, die ihren Pagan Sound auch in Undergroundkreisen zu suchen pflegen, durchaus mal ein Ohr wert sein.

Forlon Tales haben für "Servants Of A Fading Dawn" ein ausbaufähiges, aber durchaus stimmungsvolles Konglomerat an Pagan/Melodic Death Songs auf ihre full-lenght Eigenproduktion gebannt, das viele gute Ansätze offenbart und der Band ohne Frage Mut zu Mehr geben sollte.
Dafür darf sich das deutsche Trio jetzt allerdings ruhig etwas mehr Zeit lassen. Dann wird man auch das Gefühl loswerden, dass jeder einzelne Track mit mehr Fleiß zur Detailarbeit einfach noch besser geworden wäre…

Trackliste
  1. Scorn Of Fate
  2. Of Immortal Blood
  3. Towards Arcane Shores
  4. Servants Of A Fading Dawn
  1. The Sea Of BArren Ground
  2. The Call Of Arminsul
  3. Everlasting Dominion
  4. Void And Frost
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