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Cover  
Steel Prophet - Unseen (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2002
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2890 Reviews)
8.0
Steel Prophet veröffentlichen seit Ihrem überragenden Debut "The Goddess Principle" konstant gute und vor allem trendfreie Metal-Alben. "Unseen" macht da gottlob auch keine Ausnahme und ist ein weiteres Klasseteil zeitlosen Metals. Konsequent wie eh und je fröhnen die Amis schnörkellosem Heavy Metal und zelebrieren ihre mehr als gelungene Mischung aus alten Fates Warning und Maiden immer noch derart frisch und unabgenützt, als ob sie gerade ihr Debut vorlegen würden.

Mit "Truth" und dem genialen "Rainwalker" legen Steel Prophet gewohnt erfrischend und bodenständig los. Starke Gitarren, flotte Rhythmen, tolle Melodien und der wie immer erhabene Gesang stellen gleich klar, dass sich die Jungs in keinster Weise an irgendwelche Trends anbiedern und konsequent ihr Ding durchziehen. Nachgelegt mit dem ohrwurmverdächtigen "One Way Out" und dem ungewohnt thrashigen "Shattered Part" steht zumindest nach den ersten vier Tracks fest, dass für den qualitätsbewussten Stiernacken auch an "Unseen" kein Weg vorbeiführt und ein Grossteil der Konkurenz wohl wieder locker verblasen wird. Der Rest des Eisens hat zwar auch die ein oder andere gewöhnungsbedürftig und mittelmässige Nummer zu bieten, fährt aber ebenso locker in die Elite Etage des Heavy Metal, wie alle bisherigen Scheiben der Amis. Unterstützt von der diesmal wirklich feinen Produktion mutieren Göttergaben wie das hochmelodische "Mirror Mirror, After Life" oder die holde Halbballade "Among The Damned" zu fast nostalgischen Momenten, die den manierlichen US Metal Freund der Errektion recht nahe bringen.

Das bandeigene Meisterstück "Messiah" wird zwar nicht getoppt, dennoch kann sich "Unseen" jeder Freund gepflegten Metals (ebenso wie alle anderen Scheiben der Band) bedenkenlos ins Haus saugen. Bevor man seine Kohle in die 324. Stratovarius/Hammerfall Kopie investiert, sollten sich all Jene, die schändlicherweise keine der Steel Prophet Scheiben besitzen, lieber alle Teile der Amis besorgen, denn deren Klasse übertrifft nur selten eine der Newcomer Bands.

Bleibt wie immer nur die Frage, wann diese überragende Band endlich den gebührenden Erfolg verbuchen wird.......
Trackliste
  1. Truth
  2. Rainwalker
  3. One Way Out
  4. Shattered Apart
  5. Among The Damned
  6. Bolero
  1. Mirror, Mirror, Life After Life
  2. Magenta
  3. Blackest Of Hearts
  4. Martyred
  5. Killer's Confusion
  6. Magenta (Reprise)
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