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Cover  
Herman Frank - Loyal To None (CD)
Label: Metal Heaven
VÖ: 27.02.2009
Homepage
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
7.0
So cool das Frontcover auch ist, spätestens beim Herman’schen Foto am Rücken dieses Silberlings stellt sich ein doch recht mulmiges Gefühl ein. Wüsste man als eingesessener Headbanger nicht, dass Herman Frank einst in goldenen Zeiten seine Finger bei Top Acts wie Accept oder Victory im Spiel gehabt hätte, könnte man fast meinen es mit einem schnöden Harley Davidson Rocksampler Marke Aldi zu tun zu haben. Aber weit gefehlt, der renommierte Gitarrist hat mit "Loyal To None" sein erstes Soloalbum am Start, auf dem der Hannoveraner seiner Liebe zum Hard Rock und eingängigem Melodic Metal auslebt. Dabei hat sich Herman mit Jiotis Parachidis (Victory, Human Fortress) einen absoluten Hochkaräter ans Mikro geholt und auch den Bass und die Drums mit Peter Pichl (Running Wild) und Dirk Schwarzmann (Krokus, Helloween) vollpfundig besetzt.

Stellt sich der schnöde uptempo Opener "Moon II" noch als recht durchschnittlich und fast fad vor, setzt sich ab Track Numero zwo richtig geile Stimmung durch. Satte Grooves und fetzige Gitarrenarbeit wie beim sleazigen "Hero", das ebenso mit tollem Refrain besticht wie "Bastard Legions", "Down To The Valley" oder das geile "Heal Me", machen die Sache erst so richtig würzig. Ein sehr getragenes "Kill The King" setzt ein weiteres Ausrufezeichen und untermauert das Gefühl für Melodien und griffige Rhythmen zwischen traditionellem Hard Rock und Metal. Dass Herman Frank, der schon die Regler für Saxon, Rose Tattoo oder Molly Hatchet drehte, seine eigene Scheibe selbst und perfekt produziert, war ebenso anzunehmen wie die Tatsache, dass die Songs aus der Frank’schen Feder ebenso von Können wie auch von Routine zeugen und durch die Bank als sehr gut durchgehen.
Die Mischung aus 80er Roots und zeitgemäßem Soundkleid ist dem Retro Metaller und old school Rocker jedenfalls geglückt, weshalb man Genre Freaks für "Loyal To None" ohne Weiteres grünes Licht geben kann.
Auch wenn der ein oder andere zwingende Hit oder große Refrain durchaus löblich gewesen wäre, um sich vom Gros der Szene abzuheben…

"Bastard Legions"
Trackliste
  1. Moon II
  2. 7 Stars
  3. Father Buries Son
  4. Heal Me
  5. Hero
  1. Kill The King
  2. Down To The Valley
  3. Lord Tonight
  4. Bastard Legions
  5. Welcome To Hell
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