HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ivory Tower
Stronger

Live
21.11.2019
Queensryche
Rathaussaal, Telfs

Review
Pretty Maids
Undress Your Madness

Review
Wednesday 13
Necrophaze

Review
Status Quo
Backbone
Upcoming Live
Innsbruck 
Salzburg 
Augsburg 
Essen 
Lausanne 
Pratteln 
Statistics
5979 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Magna Mortalis - Onward (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 12.12.2009
Homepage | MySpace
Art: Unsigned
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
Gleich der erste Song "Of Man`s Defeat" ist unverkennbar vom US-Einfluss solcher Bands wie Jungle Rot, Immolation oder Six Feet Under geprägt – und doch etwas anders. Verspielter. Spritziger. Zügelloser. Das ist kein Zufall, wie auch viele andere Songs des selbstgestrickten Debüt Albums "Onward" zeigen. Magna Mortalis schwelgen fernab aller modischen Trends und ich empfinde die energische Performance des bereits 2009 veröffentlichten CD-Erstlings als besonders kurzweilig, da gibt es keinen Firlefanz, einfach nur Panzer-Musik.

Zusammengehalten von auf den ersten Blick simplen Arrangements, die sich bei eingehender Beschäftigung als umso raffinierter entpuppen, trifft ganz selbstverständlich Ausgefeiltes wie das dramatische "Antithesis Of Creation" auf die zupackenden Verspieltheiten "False Crusade" oder "Crypts Of Knowledge", eher schleppend, episch gehaltene Tracks wie "Radiative Benediction" auf die rohe Gewalt von "Flaming Rain" oder "See Me No More". Und immer wenn man sich zwischen vielseitiger Gitarrenarbeit und metertiefen Vocals zu sehr in Sicherheit wiegt, sorgt ein plötzlicher Geschwindigkeitsrausch für die erfrischende Abwechslung.

Über allem thronen die sich behutsam aufbauenden, unaufhaltsam steigernden "Impact" und "Holmes Sweet Home", in denen eben jenes Feuer lodert, das man bei einigen etablierten Bands längst erloschen wähnt. Unüberhörbar hierbei auch der Einfluss von Klassikern des Europäischen Death-Metals wie Bolt Thrower, Morgoth oder Asphyx. Wohlig und warm eingebettet in die wuchtige und absolut konkurrenzfähige Selfmade-Produktion zeigt "Onward" mustergültig auf, dass Qualität, Intensität und Feuer der Songs die entscheidenden Zutaten eines hochwertigen Albums sind. Infolgedessen hat auch ein veritabler Label-Status (Firefield Records) nicht lange auf sich warten lassen…
Trackliste
  1. Intro
  2. Of Man's Defeat
  3. Radiative Benediction
  4. Flaming Rain
  5. Antithesis Of Creation
  6. Crypts Of Knowledge
  1. See Me No More
  2. False Crusade
  3. Holmes' Sweet Home
  4. The Impact
  5. Onward
  6. Alive But Dead
Ivory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - BackboneExhorder - Mourn The Southern SkiesFighter V - FighterSoen - LotusHelloween - United AliveAvatarium - The Fire I Long ForHemisferio - Anacronia
© DarkScene Metal Magazin