HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Overkill
Live In Oberhausen

Review
Leviathan
Can't be Seen by Looking: Blurring the Lines, Clouding the Truth

Review
Diablo Blvd
Zero Hour

Review
Black Country Communion
BCCIV

Review
Gatekeeper
East Of Sun
Upcoming Live
Bremen 
Ranica (Bergamo) 
Statistics
5707 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Forbidden - Forbidden Evil (CD)
Label: Combat Records
VÖ: 30.09.1988
MySpace
Art: Classic
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(999 Reviews)
Ich bin mir nicht sicher, ob der Name Forbidden paradoxerweise mehr Furore aufgrund der dort entrissenen Musiker erhielt, als das musikalisch Dargebotene selbst. Das mag im Falle der Herren Tim Calvert (ex-Nevermore) bzw. Glen Alvelais bei Testament anno 1993 – beide übrigens exzellente Saitenzupfer – zunächst weniger Anklang finden. Beim Vernehmen eines Mister Paul Bostaph jedoch werden ungleichmäßig mehr Leute hellhörig, weil der gute Paul immerhin rund zehn Jahre bei den Kings of Thrash Slayer die Kessel rührte, aber auch für die wieder erstarkten Exodus trommelte, was er gegenwärtig ja bei Testament (erneut) machen darf. Quasi ein Jolly Joker in der hiesigen Bay Area Lokalszene.

Wollen wir uns aber nicht zu sehr in der einstigen Personalpolitik der kalifornischen Metal Szene verstricken, als diesem saftigen Stück Thrash endlich seine Ehre auf Darkscene zu erweisen. Nachdem der Westküstenunderground von Forbidden Evil aufgemischt wurde, ließ man sich vor dem Dealabschluss seitens Combat überreden, die Beifügung Evil zu eliminieren, obschon im Titel jener Debütscheibe das "Böse" wiederum zum Vorschein kommt. Wir schreiben das Jahr 1988, wenn man so will, ein reinrassiges “Thrash-Schaltjahr“: mit Metallica, Megadeth, Testament, Exodus, Anthrax, Nuclear Aussault, Violence, Flotsam And Jetsam und Slayer bringen nämlich die bekanntesten Genrevertreter saustarke Alben auf den Markt, wo sich die blutjungen Forbidden gleich mal breitbrüstig dazwischen nisten können und ausnahmslos gute bis brillante Referenzen absahnen.

Neben dem heftigen, fast schnörkellosen sowie klugen Songwriting hatten die Jungs einen Fronter in ihren Reihen, der dank seiner relativ klaren, kraftvollen und eigenwilligen Stimme vom Fleck weg der Band einen individuellen Stempel aufdrückte. Zu der Zeit keine Selbstverständlichkeit. Sein Name: Russ Anderson. Auch wenn ich mich anfangs noch schwer tat, dessen Gesang Gutes abzugewinnen, könnte ich mir Forbidden ohne sein Zutun heute kaum noch vorstellen. Der Nostalgiebonus steht ohnehin – so herrlich kratzende Gitarren und organisch klingende Drums wie auf "Forbidden Evil" gab’s selten davor, und nie mehr wieder danach …! Killertrax wie der durchfegende Eröffnungsschlag "Chalice Of Blood", das bissige Midtempogeschoß "Through Eyes Of Glass", wo Blondschopf Russ mit seinen hohen Lagen weit mehr den klassischen HM Shouter durchsickern lässt (was er bei dem von geilsten Galoppriffs veredelten Titeltrack ebenso vollbringt), der fulminante B-Side Opener "March Into Fire" und das finale "Follow Me" treten auch heute noch derart präzise und gleichermaßen brachial in den Allerwertesten, dass man sich ernsthaft fragen muss, weshalb Forbidden über die Jahre nur Insiderstatus genießen durften. Denn auch die Folgewerke "Twisted Into Form" (1990) sowie das moderne, mit Thrash kaum in Berührung gekommene Werk "Distortion" (1994) besitzen einfach Klasse und Rasse.

… und fast hätte ich’s vergessen: die Westcoast Truppe hat sich dieser Tage nach knapp zehn Jahren zusammen gerauft und sollte in Bälde Gerüchten zufolge eine neue CD bei Nuclear Blast rauswuchten. Wäre nach der Verpflichtung von Exodus, Death Angel und Testament sozusagen the next big thing from the famous bay bei den Donzdorfern … selbst wenn dem Quintett nicht mehr derart verboten Böses entschlüpfen wird: das Thrasher-Herz pocht bereits jetzt schon heftig! Und wann ist es mit Heathen so weit?

Through Eyes Of Glass (Live, 1989):
Trackliste
  1. Chalice Of Blood
  2. Off The Edge
  3. Through Eyes Of Glass
  4. Forbidden Evil
  1. March Into Fire
  2. Feel No Pain
  3. As Good As Dead
  4. Follow Me
Mehr von Forbidden
Kommentare
Dieter
Dieter
17.05.08 12:45: Pflicht
Des Album is nit nur für Thrasher sondern für jeden Metalhead einfach nur Pflicht.
Professor Röar
Professor Röar
18.05.08 13:34: those were the times....
... hab das album damals zugleich mit slayers south of heaven auf cd beim plattenteller erstanden und pro stück ats 279,- abgelegt. außer mir gabs in ganz ibk niemanden, der solchen "lärm" auf cd gekauft hätte. cd war ja zu dieser zeit das hi-end-medium für klassik-freunde und hochglanz-pop-weicheier, die sich nur dire straits oder andere weichspüler über die teure b+o-anlage reingezogen haben.
DarksceneTom
DarksceneTom
18.05.08 13:55: Plattenteller!
... glaub ich Dir aufs Wort, Röar. Solange es den Plattenteller gab, konnte ich mir wirklich nur Vinyl leisten, das waren in diesem sympatischen Laden maximal 5 Stück, wovon eine die *Frolic Through The Park* von DEATH ANGEL war. Und da sind wir wieder in der Bay Area ... hehe; ats 279,- ? ... die ließ ich im Bela für die *Master Of Puppets* CD liegen, bald darauf eröffnete allerdings der Media Markt, da gabs dann ALLES um 199,- zumindest für 2 Jahre ... tja, Geduld war nie meine Stärke ;-)
Werner
Werner
18.05.08 14:00: bla ... bla ...
vielleicht sollte ichs wiedermal mit dem eigenen Passwort probieren, oh I'm sorry Tom, dass ich Dich einmal missbraucht hab' ;-)))

@Prof. Röar: zur allgemeinen Info, der Tom is weit weg von Schizophrenie und ähnlichem, harhar ...
Ray
Ray
18.05.08 20:12: endlich!
War ja schon überfällig! Des Album is sicher eines der meistgehörten meiner Sammlung. (Wird a hin und wieder im Proberaum angspielt...)
Einfach durch und durch hammergeil!
Overkill - Live In OberhausenLeviathan - Can't be Seen by Looking: Blurring the Lines, Clouding the TruthDiablo Blvd - Zero HourBlack Country Communion - BCCIVGatekeeper - East Of SunRiot V - Armor Of LightEldritch - CracksleepThe Ferrymen - The FerrymenISSA - Run With The PackSkythen - Skythen
© DarkScene Metal Magazin