HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Sunstorm
The Road To Hell

Review
Immortal
Nothern Chaos Gods

Live
03.07.2018
Iced Earth
Komma, Wörgl

Review
Ironflame
Lighting Strikes The Crown

Review
Kamelot
The Shadow Theory
Upcoming Live
Berlin 
Dresden 
Hamburg 
Osnabrück 
Statistics
5750 Reviews
456 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Disbelief - Protected Hell (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 17.04.2008
Homepage | MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(999 Reviews)
7.0
Ich kenne nur wenige Bands, die Gemütszustände wie Verzweiflung und Mutlosigkeit derart wirkungsvoll transportieren wie Disbelief. Nach dem der 2005er Output "66Sick" wegen seiner forcierten Industrialelemente als das wohl gewagteste Experiment in der achtzehnjährigen Ära durchgeht, gingen die Hessen beim Nachfolger "Navigator" einwenig back to the roots, sprich: der Death Metal hatte wieder mehr das Sagen.

Nun gut, das „Sicke“ und die dezenten Neurosis Influences sind auf dem achten Studiowerk des Quintetts ebenso allgegenwärtig. Abgründe der menschlichen Seele werden rigoros wie große Bücher aufgeschlagen, die man so schnell nicht aus dem Regal zupfen würde. Carsten Jäger, der längst schon unverwechselbar in diesem Metier und ausdrucksstärker denn je klingt, kennt nun mal keine Gnade wie seine zuverlässliche Hintermannschaft, die sich weit mehr auf drückende Stimmungen im Sound konzentriert als auf hyperschnelles Geknüppel oder Akrobatikstückchen, ja richtig „fetzig“ ist genau genommen kein einziger Track auf "Proteted Hell"! Dafür gibt es zwischendurch infolge Akustikparts "emotionale Leerräume", die – ihr wusstet es – die ganze Chose nur noch trister machen, als sie ohnehin schon ist. Die Stärke ist zweifelsohne die Kompaktheit dieses schwer verdaulichen Brockens, der einerseits kaum einen Track effizient hervorhebt, andererseits auch viel Zeit und Aufmerksamkeit fordert. Ein gefahrenvoller Seelenstriptease wie dieser passt vielleicht weniger zu den frühlingshaften Temperaturen und den länger werdenden Tagen, dies dürfte der Zielklientel jedoch ziemlich Powidl sein, denn die lässt sich so ein vorzügliches Depri-Mahl sowieso nicht nehmen. Nicht ganz so stark wie mein persönliches Highlight "Worst Enemy" oder "Spreading The Rage", was nicht weiter verwundert, setzten sich Disbelief per selbigen die Messlatte - gelinde gesagt - Haushoch.
Trackliste
  1. Hell (Intro)
  2. A Place To Hide
  3. Hate/Aggression Schedule
  4. Nemesis Rising
  5. The Return Of Sin
  6. Hell Goes On
  1. S.O.S. - Sense Of Sight
  2. One Nation‘s Son
  3. Trauma (Instrumental)
  4. The Dark Soundscapes
  5. Room 309 (Kraftprinzip)
  6. Demon‘s Entry
  1. Fuck the comerce festival 17.05.2007
  2. Sundown festival (A btsg Münd) 02.05.2008
  3. Mil wooki fest astill Ero / Spain 15.11.2008
  1. Navigator (Videoclip)
  2. Making of "Protected hell"
Mehr von Disbelief
Reviews
06.01.2018: The Symbol Of Death (Review)
15.07.2012: Worst Enemy (Classic)
20.06.2010: Heal! (Review)
03.04.2005: 66Sick (Review)
04.11.2003: Spreading The Rage (Review)
01.05.2002: Shine (Review)
News
24.04.2017: Knallen "The Symbol Of Death" Video raus.
13.02.2017: Neues Album bei neuem Label
16.06.2010: Suchen neuen, zweiten Gitarristen
15.04.2010: Alle Infos, Artwork und Hörprobe zu "Heal!".
04.04.2010: Senden das "Heal" Covermotiv
24.03.2010: Weitere Details zu "Heal"
02.04.2009: Erste Hörproben
17.12.2008: Neues Machwerk kommt im April.
29.10.2006: Bald Nägel mit Köpfe ...
04.03.2005: jede Menge News
07.02.2005: am Metalcamp
20.04.2004: bei Nuclear Blast
18.07.2003: Support von DEATH ANGEL!
Sunstorm - The Road To HellImmortal - Nothern Chaos GodsIronflame - Lighting Strikes The CrownKamelot - The Shadow TheoryTwentyDarkSeven - MomentumTwentyDarkSeven - RoarKhemmis - DesolationMegadeth - Killing Is My Business…The Final KillSusperia - The LyricistLord Vigo - Six Must Die
© DarkScene Metal Magazin