HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Sunstorm
The Road To Hell

Review
Immortal
Nothern Chaos Gods

Live
03.07.2018
Iced Earth
Komma, Wörgl

Review
Ironflame
Lighting Strikes The Crown

Review
Kamelot
The Shadow Theory
Upcoming Live
Berlin 
Dresden 
Hamburg 
Osnabrück 
Statistics
5750 Reviews
456 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Vivian - Demons Eyes (CD)
Art: Unsigned
DarkScene
Mir liegt nun das Demo der österreichischen Band VIVIAN vor. Bevor ich aber auf den Sound eingehe, möchte ich kurz die Band vorstellen.

Folgendes habe ich dem beigelegten Infoblatt entnommen, ich zitiere wörtlich:
"Wirft man einen Blick in den Underground der österreichischen Hardrock und Heavy Metal Szene, so kann man ohne viel Mühe feststellen, dass es zwar einerseits eine Reihe von überaus talentierten un orginellen Bands gibt, die sich diversen modernen Spielarten härterer Rockmusik bedienen, jedoch im Gegensatz zu unseren deutschen Nachbarn existieren andererseits kaum Gruppen, die Melodie und Härte mit klaren, aussagekräftigen Gesang, so miteinander verbinden, dass man sie des Melodic, Progressiv, oder Power Metals zuordnen kann. Was auch immer die Gründe hierfür sind, die Band VIVIAN ist angetreten, um genau diese Umstand zu ändern, deren musikalischer Ausdruck jedoch immer noch genug Eigenständigkeit besitzt, um eine individuelle Interpretation, klassischer Rockmusik zu definieren.

Die Geschichte der Band VIVIAN beginnt im Jahre 1998, als der aus Baden bei Wien stammende Gitarrist und Songwriter Ritchie Cathrell seine Vision von hart-rockender Musik im Stile seiner grossen Vorbilder Led Zeppelin oder Deep Purple zu verwirklichen begann. Nach dem die üblichen anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich der Besetzung überwunden waren, machte man sich durch zahlreiche Auftritte im wiener Raum und darüber hinaus einen Namen und nahm ein Demo auf, bevor die Band wieder zerfiel und Ritchie Cathrell plötzlich mit der Situation konfrontiert wurde, wieder von vorne anfangen zu müssen.

Seinem Durchhaltevermögen und Glauben an diese Musik ist es zu verdanken, dass VIVIAN in der heutigen Form wieder existieren und sie sind ausgereifter und entschlossener den je, den eingeschlagenen Weg mit aller Konsequenz fortzusetzen. Durch die neuen Musiker, die in Ihrer jeweiligen Vorgeschichte bereits viel Erfahrung in der Branche sammeln konnten, wurden Einflüsse hörbar, die den heutigen Stil der Band definieren. Dadurch konnte man einen ureigenen Stil erschaffen, der die grossen Vorbilder der einzelnen Persönlichkeiten, zum Großteil aus dem hard und heavy Bereich, fokussiert. Somit wird ein tiefer Einblick in die Seele der Band gewährt um aus dieser gewonnenen Energie eine neue Ausdrucksweise zu gebären.

Nun, im zweiten Jahr ihres Bestehens in der aktuellen Besetzung, kann die Band auf eine Reihe von erfolgreich absolvierten Konzerten zurückblicken, die ihnen ein stetig wachsendes Publikumsinteresse bescherte.

Der vorläufige Höhepunkt stellte sich im November 2003 ein, als VIVIAN als local Support von RAGE und HELLOWEEN im wiener Planet Music die Bühne betreten durften.

Dieser Abend hat ihnen nicht nur eine Menge Fans eingebracht, sondern auch bestätigt, dass man sich auf den richtigen Weg befindet.

Die vorliegende CD wurde komplett in Eigenregie aufgenommen und zeigt einen Querschnitt des musikalischen Selbstverständnisses von VIVIAN.

VIVIAN, das ist harte Rockmusik mit Leidenschaft, Energie und Gefühl, das sind 6 Individuen, die gemeinsam etwas besonderes geschaffen haben, das im österreichischen Raum seinesgliechen sucht.

