HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Behemoth
I Loved You At Your Darkest

Review
Obscura
Diluvium

Review
Thorium
Thorium

Review
Heads For The Dead
Serpent’s curse

Live
28.09.2018
Primal Fear
MS Connexion Complex, Mannheim
Upcoming Live
Graz 
Innsbruck 
Wien 
Berlin 
Bochum 
Bremen 
Dresden 
Essen 
Hamburg 
Kiel 
Köln 
Ludwigsburg 
Mannheim 
München 
Oberhausen 
Saarbrücken 
Siegburg 
Stuttgart 
Weinheim 
Pratteln 
Mailand 
Prag 
Zlin 
Bratislava 
Zvolen 
Budapest 
Statistics
5795 Reviews
457 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Dokken - Beast From The East (CD)
Label: Elektra
VÖ: 1988
Homepage | MySpace
Art: Classic
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1000 Reviews)
30 Jahre Dokken, 20 Jahre "Beast From The East" - wenn das kein Anlass für eine fällige Würdigung auf Darkscene ist!? Falls ich mich nicht irre, handelt es sich um das erste Live-Classic bei uns. Selbst Livealben – wenn auch oft in ihrer „Echtheit“ getadelt – haben ihre Daseinsberechtigung. Japan war schon früh ein guter Nährboden für solche Zwecke, die Mutter derer gewissermaßen "Made In Japan" von Englands Rockpionieren Deep Purple aus dem Jahre 1972 … nun, dieser Fährte folgten ebenso unzählige andere Dinosaurier. Die Speerspitze bilden hier unter anderem Accept (1985), Blind Guardian (1993) oder Savatage (1994).

Man sollte weiters wissen, dass Dokken dazumal, also 1987/1988 am Höhepunkt ihrer Karriere (in Kurzzeit Platin für das dazumal aktuelle "Back For The Attack" Album in den US of A sowie fixes Engagement beim Monsters Of Rock Tross) weilten, auf fünf makellose Studioalben zurück blickten und einen noch makelloseren Best-Of-Set in der klassischen Dokken – Lynch – Pilson – Brown Besetzung aus dem zehntätigen Abstecher im fernen Osten präsentierten. Hinzu kommt, dass die Japaner einen gewissen Tick zur Ekstase pflegen und Kapellen aus Europa und den USA selbst nach vielen Jahren Abstinenz bzw. nach Abebben der ursprünglichen Kreativität einen immer noch unvergleichlichen Support schenken, im krassen Gegensatz zu den Amis, wo über Nacht so manch gefeierte Group plötzlich keinen Schwanz mehr zu interessieren scheint. Genau diese ausgelassene Begeisterung jener Menschlein aus dem Land der aufgehenden Sonne hört man hier von der ersten bis zur letzten Minute an, es war ja schließlich nicht die erste Visite in Big Japan für Don Dokken und seiner Mannschaft.

Perfekt eingefangen und von ’80 Topproduzent Michael Wagener abgemischt ist es eine brillante Kollektion von Stadionrockhits, welche immerhin eine Spielzeit von knapp 70 Minuten säumt und eine fantastische Performance von vier Vollprofis in ihren glorreichsten Jahren zum Besten gibt: "Unchain The Night", "Tooth And Nail", "Kiss Of Death", "Just Got Lucky", "It’s Not Love" und "Breaking The Chains" sind nur die essentiellsten davon. Auch das vom US Thriller "Nightmare On Elm Street III" her bekannte "Dream Warriors" war selbstverständlich Pflicht wie der "Under Lock And Key" Smasher "In My Dreams", wo gleich zu Beginn tausende Japaner(innen!) in Ohnmacht kreischend für einen Moment die Herrschaften on stage regelrecht übertönen. Hätte es damals schon Handys mit integrierten Fotoapparat gegeben, wären Dokken wohl mit Problemen anderer Natur konfrontiert worden. Dass via "Walk Away" noch ein Studiotrack hinten draufgepackt und der Bringer "Paris Is Burning" keinen Platz mehr fand, ist zwar ein kleines Manko, wurde allerdings auf der "The Best Of Dokken" Compilation CD (1994) mit einer fetzigen Liveversion aus dem Jahre 1982 nachgeholt.

In My Dreams live:
Trackliste
  1. Unchain The Night
  2. Tooth And Nail
  3. Dream Warriors
  4. Kiss Of Death
  5. When Heaven Comes Down
  6. Into The Fire
  7. Mr. Scary
  1. Heaven Sent
  2. It's Not Love
  3. Alone Again
  4. Just Got Lucky
  5. Breaking The Chains
  6. In My Dreams
  7. Walk Away (Studiotrack)
Mehr von Dokken
Behemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters DwellA Dying Planet - Facing the IncurableNervosa - Victim of Yourself Sweeping Death - In LucidHeir Apparent - The View from Below
© DarkScene Metal Magazin