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Cover  
Royal Hunt - Moving Target (CD)
Label: Majestic
VÖ: 1995
Homepage | MySpace
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2821 Reviews)
Waren Royal Hunt in Japan immer schon Götter, benötigte der alte Kontinent (wie bei so vielen Melodic Rock Bands) wieder mal etwas länger, war aber spätestens mit diesem, durch seine unbändige Kraft und Schönheit einfach nicht zu übersehenden Bombast Meisterwerk endgültig eingenommen und vereinte Scharen von Power Metal und Hard Rock Maniacs zu bekennenden Fans der blaublütigen Jäger.

Bereits "Land Of Broken Hearts" - das Debüt der Dänen - war gelungen, "Clown In The Mirror", der Vorgänger zu hier gepriesenem Höhepunkt des Schaffens ohnehin ein Killer, spätestens mit diesem Meisterwerk jedoch, waren Royal Hunt am Höhepunkt ihres Schaffens angelangt.
Ohne Zweifel am Zenith ihres Könnens erschufen die Mannen um Mastermind und Keyboarder Andre Andersen mit "Moving Target" ein Paradebeispiel für bombastisch arrangierten, dennoch songdienlich und kitschfreien Melodik Metal, der seine Fühler ebenso ins Hard Rock wie auch Prog und Power Metal Genre auszustrecken vermochte ohne an Qualität und Homogenität einzubüssen.
Hormonschuborgien setzen ein, wenn man sich Stimulatoren wie das ultrafette "Step By Step", "Stay Down", "1348" oder den schier unglaublich genialen Opener "Last Goodbye" einverleibt. Kein Nerv bleibt unerregt, wenn die Königlichen ihre zuckersüß symphonische Bombastballade "Far Away" weit unter die Gürtellinie schmalzen und ein tief unter die Haut gehendes Stück Sentimentalität eröffnen, das fernab aller Klischees und Unterleibsenterungsvorsätze agiert, dennoch alle Sehnsüchte erfüllt und das Prädikat "Höhepunktsgarantie" trägt. Bombast ohne Kitsch! Härte trifft auf Feeling! Unbändige Klasse macht sich breit und offenbart ein Fest für Fans von rockigen Savatage bis PRetty Maids und Symphony X.

Andre Andersen schrieb, arrangierte und produzierte zehn ausnahmslos hochkarätige Melodic Metal Songs, voller ausgeklügelter Instrumentalabfahrten, getragen von herrlich mehrstimmigen Gesangsarrangements, süßlichen Backingvokals, die durch die Bank wie maßgeschneidert für US Goldkelchen D.C. Cooper schienen, der auf "Moving Target" einen eindrucksvollen Einstand feiern durfte und in Windeseile in aller Munde war. Dieses Album ist die perfekte Symbiose aus kraftvollem Hard Rock und symphonischem Power Metal, ein Vorzeigeobjekt in Sachen ausgefeilter Arrangements und songdienlicher Keyboarduntermalung, ein Sammelsurium wundervoller Melodiebögen, hymnenhafter Chöre und unter die Haut gehender Refrains und ohne wenn und aber eines der besten Stücke Musik, die je ein Studio verlassen durften.

"Moving Target" ist "Danish Dynamite at it’s fucking best", ein Album dessen Klasse Royal Hunt bis heute hinterher hecheln und ein absolutes Muss für Rock- und Metal Fans mit Anspruch und Niveau!

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