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Cover  
Goddamned X - The Art Of Closing Eyes (CD)
Homepage
Art: Unsigned
Werner
Werner
(1000 Reviews)
Das Qualitätslevel dieser Combo war bereits auf der E.P. "Marching Through The Inferno" mehr als beachtlich. Nach dem es während den Aufnahme Sessions von "The Art Of Closing Eyes" etliche Probleme und folglich saftige Zeitverzögerungen gegeben haben soll, verwundert es umso mehr, was für ein Hammerteil letzten Endes daraus wurde!

Angefangen vom stilvollen Coverartwork über die abermals transparent- druckvolle Produktion bis zu den Songs selbst ließ der Vierer nichts, aber schon gar nichts anbrennen. Technisch versierter Thrash/Death Metal, der so ziemlich alles zu bieten hat, wenngleich das Tempo gegenüber dem Vorgänger etwas gedrosselt bzw. etwas mehr Wert auf den Songfokus gelegt wurde. So nennt die Band selbst ihre jüngsten Kreationen Death`n Roll, der ich mich nur bedingt anschließen würde (ist halt immer Auslegungssache). Wie es für 'nen klassischen Opener gehört, ist "All Gods Slain" schnell, ja sauschnell und brutal obendrein, gibt aber im selben Atemzug tolle Tempovariationen zum Besten: kurze Blasts, abrupte Breaks und mittelschnelle Parts fließen nahtlos ineinander und hinterlassen nichts als verbrannte Erde. Der Titeltrack legt anschließend Asphyx like, sprich schleppend los um hernach in treibend- schnellen Gefilden herum zu wildern – wiederum sehr stark! Wie Death' "Flatting Emotions" schleicht sich sodann "Pinhas (Slayer Of The Unpure)" an … was dann folgt, ist exakt diese Death’n Roll G’schicht: straight, durch ein klassisches Heavy Metal Basisriff veredelt, rollt ein Panzer durchs heimische Wohnzimmer, der von nichts und niemanden aufzuhalten ist! Ähnliches geschieht beim Groove betonten "Thus Spake", welches anhand einiger Spannungsbögen ohnehin zu überzeugen weiß. Den Vogel schießen Goddamned X aber mit der ultimativen Death’n Roll Keule "Cashmeer Boogie", der künftig bei keinem Liveset fehlen darf, ab. Das abschließende "Doomsday Device" zeigt letzten Endes klar und deutlich auf, von welcher Ecke die Kerle herkommen: nämlich aus der guten alten und vor allem brutalen Death/Metal Schule!

Fazit: mit "The Art Of Closing Eyes" untermauern die Herren Helmut L., Manfred K., Bernhard S. & Georg H. ihre Klasse endgültig und bilden neben Belphegor, In Slumber und Konsoten definitiv die Spitze der einheimischen Szene. Man darf fortan gespannt sein, welches Label hier das Rennen macht …
Trackliste
  1. All Gods Slain
  2. The Art Of Closing Eyes
  3. Pinhas (Slayer Of The Unpure)
  4. Thus Spake
  5. The Bonds That Bind
  1. Cashmere Boogie
  2. All Walls Will Be Torn Down
  3. Devour Thy Enemy
  4. Doomsday Device
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