HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
DeVicious
Reflections

Review
Buckcherry
Warpaint

Review
Crea
Dwarves & Penguins

Review
Last In Line
II

Review
Backyard Babies
Silver & Gold
Upcoming Live
Wien 
Frankfurt am Main 
Köln 
Mannheim 
München 
Nürnberg 
Stuttgart 
Pratteln 
Bologna (BO) 
Bruneck 
Erba (CO) 
San Donà di Piave (VE) 
Prag 
Ljubljana 
Statistics
5875 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Bone Gnawer - Feast Of Flesh (CD)
Label: Pulverised Records
VÖ: 24.07.2009
MySpace
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
8.0
Dass diese Horror & Gore Death-Metal Scheibe kein Produkt für die breite Masse werden würde, war schon im Vorfeld klar, bereits in den Songtiteln werden Kannibalen, zertrümmerte Schädel, Motorsägen und sämtliche „Ways to die“ vorgestellt, doch wer mit den Anfängen der skandinavischen Death-Bewegung bzw. aktuellerem Material von Evocation, Chaosbreed, Ripspreader oder Paganizer mit einer gehörigen Portion Ami Death etwas verbindet, sollte hier ohne Reue die letzten Kreuzer investieren.

Passend zum verstörenden Covermotiv beruhen die Songs auf stumpfen, grindigen, aber ebenso abwechslungsreichen Old School Schwedentod und über allem thront die beeindruckende, im Schlachthaus geschulte Stimme von Semi-Legende Kam Lee (Massacre, Denial Fiend, Death). Zeit für Durchhänger bleibt dabei kaum, "Feast Of Flesh" drängt in schnellen 35 Minuten voran wie ein zappeliger Teenager, der ständig über die Stränge schlägt.

Es sind diese herrlich kitschigen Klischees, gepaart mit schnörkellosen Riffs, die den Reiz des Longplayers ausmachen, der zwischen treibendem US-Old School-Flair und skandinavischem Retro-Charme pendelt und sich nicht im Ansatz zu dem einen oder anderen Experiment durchringen kann.
Der Sound ist wunderbar lebendig und warm, Rogga Johannson (Ripspreader, Demiurg, Paganizer) gitarrisiert gewohnt zielstrebig und harmoniert mit seinen Mitstreitern, als hätte man eben erst den jahrelang geteilten Proberaum verlassen. Ein Veteranentreffen der rundum hörenswerten Art.
Natürlich beherrschen Bone Gnawer den spannungssteigernden Aufbau eines soliden, wieder erkennbaren und durchschlagenden Songs, doch Musik wie diese ist uns älteren Mitbürgern nun auch schon sehr, sehr oft über den Weg gelaufen. Vielleicht also die Platte des Jahres für Menschen, die lieber Massacre als Atheist/Cynic hören.
Muss man wohl kaufen, falls man als erfahren & altmodisch gelten will.

Trackliste
  1. Feast Of Flesh
  2. Sliced & Diced
  3. Cannibal Cook-Out
  4. Make You Die Slow
  5. Hammer To The Skull
  1. The Saw Is Family
  2. Hatchet Face
  3. Defleshed And Skinned
  4. Anthropophagus Beast
  5. The Lucky Ones Die First
Mehr von Bone Gnawer
DeVicious - ReflectionsBuckcherry - WarpaintCrea - Dwarves & Penguins Last In Line - IIBackyard Babies - Silver & GoldQueensryche - The Verdict LPQueensryche - The VerdictTýr - Hel Dream Theater - Distance Over TimeSulphur Aeon - The Scythe of Cosmic Chaos
© DarkScene Metal Magazin