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Cover  
Steel Prophet - Beware (CD)
VÖ: 2004
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(5734 Reviews)
7.0
Bis vor einiger Zeit war der Release eines Steel Prophet Albums ja noch ein absoluter Pflichtgang in Sachen schnörkelloser Heavy Metal Audienz amerikanischer Prägung und zumindest bis "The Book Of Dead" ein stetiges Highlight. Nach dem im Nachhinein doch eher schwach und uninspirierten "Unseen" und dem darauffolgenden Ausstieg von Fronter und Goldkehle Rick Mythiasin im Jahre 2004 hab ich mir zwar nicht mehr so viel von dieser einst so erfrischenden Band erwartet, wenn ich mir "Beware" aber so anhöre und gleichzeitig an Glanztaten der Marke "The Goddess Principle" und "Messiah" zurückdenke, dann ist ein gewisser Reizeffekt in der unteren Magengegend leider nicht zu verhindern und man fragt sich unweigerlich was in den so fähigen Jungs um den einst so genialen Songwriter Steve Kachinsky denn so vorgehen mag?

O.k., dass die Produktion erneut unterm Durchschnitt und drucklos wie ein Kinderfurz im Bischofsamt ist, könnte man als alteingesessener Fan (der dies ja leider eh schon gewöhnt ist) gerade noch verschmerzen, aber die Songs, die teilweise penetrante Lustlosigkeit und vor allem die anbiedernd europäische Ausrichtung, die eine Band wie Steel Prophet nie nötig hatte, ist des Guten einfach zu viel! Was auf "Beware" gefällt ist altbekannt und klingt wie ein Plagiat guter Momente der letzten vier Alben (man höre den Titelsong oder "Transfusion Vamp"), allen Elementen, die dann doch mal neu erscheinen, fehlt die einstige Frische, manche Riffs klingen dermaßen uninspiriert, dass einem das Grauen kommt ("Angels") und einige der aufgesetzten Refrains sind auch mehr als unwürdig (nachzufühlen bei "Leatherette" oder beim peinlichen "Political Greed(Petrol Man)"). Zwar ist "Beware" zweifelsohne immer noch von einem Totalausfall oder einem richtig schwachen Album entfernt, wenn man aber bedenkt, dass Steel Prophet bislang eine der letzten konstanten Bands waren, die trotz des mageren Erfolges immer aufs neue tolle und trendfrei ehrliche US Metal Alben releasen konnte, bleibt nicht mehr als eine bittere Enttäuschung.

...was war da eigentlich noch mal mit der neuen Stimme Nadir D'Priest (seines Zeichens reaktivierter ex Shouter der 80er Legende London) ? ...na ja, ganz so gut wie sein Vorgänger gefällt mir der Junge zwar nicht und die schrillen Töne vermisst man auch ein wenig, an seiner Performance liegt es aber sicher nicht, dass Steel Prophet das schwächste Werk ihrer Karriere abliefern, denn "Beware" hätte auch mit Rick Mythiasin nicht wirklich besser geklungen, da die Songs einfach zu mittelmäßig und verzichtbar sind.....schade.
Trackliste
  1. Heavenly
  2. Beware
  3. Tranfusion Vamp
  4. Leatherette
  5. Angels
  1. Killing Machines
  2. You Are My Life (Gypsy Mind)
  3. Lost My Way
  4. Political Greed (Petrol Man)
  5. Moosilauke Cascade
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