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Nils Patrik Johansson
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14.10.2018
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Cover  
Heretic - Breaking Point (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 1988
Art: Classic
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
Bereits in der Review von Metalchurch's "Blessing In Disguise" (Classic), dem Einstand von Mike Howe, erhielt der Ausnahmesänger hoch verdiente Lorbeeren seitens Kollege Tom. Nicht einmal zwölf Monate vor Veröffentlichung ob des Silberlings fungierte ja Metalchurch Boss Kurdt Vanderhoof (genau genommen lediglich Songschreiber für MC dazumal) beim Endschliff des "Breaking Point" „rein zufällig“ als Co- Produzent und war schon in diesen Tagen für seinen geschärften Sinn, Talente zu entlarven, bekannt.

Ergo: auch hier zur rechten Zeit am rechten Ort seine Angel auswerfend, lockte Vanderhoof den schmächtigen Blondschopf von den Kaliforniern, - die es im Übrigen insgesamt nur auf eine Mini LP ("Torture Knows No Boundaries"/1986) und die vorliegende Full-Length LP brachten - in den verregneten Norden nach Seattle, wo man sich zuvor von David Wayne (R.I.P.) getrennt hatte. Zum nachvollziehbaren Ärgernis der restlichen Ketzer, da Mike kaum eingestiegen, die Platte gerade mal veröffentlicht und große Tourpläne geschmiedet waren.

Ein Blick auf das Erscheinungsjahr in Verbindung zum Genre schließt den Kreis fast wie von selbst: US Metal - traditionell, bodenständig, rau, direkt. Hinzu kommt die enorme Weiterentwicklung auf kompositorischer Ebene. Denn: zieht man die Debüt EP zu Vergleich, erkennt selbst der Laie gravierende Unterschiede - hauptverantwortlich dafür Gitarrist Brian Korban, der sich in späteren Interviews über das schwache Sound Ergebnis (steckte da nicht viel mehr der Frust über den Abgang Howie's dahinter, Brian?) von Hausproduzent Bill Metoyer und Vanderhoof ausließ. Und weshalb im Metal Hammer/Crash (9/88) hier von einer gnadenlosen Armored Saint Kopie (!?) die Rede war, bleibt mir gleichfalls ein Rätsel. Aber die Songs, meiner lieber Herr Gesangsverein, die hatten - und HABEN es - drauf! Qualitativ ohne Fehl und Tadel hört man der Scheibe an jeder Stelle ihren unstillbaren Hunger bzw. ihren draufgängerischen Charakter an - völlig egal, ob eingängiger Speed Metal wie der fulminante Opener (zugleich Bandhymne) oder "Let'em Bleed", mitreißender, von wuchtigen Hooklines bewaffneter Midtempo Stoff ("And Kingdoms Fall", "The Circle", "Enemy Within", "Shifting Fire"), substanziell Bang fördernde Slowmotion Tracks a la "Time Runs Short"/"The Search" oder das schöne Instrumental "Pale Shelter" - diese vergessene Perle ist ein weiteres Indiz für den unerschöpflichen Fundus an US Kapellen, deren Klasse bzw. Dominanz im Zeitraum von 1984 bis 1990 keine andere Nation streitig machen konnte!

Ironisch, dennoch symptomatisch passend dazu die ablaufende Sanduhr am Back Cover. Nochmals zurück zu Mike Howe: der drückte klar und deutlich vorliegendem bzw. den drei "Sakralwerken" "Blessing In Disguise", "Human Factor" und "Hanging In The Balance" seinen unverwechselbaren Stempel rauf – wohin es den sympathischen Weltklasse Frontmann aber nach dem geschäftlichen Fiasko 1995 bei Metalchurch verschlug, scheint niemand zu wissen.



Trackliste
  1. Heretic
  2. And Kingdoms Fall
  3. The Circle
  4. Enemy Within
  5. Time Runs Short
  1. Pale Shelter
  2. Shifting Fire
  3. Let 'Em Bleed
  4. Evil For Evil
  5. The Search
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