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Cover  
Black Label Society - Order Of The Black (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 20.08.2010
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2806 Reviews)
9.0
Sommerzeit ist Grillzeit und wer liebt ihn nicht, den Duft von brutzelndem Fleisch, von fetten Steaks, die auf satter Glut dahin braten?
Fleisch, Bier und Rock N Roll quasi und da kommt mir der fettige Patzen eines Ionenschweinenackens wie "Order Of The Black" doch genau recht um mich durch die höllische Arbeitswoche zu quälen und mit Zakk Wylde und seiner Black Label Society quasi im siebten Himmel des Rockschweinsbauchs die Tage zur Orgie zu zählen.

Wo mir persönlich "Shot To Hell" ein wenig zu sehr gekocht, denn gebraten wirkte und wo dem toten Tier am Teller ein wenig die knusprige Kruste fehlte, da greift die neue Rille des Bratmeisters des staubigen Whiskeyriffings wieder ganz tief in die Kunstkiste. Hier schmort jedes Riff perfekt aus den Boxen. Hier rockt die Drecksau Wylde wie der König der Südstaaten und hier ist eigentlich jeder Song ein absoluter Killer. "Crazy Horse" knarzt wie Höllenkruste, "Overlord" drückt so fett über die Kante, dass mir die imaginären Schweinsschultern nur so vorm geistigen Auge tanzen und das metallische Riffungetüm "Parade Of The Dead" macht den absoluten 10-Punte Eröffnungshattrick perfekt.
Hell Yeah, this is fuckin’ America!
Dabei hält Zakk diesmal das absolut High-End Level vom ersten bis zum letzten Ton, ohne je langweilig zu wirken und auf die nötig abwechslungsreiche Würze seiner Grillrostbeläge zu verzichten. Bei "Darkest Day" packt der Blonde wieder mal seine Bruce Springsteen Klamotten aus und verführt mit einer astreinen Rockballade, "Godspeed Hellbound" ist ein absoluter Schremmhammer, bei einer klischeefreien Sentimentalität wie "Time Waits For No One" drückt er das letzte Fett aus der Schweinsbacke und über Midtempo-Groove-Massive wie "Southern Disolution" und "Riders Of The Damned" muss man sowieso kein Wort verlieren.

Zakk Wylde rockt fett, frisch, unverbraucht und abwechslungsreich wie nie zuvor. Die Gitarrenarbeit ist von den Soli bis zu den Dampframmenriffs ohnehin über jeden Zweifel erhaben und dass der olle Zakk mittlerweile auch einer der geilsten Sänger des Genres ist, wissen auch Vegetarier spätestens jetzt.
"Order Of The Black" ist der perfekt durchgebratene Schweinsbauch. Die ultimative Starkstromgrillmette für Männer zu der man eigentlich nicht mehr servieren muss, als einen anständigen Kasten Bier und eine Flasche Whiskey.

Besser, fetter und arschtretender hat die Black Label Society bislang nur auf ihrem Meistwerk "Mafia" geknattert und ein jeder, der sich wieder mal so richtig monströs von einer metallischen Portion amerikanischen Rock N Roll’s durchbumsen lassen will, der muss sich diese Scheibe einfach kaufen!

Trackliste
  1. Crazy Horse
  2. Overlord
  3. Parade Of The Dead
  4. Darkest Days
  5. Black Sunday
  6. Southern Dissolution
  7. Time Waits For No One
  1. Godspeed Hellbound
  2. War Of Heaven
  3. Shallow Grave
  4. Chupacatra
  5. Riders Of The Damned
  6. January
  7. Can't Find My Way Home
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