HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Live
14.10.2018
Subsignal
Nachtleben, Frankfurt am Main

Review
Treat
Tunguska

Review
Them
Manor of the Se7en Gables

Review
Garagedays
Here It Comes

Review
Mob Rules
Beat Reborn
Statistics
5798 Reviews
457 Classic Reviews
276 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
The Black Dahlia Murder - Deflorate (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 11.09.2009
Homepage | MySpace | Twitter | Facebook
Art: Review
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
8.0
An den sehr guten 2007er Vorgänger "Nocturnal" Review anknüpfend, treten TBDM mit "Deflorate" an, ihren exzellenten Ruf als Aushängeschild des modernen, melodischen Ami-Death Metal/Deathcore weiter zu festigen.

Ohne Umschweife fällt die 2000 gegründete Rabaukentruppe mit dem Opener "Black Valor" mit der Tür ins Haus … nein, TBDM klopfen nicht vorher an, sie treten dir gleich die Tür ein … und wollen partout nicht mehr gehen. Sie fesseln dich an deinen Couchstuhl und dröhnen dich mit ihrem modernen, mitreißenden Death Metal im Schnittfeld des Göteborg-Melodic Death (At The Gates…), technischem US-Death Metal (Morbid Angel etc.) und Deathcore zu.

Auffällig ist die kurze Spieldauer der Songs, die ihnen zusätzliche Effektivität verleiht und jeden Song durch die teils ungezügelt wüsten Blast/Doublebassattacken und Mörderriffs zu einer kleinen, fiesen Metzelattacke macht. TBDM brettern durch die kommenden 34 Minuten als ob die Herren aus Detroit auf der Flucht wären. Die teils enorme Aggression und Geschwindigkeit, die an den Tag gelegt wird, unterscheidet "Deflorate" von früheren Werken, allerdings leidet das dadurch mitunter eintönig wirkende Songwriting darunter. Trotzdem schmeicheln Vorschlaghämmer wie "Necropolis" oder "Christ Deformed" dem geschundenen Metalohr. Markant ist das mitunter hysterische Gekreische und Gekeife von Fronter Trevor Strnad sowie der Einsatz klassischer Metalsoli. Zusätzlich galt es, den für John Kempainen eingestellten, neuen Gitarristen Ryan Knight (ex-Arsis) in die Band zu integrieren.

Die US-Jungs und Billboard Chartstürmer erspielten sich durch konsequentes Touren sowohl in Übersee als auch Europa einen sehr guten Ruf in der Szene, den es mit dem aktuellen, starken Album im Rücken zu verteidigen gilt, sodass man auch produktionstechnisch nichts anbrennen ließ und mit Produzent Jason Suecof (u.a. DevilDriver) und Engineer Mark Lewis (u.a. Trivium) musikalisch einschlägig vorbelastete Profis zu Rate zog. Das bunte Frontcover stammt von Tony Koehl.

The Black Dahlia Murder konnten sich bislang mit jedem Album steigern. Dieser Trend wird auch mit dem neuen, 4. Album fortgesetzt, wobei aber auch ein gewisser Konsolidierungsaspekt eine Rolle spielt, heißt, man baut vorhandene Trademarks aus, verfeinert seine Songwritingtechnik sowie das technische Können. Herausgekommen ist ein kompaktes, stimmiges und starkes Stücke moderner, aggressiver, arschtretender Death Metal, der gehörig Gas gibt und dir einen wuchtigen Schlag in die Magengrube versetzt. Wenn beim nächsten Album auch wieder vermehrt Augenmerk auf tolle Arrangements und Hooklines gelegt wird (bzw. auch gelegt werden muss, um sich von der doch enormen Konkurrenz abzuheben), sind sicherlich mehr Punkte drin.
Trackliste
  1. Black Valor
  2. Necropolis
  3. A Selection Unnatural
  4. Denounced, Disgraced
  5. Christ Deformed
  1. Death Panorama
  2. Throne Of Lunacy
  3. Eyes Of Thousand
  4. That Which Erodes The Most Tender
  5. I Will Return
Mehr von The Black Dahlia Murder
Treat - TunguskaThem - Manor of the Se7en Gables Garagedays - Here It ComesMob Rules - Beat RebornBehemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters Dwell
© DarkScene Metal Magazin