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Cover  
Mortemia - Misere Mortem (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 26.02.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2905 Reviews)
8.0
Erst beim zweiten Hingucken fährt meiner Wenigkeit nebst morbid schönen Artwork der Name dieser neuen Band so richtig ins Hirn. Mortemia ist das neue Projekt von ex-Tristania und Sirenia Chefdenker Morten Veland und spätestens jetzt ist die Neugier auch richtig groß, zumal man genau weiß welch großes Gespür der Mann in Sachen düstrer Musik besitzt. Entwickelten sich Sirenia durch poppige Einflüsse zuletzt immer weiter von jener dunkel schönen Gothic Kunst weg die Morten einst so auszeichnete, schnürt Veland mit seinem neuen Baby endlich wieder die superschwarzen Stiefel um genau das zu machen was er am Besten kann: Nämlich düster bombastischen Sound voll schwarzer Emotion und beklemmender Bilder. Wie bereits auf den ersten Sirenia Werken übernimmt der Mastermind bei Mortemia das Mikro und die viel zu lange nicht gehörte Kombination seiner düster aggressiven Growls und Vocals mit fettem Metal, klassischen Momenten und bombastischen Chören jagt einem von Beginn an Gänsehautschauer über den Rücken. Breite Gitarrenwände, monströse Chorgesänge, kräftig und metallische Strukturen und eine tiefschwarze Aura sind es dann auch, die die wuchtig majestätische Kompositionen Veland’scher Handschrift auszeichnen und zu absolut unwiderstehlichen Miniepen machen. "Misere Mortem" ist höchst dramatisch, tiefschwarz und in all seiner dunklen Romantik und mystischen Schönheit packend und nahezu perfekt. Fernab aller Kitschkeulen, die die Gohtic Welt seit Jahren wie ein lästiger Virus durchziehen zelebriert Morten Veland seine one-man-show, seine unverkennbare Kunst um Freunden niveauvoller Dunkelkost ein nahezu perfektes Stück düsterer Musik zu verabreichen, wie es eigentlich nur aus seiner Feder kommen kann.

Einzelne Songs hervorzuheben ist hinfällig. "Misere Mortem" ist ein tiefgängiges Album, das all seine Details und Schönheiten erst nach einigen Durchläufen so richtig offenbart. Ein nahezu makelloses Gothic Metal Prachtstück und genau das Album, auf das Fans der alten Tristania und vor allem der Sirenia Frühwerke seit Jahren warten - auch wenn die majestätische Schönheit vergangener Glanztaten wohl nicht all ihrer Vollendung erreicht wird...

Trackliste
  1. The One I Once Was
  2. The Pain Infernal And The Fall Eternal
  3. The Eye Of The Storm
  4. The Malice Of Life's Cruel Ways
  5. The Wheel Of Fire
  1. The Chains That Wield My Mind
  2. The New Desire
  3. The Vile Bringer Of Self Destructive Thoughts
  4. The Candle At The Tunnel's End
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