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Cover  
Disturbed - Indestructible (CD)
Label: Reprise Records
VÖ: 30.05.2008
Homepage | MySpace
Art: Review
Professor Röar
Professor Röar
(123 Reviews)
8.0
Rund drei Jahre mussten die Fans warten, doch nun schneit es uns endlich Disturbeds neuen Longplayer "Indestructible" ins Haus. Glücklicherweise hat sich seit dem Überhammer "10.000 Fists" (Review) nichts zum Schlechteren verändert. Noch immer stehen Disturbed für eine verdammt powervolle Mischung aus traditionellem Metal mit Nu Metal-Würze. Hier erwarten uns gewohnt fette Riffs, treibende Drums und David Draimans unverwechselbare Vocals, die immer wieder zwischen Melodie und beinahe hip-hop-artigem Sprechgesang alternieren. Das Songwriting ist wie auch auf den Vorgängeralben geradlinig, was natürlich auch heißt, dass sich hier rhythmuswechselgeile Prog-Fans mit Grausen abwenden werden. Wer jedoch nach einer zeitgemäß gepimpten Version von Judas Priest sucht, wird mit "Indestructible" bestens bedient. Disturbed spielen Metal mit Hitqualität, der zudem tanzbar ist, trotzdem aber genug Aggressivität besitzt, um auch Die-Hard-Banger zufrieden zu stellen. Zudem darf diesmal Gitarrist Dan Donegan öfter mal eines seiner raren Soli beisteuern und erhöht somit den Metal-Faktor nochmal.
Da eigentlich das gesamte Album so richtig kräftig Gas gibt, ist es schwierig Anspieltipps zu geben. Als kleine Hilfe darf ich trotzdem den Opener Indestructible anbieten, als Steigerung die Übersongs Inside the Fire, The Night und schließlich Haunted mit seinem gänsehauterzeugenden Refrain.

Wenn jemand nach diesem Review nun vermutet, dass wir es bei "Indestructible" schon mit dem Überalbum des Jahres zu tun haben, muss ich jedoch etwaige aufkommende Euphorie etwas dämpfen. Denn leider machen sich bei Disturbed nach vier Alben langsam aber sicher Abnützungserscheinungen breit. Klar, keiner der Songs ist ansatzweise schlecht, die meisten sogar Spitzenklasse. Leider gibt es aber auf der anderen Seite nichts wirklich Neues zu hören, stilistische Neuerungen sind auf "Indestructible" so zahlreich vertreten wie Haare auf Sänger Draimans Kopf und Abwechslung im Sinne von Dynamik und stilistischer Vielfalt scheint in Chicago ein unbekanntes Konzept zu sein. Zu sehr verlässt sich die Band auf bewährte Rezepte und rückt eigentlich keinen Millimeter von der erprobten Erfolgsformel ab. Diesmal ging das noch gut, aber wenn sich die Herren Draiman, Donegan, Wengren und Moyer für die Zukunft keine Neuerungen einfallen lassen, laufen Disturbed Gefahr, irgendwann angestaubt und langweilig zu klingen. Bis dahin wird jedoch noch einige Zeit vergehen und einen Überhammer wie "10.000 Fists" kann man sich nicht alle zwei Jahre aus dem Ärmel schütteln.

Vom Professor gibt’s für diesen fetten Metal-Disco-Feger aus Chicago 8 Mirrorballs (zu Deutsch: Discokugeln), abzüglich einem Joey-DeMaio-Traditions-Award für zu wenig Fleiß und Standhaftigkeit bei der Suche nach dem Nu Nu Metal fürs 21. Jahrhundert, plus den "No need for hairspray, you fucking faggot L.A. glam posers with dicks for brains"-Award an David Draiman für eine der besten und geschmackvollsten Frisuren der Szene.

"Indestructible"
Trackliste
  1. Indestructible
  2. Inside the Fire
  3. Deceiver
  4. Night
  5. Perfect Insanity
  6. Haunted
  1. Enough
  2. Curse
  3. Torn
  4. Criminal
  5. Divide
  6. Façade
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