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Cover  
Sick-u-r - Zero Hour (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2007
Art: Unsigned
Werner
Werner
(1000 Reviews)
Das Tiroler Unterinntal scheint seit einigen Jahren eine wahre Underground- Hochburg in Sachen Heavy/Power Metal zu sein, man denke hier nur an die leider verblichenen Subacid, die Senkrechtstarter Serenity oder deren Kumpels Stam-ped. Das Wörgler Quartett Sick-u-r ist zu meinem Erstaunen schon mit der insgesamt vierten VÖ am Start, rechnet man den Live- Output jetzt mal dazu. Zwar fehlt dem Rezensenten jeglicher Vergleich zu früheren Releases, hindert ihn aber keineswegs daran, verdiente Lorbeeren zu verschenken.

Denn die Songs wirken ordentlich arrangiert, sind abwechslungsreich und verfügen letztlich über feine Melodien und das nötige Quäntchen Kompaktheit. Oder anders formuliert: entfernte man ein Stück der thrashigen Seite genannter Subacid bzw. würde man Serenity ihres Bombastes berauben, bliebe unterm Strich in etwa Sick-u-r übrig. Vielleicht war das eben gerade über's Ziel geschossen, denn das B- Wort zeigt sich auf "Zero Hour" schon, wenngleich in dezenteren Dosen. Gesanglich ist Gitarrist Sandro obendrein in Begriff, durch meist gefühlvolle Performances eine kongeniale Brücke zur teils sphärisch untermalten Soundlandschaft zu erschaffen. Dadurch lässt sich - für mein Musik Verständnis - genauso ein bescheidenes Äquivalent Richtung Prog/Power Szene der zentralen Neunziger schlagen, denn zu der Zeit gab's tonnenweise ähnlich klingende Kapellen, allem voran im US Underground. Sollte als Kompliment durch gehen. Zu verbessern gäbe es immer und überall was auf dieser Welt, bei den mir vorliegenden Klängen wäre es pauschal betrachtet der Songfokus, den Sick-u-r in naher Zukunft etwas verschärfen sollten ... damit man auch beim Test of Time gut über die Runden kommt.

Trotzdem: mit "Zero Hour" bewegen sich die vier Kerle definitiv in fruchtbaren Regionen. Da will meiner Einer auf die eher dünn geratene Produktion nicht näher eingehen, das Problem überschüssiger Finanzmittel hat es ja bekanntermaßen in der Einheimischen Szene nie wirklich gegeben. Aber wie meinte kürzlich Rhys Fulber im RH Interview? Am Ende gewinnen immer die Songs – und genau deshalb haben die Jungs meinen Segen!
Trackliste
  1. My Empire
  2. Soraya
  3. Arised (from the ashes)
  4. The Eye and The Angel
  1. Prisoner of Mind
  2. Pawn of Prophecy
  3. Zero Hour
  4. Sweet Death
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