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Cover  
Black Stone Cherry - Black Stone Cherry (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 23.03.2007
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2847 Reviews)
8.5
Das nenn ich mal ein Debüt. Black Stone Cherry aus Kentucky packen mit ihrem saftig und doch so staubigen Southern Rock von Start weg am Hoden, schütteln sich einige der coolsten und rotzigsten Rock Songs aus den Gamaschen, die mir seit langem eingeflößt wurden und können mit ihrem selbsternannten "straight ahead in your face Rock N Roll" nahezu über volle Länge begeistern.

Die ungeheure Coolness, die Rockbastarde wie den furztrocken und harten Opener, das ungeheuer wuchtige "Backwoods Gold" oder den schier als Überhammer zu bezeichnenden "Lonely Train"welch ein obergeil versifft rockendes Groovemonster, eine der geilsten Nummern seit langer Zeit!!! - veredelt, ist mir überhaupt nicht geheuer und hätten die Jungs aus Bluegrass State dieses Niveau bis zum Ende durchgehalten, ich würde bedenkenlos die Höchstnote zücken.

Obwohl man schwache Songs auch weiterhin vergeblich sucht, gelingt dieses Kunststück zwar nicht, echte Kritik bleibt aber trotzdem Mangelware. Black Stone Cherry liefern einen absoluten Rock Ohrgasmus, atmen zu jeder Sekunde den wahren, von König C. Bukowski zitierten Blues und haben mit Chris Robertson obendrein einen Shouter am Start, der locker in einer Liga mit Größen wie Chris Cornell oder Scott Stapp mitspielen kann. Dieses Teil strotzt nur so vor Kraft, Energie und unwiderstehlicher Ehrlichkeit. Die ungeheuer fetten Riffs, die coolen Texte und wohl auch eine hohe Dosierung des hiesigen Whiskey Vorrates machen ein mit viel Südstaaten touch benebeltes, jedoch ebenso zeitgemäß stromendes Werk zum perfekten Soundtrack des nahenden Sommers.

Diese Jungspunde (der älteste der vier Typen ist grad mal 23) aus Kentucky sollte sich wirklich jeder, der sich Rock Fan schimpft mal ganz rasch einverleiben. Ihre perfekte, brutalst starkstromig vorgetragene und einfach ungeheuer an den Eiern packende Mischung erdigem Rock, erdigem Rock und erdigem Rock gipfelt in weiteren unbändig energiegeladenen Highlights wie "Maybe Someday", "When The Weight Comes Down" oder dem fast schon sleazigen Semi-Hit "Rollin' In", und auch der Rest des Festes zeigt sich als absolut kurzweiliger, jedoch zu jeder Sekunde an Coolness kaum zu toppender Rock N Roll cumshot.

Im Laufe von dreizehn der definitiv besten und wurzelfestesten Gitarrensongs der letzten Zeit kommen mir Bands wie Black Label Society, Soundgarden, Black Crowes, Creed, Brand New Sin, Lynyrd Skynyrd, die Spiritual Beggars und am Ende gar Led Zeppelin in den Sinn ... aber was rede ich da, was soll der Geiz:

Hier sind Black Stone Cherry!

Mit ihnen eine whiskeygetränkte und mit massig Südstaaten-Touch geräucherte Rock N Roll Party der fettesten Sorte, und vielleicht eine der derzeit heißesten Adressen aus dem ehemaligen Land der Indianer und Büffelherden.

This shit kicks ass!
Trackliste
  1. Rain Wizard
  2. Backwoods Gold
  3. Lonely Train
  4. Maybe Someday
  5. When The Weight Comes Down
  6. Crosstown Woman
  7. Shooting Star
  1. Hell And High Water
  2. Shapes Of Things
  3. Violator Girl
  4. Tired Of The Rain
  5. Drive
  6. Rollin' On
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