"Mit VIVIAN stehen österreichs Savatage auf der Bühne" (Zitat: http://www.plaudertasche.net", Konzertkritik "Back to Metal" im Planet Music 23.05.03)

Homepage: www.vivianrock.com
Kontakt: vivianrock@gmx.at"

Das alles, ist dem beigelegten Infoblatt zu entnehmen und ich muss eingestehen, der Text verfehlte nicht seine Wirkung und mit grossen Erwartungen habe ich dann dieses Teil in den Player gewuchtet und meine erste Reaktion war eine herbe Enttäuschung. Gerade der Vergleich mit Savatage stiess mir ziemlich hoch. Diese Enttäuschung lässt sich aber einfach erklären, am Vortag habe ich StygmaIV im Hafen erlebt und ich war noch tierisch verkatert, auch sonst hatte ich die Nullbockmusikstimmung.
Heute habe ich mir dieses Teil nochmals genauer angehört und ich muss sagen, also Vergleiche zu seligen Savatage höre ich nach wie vor keine (abgesehen von dem letzten Song), aber ist das notwendig, um die Qualität einer Band ausmachen zu können.
Den Presstext möchte ich nicht genauer kommentieren, mir viel nur auf, dass nicht allzu tief im Underground gewühlt wurde, denn sonst hätte man mit Sicherheit eigenständige Bands gefunden, die den Powermetal huldigen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun zur CD, ich muss sagen, man hört den Jungs an, dass sie um Eigenständigkeit bemüht sind und diese Bemühungsversuche tragen durchaus Früchte. Endlich mal eine Band, die nicht Melodicmetal der Marke Helloween, Stratovarius,.... spielen. Die Bands dieses Genres hängen mir schon zum Halse raus, aber VIVIAN schaffen durchaus rockige Elemente in den Heavysound zu integrieren, dass es eine wahre Freude ist. Zwischendurch sind progressive Parts auszumachen, die den Sound wohltuend bereichern. Bei VIVIAN bedeutet progressiv nicht Frickelei ohne Ende, die viviansche Progression besteht darin, dass interessante Wechsel eingebaut werden.

Der erste Song "Picking Up The Pieces" ist nicht so ganz mein Ding, erinnert mich etwas zu sehr an gängigen Melodicmetal, allerdings lässt der Mittelteil aufhören, da wird mal ein atmosphärischer mystisch klingender Keyboardteil eingebaut, der den Sound dann doch etwas aufwertet.
Der zweite Song "Gates Of Babylon" gefällt mir bedeutend besser. Die Nummer groovt ordentlich und weisst ein enorm geiles Riff auf. Der Aufbau dieses Songs hat es in sich. Erinnert tatsächlich an selige alte Rockzeiten und die Gesangslinie ist hammermässig!
Mit "Start Again" geht die Band mal halbballadeske Wege, der Pianoteil ist absolut spitzenklasse, der Gesang ist auch wieder herausragend.
"This Time" ist dann wirklich eine Ballade und man muss wirklich neidlos anerkennen, dass in dieser Band herausragende Musiker stecken, die wirklich ein gutes Händchen für melodische, gefühlvolle Harmonien haben. Öööööööööha, was kommt denn nun, die Band verlässt mal ihren Heavyrockpfad und ein fett groovendes Riff wird mal gespielt. "Mother Earth" beginnt schon beinahe doomig, verfällt dann aber doch wieder in den vivianschen Stil. Der letzter Song "Save Your Tears" beginnt balladesk, steigert sich dann in einen epischen Song (hier hört man wohl am ehesten die Savatage-Elemente!).

Die Produktion ist für Eigenproduktionsverhältnisse sehr gut geraten. Die Instrumente kommen gut zur Geltung, die Drums sind ordentlich fett (vielleicht etwas zu laut!).

Ich glaube aber, dass die Jungs ihre Stärke live viel besser zur Geltung bringen können und daher der Aufruf, spielt doch als Vorband von Queensryche oder W.A.S.P. und ihr könntet einige Fans dazugewinnen!

Ich würde jedem Freund von rockigen oder heavyrockigen Klängen dieses Demo ans Herz legen, die Band hat Eure Unterstützung verdient. Mp3s sind auf der Homepage anhörbar! Weiter so!
Sunstorm - The Road To HellImmortal - Nothern Chaos GodsIronflame - Lighting Strikes The CrownKamelot - The Shadow TheoryTwentyDarkSeven - MomentumTwentyDarkSeven - RoarKhemmis - DesolationMegadeth - Killing Is My Business…The Final KillSusperia - The LyricistLord Vigo - Six Must Die
© DarkScene Metal Magazin