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Cover  
Crematory - Infinity (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 29.01.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2821 Reviews)
7.0
Passend zum 20-jährigen Bandjubiläum, das im Feber mit einer "Greatest Hits" CD sowie einer DVD mit allen Hits, allen Videoclips und einer Menge Bonus- und Backstagematerial gefeiert wird, kommen die deutschen Gothic Metal Semi Stars auch mit einem neuen Album aus den Gruften und all jenen, die der Band seit knapp zwei Dekaden die Stange halten wird auch "Infinity" ohne Zweifel munden.
Einmal mehr ist das Werk gezeichnet von typischer Crematory Gothic Metal Kost also genau jener Mucke, die die Deutschen Mitte der 90er zu einer richtig großen Nummer gemacht hat. Crematory verabsäumen es aber auch nicht mit der Zeit zu gehen und ihrem Sound eine Frischzellenkur zu verpassen. Diese hört - nebst gewohnten Trademarks wie deutschsprachigen Songs, was ja auch völlig legitim ist - auf Namen wie Soilwork oder Mercenary. Das schlägt sich im Resultat von Songs wie "Sense Of Time", "Out Of Mind" oder auch der ruhigen Ballade "Broken Halo" relativ gut, wenn auch wenig revolutionär nieder. So kann man sich dennoch nebst der gewohnten Düster Vocals an klarer Metal Stimme laben und siehe da: Nebst all der getragenen und teils massiv groovenden Düstermetal Riffs, der gedrückten Gothic Stimmung und melodischen Death Anleihen trumpfen die Deutschen diesmal gar mit einigen thrashigen Parts und metallischen Klängen auf ("Where Are You Now"), die ich persönlich - wenn auch nicht der große Kenner der Band - bislang noch nie bei Crematory bemerkt hatte. Weitere Ausführungen kann man sich getrost ersparen. Die Zielgruppe weiß Bescheid. Ich für meinen Teil halte jedoch noch fest, dass die Deutschen schon weit treffender gecovert haben als dieses Mal beim Depeche Mode Hit "Black Celebration" und dass "Auf der Flucht" leider kein Cover zu einem der geilsten Falco Songs ever, sondern eine gruftig trockene Eigenkomposition Marke Gothic-Pop Ohrwurm geworden ist.

"Infinity" ist typische Crematory Handarbeit und demnach objektiv einfach zu gut um es zu ignorieren. Dass mir persönlich bislang noch kein Release der Deutschen zwingen genug war um ihn zu verhaften tut da weniger zur Sache als das Faktum, dass man Fans der Band von einem ebenso hart, wie düster und eingängigen Album mit erhofftem Hitpotential und guter Balance aus Härte und Eingängigkeit, aus typischen Tradmarks und gewohnter Klasse erzählen kann.

Trackliste
  1. Infinity
  2. Sense of time
  3. Out of mind
  4. Black celebration
  5. Never look back
  1. Broken halo
  2. Where are you now
  3. A Story about...
  4. No one knows
  5. Auf der flucht
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