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Cover  
Massacra - Signs Of The Decline (CD)
Label: Vertigo
Art: Classic
DarkScene
Auf dieser Classics-Reviewseite befinden sich bereits zahlreiche Perlen der harten Kunst und haben sich ihren Platz auf dieser Seite redlichst verdient. Leider sind bisher die Schmankerl der härteren Gangart etwas untergegangen und daran möchte ich nun etwas ändern. Ich stehe nun vor der Qual der Wahl, welchen goldenen Klassiker nehme ich mir diesmal vor. Gerade im Deathmetalbereich gibt es auch unglaublich viele interessante und innovative Bands, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen!
Soeben habe ich mich für die französischen Krachbrüder MASSACRA entschieden. Diese Band sollte nicht mit amerikanischen Deathmetallern MASSACRE verwechselt werden. Das Besondere an MASSACRA ist, dass sie es als erste Deathmetaller geschafft haben, einen Majordeal zu ergattern. Ich zitiere hierzu aus dem Rockhard Ausgabe 64: "Damen und Herren, es ist soweit: Wir können hiermit die erste Death Metal-Band präsentieren, die eine Scheibe bei einem Majorlabel veröffentlicht. Und nicht etwa einem der etablierteren Acts kommt diese Ehre zuteil, sondern einer Formation, die immer noch eher zum Underground gehört: MASSACRA aus Frankreich, eine Band, die eine immer größer werdende Gefolgschaft besitzt und über die Jahre kontinuierlich herangereift ist."

Bisherige Veröffentlichungen:
"Final Holocaust" (1990)
"Enjoying The Violence" (1991)
"Signs Of The Decline" (1992)
"Sick" (1994)
"Huminaze Human" (1996)

MASSACRAs Debutalbum hat mich nicht sonderlich vom Hocker gehauen, das Teil klang unausgereift und schwach. Auf "Enjoying The Violence" konnten sie dann zeigen, was in ihnen steckt und mit "Signs Of The Decline" setzten sie sich ihr eigenes Denkmal, um sich dann mit den zwei nachfolgenden Werken, "Sick" und "Humanize Human" ihr eigenes Grab zu schaufeln, wie schade!

Dafür aber haut "Signs Of The Decline" noch mal so richtig in die Fresse. Dank des neuen deutschen Drummers Matthias Limmer konnte die Geschwindigkeit noch einmal tierisch angezogen werden und auch das Songwriting verbesserte sich nochmals enorm. Die Songs sind aus technischer Sicht verdammt anspruchsvoll und was die Gitarristen Jean-Marc Tristani und Freddeath zustande bringen, kann man jedenfalls kaum in Worte fassen. Die Jungs scheuen auch vor keinen Tempowechseln zurück. Zeitweise werden Stakkatoriffings der moderner Art eingebaut, dann hört man wieder den ureigenen französischen Riffstil, um dann wieder etwas nach Morbid Angel oder Slayer zu klingen. MASSACRA sind jedenfalls unglaublich eigenständig. Die extrem brutalen Vocals von Pascal Jorgensen runden das Teil perfekt ab.
Endlich war auch der Sound mal der Qualität der Songs angemessen, die Drums klingen so richtig schön brutal, so wie es sein muss.
Gleich der Opener "Evidence Of Abominations" lärmt so richtig schön los und bringt meine Anlage zum Glühen. Auch der zweite Song "Defying Man's Creation" ist ein wahrer Killer und darf nur laut gehört werden. Alle weiteren Songs bis hin zum Schlusslicht "Full Frontal Assault" sind wahre Nackenbrecher und gehören in den Death Metal Olymp. Jeder einzelne Song ist herausragend und einzelne Nummern hervorzuheben macht keinen Sinn!

Es ist echt schade, dass sich MASSACRA nach diesem Teil so verändert haben, wenn man bedenkt, wie sehr sich die Band von Album zu Album bis hin zu diesem Teil "Signs Of The Decline" steigern konnte und dann das! Diese Tatsache muss man wohl akzeptieren, dafür kann uns niemand solche Leckerbissen wie "Enjoy The Violence" oder auch "Signs Of The Decline" nehmen!!!
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